Avatar: The Way of the Water bringt Film-Projektoren zum Absturz
Die Avatar-Fortsetzung Water ist ein Erfolg in den Kinos, auch wenn der Weg noch weit ist, bis der Film seine Produktionskosten einspielen kann - wenn das je gelingt. Der Film setzt technisch neue Maßstäbe, doch das führt zu unvorhergesehenen Problemen, allen voran in Japan.
Die lang erwartete Avatar-Fortsetzung hat sich wenig überraschend in den meisten Kino-Charts auf der Welt an die Spitze gesetzt. Eine Ausnahme ist Japan. Denn wie Bloomberg berichtet, wurde der Science-Fiction-Film dort von einem Sport-Anime mit dem Titel The First Slam Dunk geschlagen. Das hat aber nicht nur mit der Vorliebe der Japaner für animierte Filme zu tun.
Denn Avatar 2 brachte landesweit Kino-Projektoren zum Absturz. Grund dafür ist, dass The Way of the Water High Frame Rate (HFR)-Wiedergabe unterstützt. Hier werden statt der üblichen 24 Frames pro Sekunde 48 fps ausgestrahlt, das allerdings erfordert die neuesten Projektoren bzw. Upgrades für ältere Geräte.
Wie Engadget erläutert, ist Avatar: The Way of the Water in mehreren Formaten verfügbar, darunter 2D 48 fps, 3D 48 fps und regulären 24 fps. Im Fall der 48-fps-Version wird diese Framerate aber nicht durchgehend verwendet, sondern nur in Action-Sequenzen - Dialoge und langsame Szenen werden - über das Duplizieren von Frames - auf 24 fps reduziert.
HFR ist nicht unumstritten. Denn obwohl 3D-Filme von einer verdoppelten Framerate profitieren, weil das die Augen weniger anstrengt, bekommen sie dadurch optisch auch einen "Seifenoper-Effekt", den viele nicht ausstehen können.
Siehe auch:
Denn Avatar 2 brachte landesweit Kino-Projektoren zum Absturz. Grund dafür ist, dass The Way of the Water High Frame Rate (HFR)-Wiedergabe unterstützt. Hier werden statt der üblichen 24 Frames pro Sekunde 48 fps ausgestrahlt, das allerdings erfordert die neuesten Projektoren bzw. Upgrades für ältere Geräte.
HFR kommt selten zum Einsatz
Normalerweise wissen die Kinobetreiber, welche Formate sie abspielen können und welche nicht, im Fall von HFR ist die Ausgangslage aber eine besondere. Denn diese Framerate wird so selten verwendet, dass vielen Kinos offenbar nicht klar war, zu welchen Problemen das führen kann.Wie Engadget erläutert, ist Avatar: The Way of the Water in mehreren Formaten verfügbar, darunter 2D 48 fps, 3D 48 fps und regulären 24 fps. Im Fall der 48-fps-Version wird diese Framerate aber nicht durchgehend verwendet, sondern nur in Action-Sequenzen - Dialoge und langsame Szenen werden - über das Duplizieren von Frames - auf 24 fps reduziert.
HFR ist nicht unumstritten. Denn obwohl 3D-Filme von einer verdoppelten Framerate profitieren, weil das die Augen weniger anstrengt, bekommen sie dadurch optisch auch einen "Seifenoper-Effekt", den viele nicht ausstehen können.
Siehe auch:
- Avatar: The Way of Water 'enttäuscht' an Kinokassen auf hohem Niveau
- Avatar 2 wird auch in russischen Kinos laufen - per illegalen Kopien
- Avatar 4 und 5 geplant, Avatar 3 könnte aber letzter Film der Reihe sein
- Avatar: Neuveröffentlichung ist im Kino ein voller Erfolg - "trotz" 3D
- Avatar-Regisseur James Cameron: Darum sind 3D-TVs gescheitert
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