"Lahm wie eine Kartoffel":
Entwickler wettern gegen Xbox Series S
Wer Spiele für die Xbox Series X entwickelt, der muss auch die Xbox Series S bedienen. Eine Regel, die Microsoft zwei Jahre nach dem Release seiner Konsolen weiterhin aufrechterhält. Entwickler scheinen sich durch das schwächere System allerdings stark eingeschränkt zu fühlen.
Die verpflichtende Unterstützung der Xbox Series S ist vielen Spieleschmieden ein Dorn im Auge. Zwar konnte Microsoft vor wenigen Monaten mit einem kleinen Performance-Boost nachhelfen, doch die allgemeine Leistung hinkt scheinbar mehr als deutlich der Xbox Series X hinterher. Knappe Ressourcen bei der Entwicklung sollen jetzt sogar dafür verantwortlich sein, dass sich die von Microsoft auferlegte Series S-Pflicht auf die Qualität von Next-Gen-Spielen auswirkt.
"Multiplattform-Spiele müssen immer für die niedrigste Leistung optimiert werden", so Devonald weiter. Eine zusätzliche Optimierung für die Xbox Series X, zum Beispiel in Form eines Performance-Modus, scheint dabei nicht für alle Studios im Budget eingeplant zu sein. Entsprechend machen Entwickler ihrem Ärger Luft und verlangen von Microsoft bereits seit geraumer Zeit (via wccftech) eine Trennung der Systeme, sodass vollwertige Series X-Spiele programmiert werden können - bisher ohne Erfolg.
Als "Digital Edition" ohne Laufwerk hat sich die Xbox Series S hingegen bei Spielern durchgesetzt. Vielen scheint eine 1080p-Auflösung und der verringerte Detailgrad zugunsten eines günstigeren Einstiegspreises auszureichen. In Hinsicht auf Microsofts Cloud-Gaming-Ambitionen könnte die Konsole zudem auch in Zukunft Potenzial haben.
Siehe auch:
Spieler möchten bestmögliche Qualität, Microsoft eine günstige Konsole
"Eine ganze Generation von Spielen wird durch diese Kartoffel gelähmt", sagt Lee Devonald, Senior Character Technical Artist bei Rocksteady (u.a. Batman Arkham-Reihe). Vorausgegangen waren Beschwerden vieler Gamer anlässlich der Ankündigung, dass das Action-Adventure Gotham Knights mit seinem Open-World-Design selbst auf der leistungsstarken Xbox Series X und PlayStation 5 nur mit 30 Bildern pro Sekunde (FPS) dargestellt wird."Multiplattform-Spiele müssen immer für die niedrigste Leistung optimiert werden", so Devonald weiter. Eine zusätzliche Optimierung für die Xbox Series X, zum Beispiel in Form eines Performance-Modus, scheint dabei nicht für alle Studios im Budget eingeplant zu sein. Entsprechend machen Entwickler ihrem Ärger Luft und verlangen von Microsoft bereits seit geraumer Zeit (via wccftech) eine Trennung der Systeme, sodass vollwertige Series X-Spiele programmiert werden können - bisher ohne Erfolg.
Als "Digital Edition" ohne Laufwerk hat sich die Xbox Series S hingegen bei Spielern durchgesetzt. Vielen scheint eine 1080p-Auflösung und der verringerte Detailgrad zugunsten eines günstigeren Einstiegspreises auszureichen. In Hinsicht auf Microsofts Cloud-Gaming-Ambitionen könnte die Konsole zudem auch in Zukunft Potenzial haben.
Siehe auch:
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