Microsoft plant Xbox-Mobile-Store, um gegen Google & Apple anzutreten
Microsoft entwickelt einem Insider-Bericht zufolge einen Xbox-Mobile-Store, um gegen Apples App Store und den Google Play Store anzutreten. Dies geht aus Unterlagen hervor, die bei der britischen Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde eingereicht wurden.
Das meldet das Online-Magazin The Verge. Microsoft sieht dabei eine große Chance, mithilfe der Spiele von Activision Blizzard einen Store aufzubauen, der als Konkurrenz zu den Apps Stores von Google und Apple etabliert werden könnte.
Die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde CMA untersucht aktuell noch die 68,7 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft. In den eingereichten Unterlagen behauptet Microsoft unter anderem, dass die Übernahme dazu beitragen wird, die geplante Xbox-Mobilplattform zu vervollständigen und das Monopol der App Stores zu durchbrechen. Infografik Activision, LinkedIn & Co.: Microsofts Milliarden-Dollar-Geschäfte
In seiner Antwort auf die Entscheidung der CMA, die Übernahme einer zweiten Prüfung zu unterziehen, argumentierte Microsoft, dass die Spieler den Xbox-Mobile-Store eher ausprobieren werden, wenn sie sehen, dass er bekannte Spiele - eben jene von Activision Blizzard - enthält.
"Aufbauend auf den bestehenden Spielergemeinschaften von Activision Blizzard wird Xbox versuchen, den Xbox Store auf Mobilgeräte auszuweiten und Spieler für eine neue Xbox-Mobile-Plattform zu gewinnen", heißt es laut dem Bericht von The Verge in den eingereichten Unterlagen. Und weiter: "Die Verlagerung der Verbraucher weg vom Google Play Store und App Store auf mobilen Geräten wird jedoch eine große Veränderung im Verbraucherverhalten erfordern."
Außerhalb Großbritanniens hat die Europäische Kommission Berichten zufolge konkurrierende Spielehersteller zu der Übernahme befragt, inwiefern diese ihnen einen unfairen Vorteil verschaffen könnte. Dabei gab es bisher von Microsoft noch ganz andere Stimmen, die verbreitet wurden. Im August spielte Microsoft die Bedenken über die Übernahme herunter, indem es den neuseeländischen Regulierungsbehörden beispielsweise mitteilte, dass Activision Blizzard keine "Must-have"-Spiele herstelle.
Nun scheint die Argumentation in die andere Richtung zu gehen. Microsoft reagierte bislang nicht auf eine Bitte zur Stellungnahme zum Xbox-Mobile-Store.
Siehe auch:
Die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde CMA untersucht aktuell noch die 68,7 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft. In den eingereichten Unterlagen behauptet Microsoft unter anderem, dass die Übernahme dazu beitragen wird, die geplante Xbox-Mobilplattform zu vervollständigen und das Monopol der App Stores zu durchbrechen. Infografik Activision, LinkedIn & Co.: Microsofts Milliarden-Dollar-Geschäfte
In seiner Antwort auf die Entscheidung der CMA, die Übernahme einer zweiten Prüfung zu unterziehen, argumentierte Microsoft, dass die Spieler den Xbox-Mobile-Store eher ausprobieren werden, wenn sie sehen, dass er bekannte Spiele - eben jene von Activision Blizzard - enthält.
"Aufbauend auf den bestehenden Spielergemeinschaften von Activision Blizzard wird Xbox versuchen, den Xbox Store auf Mobilgeräte auszuweiten und Spieler für eine neue Xbox-Mobile-Plattform zu gewinnen", heißt es laut dem Bericht von The Verge in den eingereichten Unterlagen. Und weiter: "Die Verlagerung der Verbraucher weg vom Google Play Store und App Store auf mobilen Geräten wird jedoch eine große Veränderung im Verbraucherverhalten erfordern."
Spiele mit Magnetwirkung
Call of Duty, World of Warcraft und Overwatch sind nur einige der großen Spiele mit Magnetwirkung im Angebot von Activision Blizzard. Das ist ideal, um die von Microsoft angestrebte "Veränderung" zu bewirken. Call of Duty: Mobile und Candy Crush Saga gehören zu den aktuellen größten mobilen Hits des Unternehmens.Außerhalb Großbritanniens hat die Europäische Kommission Berichten zufolge konkurrierende Spielehersteller zu der Übernahme befragt, inwiefern diese ihnen einen unfairen Vorteil verschaffen könnte. Dabei gab es bisher von Microsoft noch ganz andere Stimmen, die verbreitet wurden. Im August spielte Microsoft die Bedenken über die Übernahme herunter, indem es den neuseeländischen Regulierungsbehörden beispielsweise mitteilte, dass Activision Blizzard keine "Must-have"-Spiele herstelle.
Nun scheint die Argumentation in die andere Richtung zu gehen. Microsoft reagierte bislang nicht auf eine Bitte zur Stellungnahme zum Xbox-Mobile-Store.
Siehe auch:
- Schlüsselloch: Hinter den Kulissen bei Microsofts Activision Blizzard-Deal
- Activision Blizzard: Aktionäre stimmen für Übernahme durch Microsoft
- Microsoft wird Activision Blizzard-Gewerkschaft nicht blockieren
- Activision Blizzard schiebt Gesetzesbruch dreist auf den Microsoft-Deal
- Warren Buffett kauft Activision-Aktien für 1 Mrd. $ - kurz vor Übernahme
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