Teslas Full Self-Driving erkennt keine Kinder, überfährt sie bei Tests
Teslas vollautonome Fahrfunktion, das Full Self-Driving (FSD), steht schon seit Beginn in der Kritik. Denn Hersteller und Chef Elon Musk wird vorgeworfen, zu viel zu versprechen und etwas in freier Wildbahn zu testen, was dort nichts zu suchen hat. Nun gibt es neue Kritik.
Ob die Assistenzfunktion Autopilot oder das Full Self-Driving: Tesla und Elon Musk rühren stets die Werbetrommel und versprechen das Blaue vom Himmel. Damit sorgen sie für eine falsche Erwartungshaltung und führen Tesla-Besitzer in die Irre - so jedenfalls Kritiker.
Nun bekommen die Skeptiker wieder jede Menge Argumentationsstoff: Denn das Dawn Project, das sich der Verbannung von gefährlicher Software verschrieben hat, zeigte nun in einem relativ simplen Test, wie gefährlich FSD sein kann, und zwar für die Schwächsten im Straßenverkehr, nämlich Kinder.
Dan O'Dowd, Gründer des Projekts, bezeichnete die Ergebnisse der Untersuchung (PDF) als "zutiefst beunruhigend" und meinte, dass Tesla "wiederholt bei diesem einfachen und sicherheitskritischen Test versagt habe, mit potenziell tödlichen Folgen".
"Elon Musk sagt, dass die Tesla-Software für autonomes Fahren 'erstaunlich' ist. Ist sie aber nicht. Sie ist eine tödliche Bedrohung für alle Amerikaner", sagt O'Dowd. "Mehr als 100.000 Tesla-Fahrer nutzen bereits den vollständigen Selbstfahrmodus des Fahrzeugs auf öffentlichen Straßen und bringen damit Kinder in Gemeinden im ganzen Land in große Gefahr."
Als Konsequenz fordert das Projekt ein Verbot von FSD, zumindest bis Tesla beweisen kann, dass seine Fahrzeuge "keine Kinder auf Zebrastreifen niedermähen". Als Konsequenz hat das Dawn Project dafür auch eine Kampagne gestartet. Tesla hat solche und ähnliche Vorwürfe in Vergangenheit immer wieder von sich gewiesen.
Siehe auch:
Nun bekommen die Skeptiker wieder jede Menge Argumentationsstoff: Denn das Dawn Project, das sich der Verbannung von gefährlicher Software verschrieben hat, zeigte nun in einem relativ simplen Test, wie gefährlich FSD sein kann, und zwar für die Schwächsten im Straßenverkehr, nämlich Kinder.
Tesla Model 3 erkennt das Kind nicht
Wie der Guardian berichtet, hat das Projekt einem Tesla Model 3 mit der neuesten FSD-Version 10.12.2 eine Attrappe eines (kleinen) Kindes in den Weg gestellt. Dieser Dummy war stationär, bewegte sich also nicht. Und laut Angaben von The Dawn Project wurde diese Attrappe wiederholt überfahren - bei einer Strecke von rund 100 Metern und einer Geschwindigkeit von rund 40 Kilometern pro Stunde.Dawn Project: Teslas Full-Self-Driving-Driving überfährt Kinder
Dan O'Dowd, Gründer des Projekts, bezeichnete die Ergebnisse der Untersuchung (PDF) als "zutiefst beunruhigend" und meinte, dass Tesla "wiederholt bei diesem einfachen und sicherheitskritischen Test versagt habe, mit potenziell tödlichen Folgen".
"Elon Musk sagt, dass die Tesla-Software für autonomes Fahren 'erstaunlich' ist. Ist sie aber nicht. Sie ist eine tödliche Bedrohung für alle Amerikaner", sagt O'Dowd. "Mehr als 100.000 Tesla-Fahrer nutzen bereits den vollständigen Selbstfahrmodus des Fahrzeugs auf öffentlichen Straßen und bringen damit Kinder in Gemeinden im ganzen Land in große Gefahr."
Als Konsequenz fordert das Projekt ein Verbot von FSD, zumindest bis Tesla beweisen kann, dass seine Fahrzeuge "keine Kinder auf Zebrastreifen niedermähen". Als Konsequenz hat das Dawn Project dafür auch eine Kampagne gestartet. Tesla hat solche und ähnliche Vorwürfe in Vergangenheit immer wieder von sich gewiesen.
Siehe auch:
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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