Behörde warnt: Bitte keine Tesla Full Self-Driving-Tests mit Kindern
Teslas Full Self-Driving (FSD) wird immer wieder kritisiert. Beim vielleicht schärfsten Angriff bisher wurde aber offenbar getrickst, um die Funktion schlecht aussehen zu lassen. Der Vorwurf: FSD "übersieht" Kinder. Doch das ist kein Grund, zum Gegenbeweis echte Kinder heranzuziehen.
Tesla hat fanatische Anhänger und ebenso lautstarke Kritiker, das hat zuletzt der Fall der Kampagne des US-Milliardärs Dan O'Dowd gezeigt. Denn dieser wollte zeigen, wie gefährlich Teslas Autonomie-Fahrfunktion ist, hat dabei aber allem Anschein nach ordentlich getrickst bzw. manipuliert.
Den vermeintlichen Schwindel (O'Dowd dementiert diesen allerdings vehement) haben Journalisten und Blogger auch schnell aufgedeckt, und zwar indem sie das für die Kampagne verwende Videomaterial genau ausgewertet haben. Auch Tesla-Fans hatten Zweifel, doch statt die Angelegenheit sachlich zu analysieren, hatte zumindest einer die "glorreiche" Idee, echte Kinder für einen Gegenbeweis zu rekrutieren. Grund: Bei der umstrittenen Kampagne wurde mit Attrappen gearbeitet und der Tesla-Fan wollte beweisen, dass echte Kinder nicht überfahren werden.
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Der Tesla-Besitzer fand tatsächlich Eltern, die bereit waren, ihr Kind diesem Risiko auszusetzen, um zu beweisen, dass ein Autohersteller sein Versprechen einhält. Und an dieser Stelle muss man wohl nicht näher erläutern, was daran schockierend ist bzw. muss man sich fragen, was im Kopf mancher Leute eigentlich falsch läuft, um auf diese Idee zu kommen.
"Es könnte sehr gefährlich sein, wenn jemand auf eigene Faust versucht, Fahrzeugtechnologien zu testen", schreibt die Behörde. "Niemand sollte sein Leben oder das Leben anderer riskieren, um die Leistungsfähigkeit von Fahrzeugtechnik zu testen. Verbraucher sollten niemals versuchen, eigene Testszenarien zu erstellen oder reale Personen, insbesondere Kinder, zu benutzen, um die Leistung der Fahrzeugtechnologie zu testen."
Siehe auch:
Den vermeintlichen Schwindel (O'Dowd dementiert diesen allerdings vehement) haben Journalisten und Blogger auch schnell aufgedeckt, und zwar indem sie das für die Kampagne verwende Videomaterial genau ausgewertet haben. Auch Tesla-Fans hatten Zweifel, doch statt die Angelegenheit sachlich zu analysieren, hatte zumindest einer die "glorreiche" Idee, echte Kinder für einen Gegenbeweis zu rekrutieren. Grund: Bei der umstrittenen Kampagne wurde mit Attrappen gearbeitet und der Tesla-Fan wollte beweisen, dass echte Kinder nicht überfahren werden.
Auf YouTube ansehenDer Tesla-Besitzer fand tatsächlich Eltern, die bereit waren, ihr Kind diesem Risiko auszusetzen, um zu beweisen, dass ein Autohersteller sein Versprechen einhält. Und an dieser Stelle muss man wohl nicht näher erläutern, was daran schockierend ist bzw. muss man sich fragen, was im Kopf mancher Leute eigentlich falsch läuft, um auf diese Idee zu kommen.
US-Verkehrsbehörde muss warnen
Auch die US-Verkehrsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NTHSA) dürfte sich gefragt haben, wieso man hierzu allen Ernstes eine offizielle Warnung aussprechen muss. Denn laut einem Bericht von Bloomberg sah sich die NTHSA gezwungen, ein entsprechendes Statement zu veröffentlichen."Es könnte sehr gefährlich sein, wenn jemand auf eigene Faust versucht, Fahrzeugtechnologien zu testen", schreibt die Behörde. "Niemand sollte sein Leben oder das Leben anderer riskieren, um die Leistungsfähigkeit von Fahrzeugtechnik zu testen. Verbraucher sollten niemals versuchen, eigene Testszenarien zu erstellen oder reale Personen, insbesondere Kinder, zu benutzen, um die Leistung der Fahrzeugtechnologie zu testen."
Siehe auch:
- Bei Vorwürfen gegen Teslas Full Self-Driving wurde wohl manipuliert
- Teslas Full Self-Driving erkennt keine Kinder, überfährt sie bei Tests
- Irreführende Werbung: Behörde klagt gegen Teslas Autopiloten
- Tesla verklagt: Deutsche Verbraucherschützer erheben zwei Vorwürfe
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Thema:
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