Elon Musk: Tesla-Fabrik in Berlin "verbrennt" derzeit "Milliarden"
Tesla-Chef Elon Musk hat zuletzt angekündigt, dass der Elektroautobauer zahlreiche Mitarbeiter entlassen wird und erste mussten auch schon gehen. Grund dafür ist, dass Tesla derzeit an so mancher Stelle tief in den roten Zahlen steckt, darunter der Gigafactory in Berlin.
Der US-Autobauer galt und gilt als Star des Geschäfts, rein vom Börsenwert gesehen ist Tesla der größte Autobauer der Welt. Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Unternehmen diverse Probleme hat. Und der Tesla-Chef fällt immer wieder durch alles andere als optimistische Aussagen auf.
Musk wurde in einem aktuellen Interview mit dem Klub "Tesla Owners of Silicon Valley" auch sehr bildlich: "Die beiden Fabriken in Berlin und Austin sind im Moment gigantische Geldverbrennungsanlagen. Okay? Es ist wirklich wie ein gigantisches, dröhnendes Geräusch, das das Geräusch von brennendem Geld ist."
Die erwähnten Probleme mit Akkus und China hängen zusammen, so Musk: Denn beide Fabriken können derzeit nur eine "winzige" Anzahl an Autos herstellen, weil man die Produktion der neuen "4680"-Akkus wegen bestimmter "Herausforderungen" nicht ausreichend erhöhen kann und gleichzeitig die konventionellen "2170"-Akkus in chinesischen Häfen feststecken.
Erst vor kurzem hat Musk mitgeteilt, dass er die Wirtschaft betreffend ein "superschlechtes" Gefühl habe und sich bei Tesla gezwungen sieht, rund zehn Prozent der Mitarbeiter zu entlassen, diese Woche kündigte er an, dass Tesla in den nächsten drei Monaten die Gehälter um zehn Prozent kürzen wird.
Siehe auch:
Gigafactorys sind Milliarden-Dollar-Gräber
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sagte Musk nun, dass die neuen Gigafactorys in Berlin und dem texanischen Austin "Milliarden Dollar verlieren", weil sie Schwierigkeiten haben, die Produktion zu steigern. Grund dafür ist einerseits ein Mangel an Akkus und andererseits Probleme mit chinesischen Häfen, die nach wie vor mit den Folgen strikter Corona-Lockdowns zu kämpfen haben.Musk wurde in einem aktuellen Interview mit dem Klub "Tesla Owners of Silicon Valley" auch sehr bildlich: "Die beiden Fabriken in Berlin und Austin sind im Moment gigantische Geldverbrennungsanlagen. Okay? Es ist wirklich wie ein gigantisches, dröhnendes Geräusch, das das Geräusch von brennendem Geld ist."
Die erwähnten Probleme mit Akkus und China hängen zusammen, so Musk: Denn beide Fabriken können derzeit nur eine "winzige" Anzahl an Autos herstellen, weil man die Produktion der neuen "4680"-Akkus wegen bestimmter "Herausforderungen" nicht ausreichend erhöhen kann und gleichzeitig die konventionellen "2170"-Akkus in chinesischen Häfen feststecken.
Seit zwei Jahren ein Alptraum
Musk weiter: "Die letzten zwei Jahre waren ein absoluter Alptraum in Bezug auf Unterbrechungen der Lieferkette, es gab ein Problem nach dem anderen, und wir sind noch nicht am Ende." Er zeichnet ein düsteres Bild der Lage bei Tesla und fragt sich: "Wie können wir die Fabriken am Laufen halten, damit wir die Menschen bezahlen können und nicht bankrott gehen?"Erst vor kurzem hat Musk mitgeteilt, dass er die Wirtschaft betreffend ein "superschlechtes" Gefühl habe und sich bei Tesla gezwungen sieht, rund zehn Prozent der Mitarbeiter zu entlassen, diese Woche kündigte er an, dass Tesla in den nächsten drei Monaten die Gehälter um zehn Prozent kürzen wird.
Siehe auch:
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Themen:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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