Deutsche Tesla-Mitarbeiter wehren sich gegen Elon Musks Bürozwang
Tesla-Chef Elon Musk hat vor einigen Tagen seine Mitarbeiter informiert, dass sie vom Homeoffice gefälligst ins Büro zurückkehren sollen oder sich sonst einen neuen Job suchen können. Das gefällt zwar vielen nicht, in Deutschland gibt es aber offenen Widerstand.
Elon Musk ist erfolgreich, doch er gilt auch als gnadenloser Kapitalist. Vor kurzem hat er die Tesla-Mitarbeiter, die nicht in Fabriken tätig sind, darüber informiert, dass sie zurück in die Büros kommen müssten. Homeoffice könne jeder gerne machen, aber erst nachdem er oder sie "mindestens" 40 Stunden in einem Tesla-Büro vor Ort verbracht habe.
Doch in Deutschland regt sich Widerstand. Denn wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen mitgeteilt, dass man alle Angestellten unterstützen wird, die sich gegen diesen Zwang wehren wollen. Tesla hat aktuell in Deutschland rund 4000 Mitarbeiter, diese Zahl soll sich in den nächsten Monaten und Jahren verdreifachen.
"Wer mit solchen einseitigen Forderungen nicht einverstanden ist und sich dagegen wehren will, hat in Deutschland die Macht der Gewerkschaften hinter sich, wie es das Gesetz vorsieht", sagte Birgit Dietze, Bezirksleiterin der IG Metall für das Gebiet Berlin-Brandenburg-Sachsen.
Wie die IG Metall das bewerkstelligen will und wie viele Tesla-Angestellte das auch tatsächlich ausfechten wollen, ist derzeit aber unklar. Denn aktuell gibt es in Deutschland keine gesetzlichen Anspruch auf Arbeit von zuhause aus - auch wenn das Arbeitsministerium die Flexibilität von Angestellten in Sachen Arbeitsplatz gesetzlich stärken will.
Die deutschen Mitbewerber von Tesla setzen ohnehin auf freiwillige Modelle, die im Gegensatz zu Tesla stehen. "Wir haben einen grundlegend anderen Blick auf die Schaffung eines attraktiven Arbeitsumfelds und stehen für die Befähigung und Eigenverantwortung unserer Teams, um das Verhältnis von mobiler und persönlicher Arbeit auszugleichen", sagte etwa Gunnar Kilian, für Personalfragen zuständiger Vorstand bei Volkswagen. Auch BMW und Mercedes-Benz äußerten sich ähnlich.
Siehe auch:
Doch in Deutschland regt sich Widerstand. Denn wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen mitgeteilt, dass man alle Angestellten unterstützen wird, die sich gegen diesen Zwang wehren wollen. Tesla hat aktuell in Deutschland rund 4000 Mitarbeiter, diese Zahl soll sich in den nächsten Monaten und Jahren verdreifachen.
"Wer mit solchen einseitigen Forderungen nicht einverstanden ist und sich dagegen wehren will, hat in Deutschland die Macht der Gewerkschaften hinter sich, wie es das Gesetz vorsieht", sagte Birgit Dietze, Bezirksleiterin der IG Metall für das Gebiet Berlin-Brandenburg-Sachsen.
Tesla gegen Gewerkschaft
Der Verweis auf das Gesetz ist sicherlich kein Zufall. Denn das Tesla-Werk in Grünheide hat seit Februar einen 19-köpfigen Betriebsrat und damit unterscheidet sich das Werk bei Berlin von den Gigafactorys in den USA. Denn in seiner Heimat sind Tesla und Musk besonders aktiv, wenn es um das so genannte Union Busting geht, also das aggressive Verhindern von Gewerkschaftsbildungen.Wie die IG Metall das bewerkstelligen will und wie viele Tesla-Angestellte das auch tatsächlich ausfechten wollen, ist derzeit aber unklar. Denn aktuell gibt es in Deutschland keine gesetzlichen Anspruch auf Arbeit von zuhause aus - auch wenn das Arbeitsministerium die Flexibilität von Angestellten in Sachen Arbeitsplatz gesetzlich stärken will.
Die deutschen Mitbewerber von Tesla setzen ohnehin auf freiwillige Modelle, die im Gegensatz zu Tesla stehen. "Wir haben einen grundlegend anderen Blick auf die Schaffung eines attraktiven Arbeitsumfelds und stehen für die Befähigung und Eigenverantwortung unserer Teams, um das Verhältnis von mobiler und persönlicher Arbeit auszugleichen", sagte etwa Gunnar Kilian, für Personalfragen zuständiger Vorstand bei Volkswagen. Auch BMW und Mercedes-Benz äußerten sich ähnlich.
Siehe auch:
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