Feindliche Übernahme: Musk will Twitter zu 100 Prozent kaufen
Elon Musk hat vor kurzem einen gut neunprozentigen Anteil an Twitter übernommen, doch das ist für den 50-jährigen Milliardär nicht genug. Denn nun hat der Tesla- und SpaceX-Chef angekündigt, den Social-Media-Dienst komplett kaufen zu wollen.
Elon Musk ist schon jetzt einer der bekanntesten Twitter-Nutzer, bald könnte er auch der Chef der Plattform sein. Denn gerade wurde bekannt, dass der Tesla-CEO 100 Prozent aller Aktien übernehmen will, den Twitter-Aktionären machte er per so genannter 13D-Börsenmitteilung das Angebot, 54,20 Dollar pro Aktie zu bezahlen.
Am Mittwoch, also kurz vor der Ankündigung stand das Papier bei knapp 46 Dollar, Musk will also die Anteile der Aktionäre versilbern bzw. vergolden. Erwartungsgemäß schoss der Kurs im vorbörslichen Handel hoch und steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt bei 51 Dollar. Zusammengerechnet würde Musk die Übernahme rund 43 Milliarden Dollar kosten.
Das Angebot Musks wurde Twitter gestern per Brief übermittelt, der Milliardär teilte dem Social-Media-Unternehmen außerdem mit, dass er Twitter bei erfolgreicher Übernahme privatisieren wird, um die erforderlichen Änderungen durchführen zu können. Sollte diese feindliche Übernahme scheitern, dann droht er Twitter: "Ich würde dann meine Position als Aktionär überdenken müssen", schreibt Elon Musk (via CNBC).
Am Mittwoch, also kurz vor der Ankündigung stand das Papier bei knapp 46 Dollar, Musk will also die Anteile der Aktionäre versilbern bzw. vergolden. Erwartungsgemäß schoss der Kurs im vorbörslichen Handel hoch und steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt bei 51 Dollar. Zusammengerechnet würde Musk die Übernahme rund 43 Milliarden Dollar kosten.
Das Angebot Musks wurde Twitter gestern per Brief übermittelt, der Milliardär teilte dem Social-Media-Unternehmen außerdem mit, dass er Twitter bei erfolgreicher Übernahme privatisieren wird, um die erforderlichen Änderungen durchführen zu können. Sollte diese feindliche Übernahme scheitern, dann droht er Twitter: "Ich würde dann meine Position als Aktionär überdenken müssen", schreibt Elon Musk (via CNBC).
Der komplette Brief Musks an Twitter:
"Ich habe in Twitter investiert, weil ich an sein Potenzial als Plattform für die freie Meinungsäußerung auf der ganzen Welt glaube, und weil ich glaube, dass die freie Meinungsäußerung ein gesellschaftliches Gebot für eine funktionierende Demokratie ist.
Seit meiner Investition ist mir jedoch klar geworden, dass das Unternehmen in seiner jetzigen Form weder florieren noch diesem gesellschaftlichen Imperativ dienen wird. Twitter muss in ein privates Unternehmen umgewandelt werden.
Daher biete ich an, 100 % von Twitter für 54,20 $ pro Aktie in bar zu kaufen. Das ist ein Aufschlag von 54 % gegenüber dem Tag, bevor ich in Twitter investiert habe, und ein Aufschlag von 38 % gegenüber dem Tag, bevor meine Investition öffentlich bekannt gegeben wurde. Mein Angebot ist mein bestes und letztes Angebot, und wenn es nicht angenommen wird, müsste ich meine Position als Aktionär überdenken.
Twitter hat ein außergewöhnliches Potenzial. Ich werde es freisetzen.
Elon Musk"
(Übersetzt mit DeepL)
Infografik: Elon Musk - Das Leben in der ZusammenfassungSeit meiner Investition ist mir jedoch klar geworden, dass das Unternehmen in seiner jetzigen Form weder florieren noch diesem gesellschaftlichen Imperativ dienen wird. Twitter muss in ein privates Unternehmen umgewandelt werden.
Daher biete ich an, 100 % von Twitter für 54,20 $ pro Aktie in bar zu kaufen. Das ist ein Aufschlag von 54 % gegenüber dem Tag, bevor ich in Twitter investiert habe, und ein Aufschlag von 38 % gegenüber dem Tag, bevor meine Investition öffentlich bekannt gegeben wurde. Mein Angebot ist mein bestes und letztes Angebot, und wenn es nicht angenommen wird, müsste ich meine Position als Aktionär überdenken.
Twitter hat ein außergewöhnliches Potenzial. Ich werde es freisetzen.
Elon Musk"
(Übersetzt mit DeepL)
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