Highlight
Musk hat keineswegs alle Starlink-Terminals an die Ukraine gespendet
Der Unternehmer Elon Musk agiert bei der Unterstützung der Ukraine bei weitem nicht so selbstlos, wie es nach Außen zuweilen den Anschein hat. Längst nicht alle Starlink-Terminals wurden von dem Unternehmen für den Einsatz im Kriegsgebiet gespendet.
Musk erweckte in keinem seiner Tweets zum Thema den Eindruck, dass sein Unternehmen SpaceX für die Bereitstellung der Starlink-Antennen etwas bekommen hätte. SpaceX-Vorstandsfrau Gwynne Shotwell war sogar noch etwas direkter: "Ich glaube nicht, dass die USA uns Geld für die Bereitstellung von Terminals in der Ukraine gegeben haben", sagte sie in einem Interview gegenüber dem US-Sender CNBC.
Laut eines Berichtes der Washington Post sieht es in der Realität aber durchaus etwas anders aus. Demnach flossen durchaus mehrere Millionen Dollar an Steuergeldern von US-Bundesbehörden an SpaceX. Konkret habe die United States Agency for International Development (USAID) das Geschäft abgewickelt, das auch noch verschiedene andere Dienstleistungen umfasste.
USAID kaufte darüber hinaus 1330 Terminals und zahlte hierfür sogar 1500 Dollar pro Stück - deutlich mehr, als ein normaler Kunde in den offiziellen Geschäftsgebieten des Unternehmens auf den Tisch legt. Weiterhin übernahm die Behörde Transportkosten in Höhe von rund 800.000 Dollar - denn es ist nicht gerade trivial, eine größere Menge an Material in ein Krisengebiet zu schaffen.
Insgesamt wurden bisher also um die 5000 Starlink-Terminals in die Ukraine geschafft. USAID bekam bei der Logistik Unterstützung von verschiedenen Helfern, auf die SpaceX auch nicht ohne weiteres hätte zugreifen können. Deren Unterstützung dürfte einem Gegenweit von weiteren über 15 Millionen Dollar entsprechen, wenn alle Dienstleistungen hätten eingekauft werden müssen. Es geht hier vor allem darum, wie die Systeme von den USA aus über Polen in die Ukraine transportiert und in dem Land bis in die Front-Gebiete hinein verteilt werden.
Siehe auch:
Laut eines Berichtes der Washington Post sieht es in der Realität aber durchaus etwas anders aus. Demnach flossen durchaus mehrere Millionen Dollar an Steuergeldern von US-Bundesbehörden an SpaceX. Konkret habe die United States Agency for International Development (USAID) das Geschäft abgewickelt, das auch noch verschiedene andere Dienstleistungen umfasste.
Über dem Marktpreis
SpaceX hat durchaus einen wichtigen Beitrag geleistet - das soll nicht verschwiegen werden. Doch war eben längst nicht alles eine große und uneigennützige Spende des Unternehmens, das immerhin einem der reichsten Menschen der Welt gehört. Laut den Informationen, die der Zeitung vorliegen, hat das Raumfahrt-Unternehmen selbst 3.670 Starlink-Terminals für die Ukraine kostenlos bereitgestellt. Hinzu kommt die gebührenfreie Nutzung der Internet-Anbindung für vorerst drei Monate über die Satelliten des Unternehmens.USAID kaufte darüber hinaus 1330 Terminals und zahlte hierfür sogar 1500 Dollar pro Stück - deutlich mehr, als ein normaler Kunde in den offiziellen Geschäftsgebieten des Unternehmens auf den Tisch legt. Weiterhin übernahm die Behörde Transportkosten in Höhe von rund 800.000 Dollar - denn es ist nicht gerade trivial, eine größere Menge an Material in ein Krisengebiet zu schaffen.
Insgesamt wurden bisher also um die 5000 Starlink-Terminals in die Ukraine geschafft. USAID bekam bei der Logistik Unterstützung von verschiedenen Helfern, auf die SpaceX auch nicht ohne weiteres hätte zugreifen können. Deren Unterstützung dürfte einem Gegenweit von weiteren über 15 Millionen Dollar entsprechen, wenn alle Dienstleistungen hätten eingekauft werden müssen. Es geht hier vor allem darum, wie die Systeme von den USA aus über Polen in die Ukraine transportiert und in dem Land bis in die Front-Gebiete hinein verteilt werden.
Siehe auch:
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
Videos zum Thema
- SpaceX in sehenswertem Video: Sind für zweiten Starship-Start bereit
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Starship: So sollen Start und Flug des SpaceX-Raumschiff aussehen
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - Gestern 13:40 Uhr -
Die allerneueste Version, TrueNAS 26.0.0-BETA.2
d-hubs - Vorgestern 14:50 Uhr -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
Rizo - Vorgestern 11:14 Uhr -
Datenträgerverwaltung
micro300 - Vorgestern 08:52 Uhr -
KDE kommt mit Plasma 6.7
d-hubs - 18.06. 20:26 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen