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Y2K22 wird kalte Realität:
Viele Kärntner Haushalte ohne Warmwasser
Vor gut 22 Jahren sorgte der so genannte Y2K-Bug für Angst und Schrecken, das befürchtete Chaos blieb aber damals komplett aus. 2022 ist ein Datumsumstellungsbug aber zu Realität geworden: Nicht nur für Microsoft Exchange-Nutzer, sondern auch für 1600 Haushalte in Österreich.
Ein Fehler im Zusammenhang mit dem Datum, der die Software zum Absturz bringt: Das ist schon vor gut zwei Jahrzehnten ein Horrorszenario gewesen. So mancher befürchtete zur Jahrtausendwende, dass Flugzeuge vom Himmel fallen und Atomkraftwerke explodieren werden. Das hatte natürlich mit dem Umstand zu tun, dass einige Software-Systeme nicht auf die Umstellung auf 2000 bzw. vier Stellen vorbereitet wurden, als sie programmiert worden sind.
Doch am 1. Januar 2022 ist dieses Szenario für 1600 Haushalte im Bundesland Kärnten kalte Realität geworden. Wie der ORF berichtet, ist nämlich zum Jahreswechsel wegen eines Softwarefehlers in den Schaltuhren der Nachtstrom ausgefallen. Das hatte zur Folge, dass die betroffenen Wohnungen und Häuser kein Warmwasser und in einigen Fällen keine Heizung hatten.
Die Kärntner Elektrizitäts-AG (KELAG) teilte mit, dass vor allem die Stadt Villach betroffen war und ist, es aber im ganzen Bundesland Haushalte gab, die auf einen Servicebesuch warten mussten. "Wir bedauern sehr, dass das passiert ist, und arbeiten mit Nachdruck daran, dass wieder alle Schaltuhren aktiv sind und alle Kunden schnellstmöglich wieder warmes Wasser zur Verfügung haben", sagte KELAG-Sprecher Georg Wurzer.
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Doch am 1. Januar 2022 ist dieses Szenario für 1600 Haushalte im Bundesland Kärnten kalte Realität geworden. Wie der ORF berichtet, ist nämlich zum Jahreswechsel wegen eines Softwarefehlers in den Schaltuhren der Nachtstrom ausgefallen. Das hatte zur Folge, dass die betroffenen Wohnungen und Häuser kein Warmwasser und in einigen Fällen keine Heizung hatten.
Die Kärntner Elektrizitäts-AG (KELAG) teilte mit, dass vor allem die Stadt Villach betroffen war und ist, es aber im ganzen Bundesland Haushalte gab, die auf einen Servicebesuch warten mussten. "Wir bedauern sehr, dass das passiert ist, und arbeiten mit Nachdruck daran, dass wieder alle Schaltuhren aktiv sind und alle Kunden schnellstmöglich wieder warmes Wasser zur Verfügung haben", sagte KELAG-Sprecher Georg Wurzer.
Problemlösung nur vor Ort
Das Problem ist im konkreten Fall, dass die etwa zehn Jahre alten Schaltuhren nicht mit dem Stromversorger verbunden sind und nicht per Remote-Zugriff umgestellt bzw. aktualisiert werden können. Die Reparatur kann also nur manuell vor Ort durchgeführt werden. "Die Arbeit vor Ort braucht nur wenige Minuten, wir bemühen uns, schnellstmöglich überall hinzukommen. Wir werden sicher noch diese Woche das Warmwasser überall wieder hergestellt haben", so Wurzer.Siehe auch:
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