Deprecated: Microsoft schickt UWP jetzt offiziell auf das Abstellgleis
Microsoft macht jetzt endlich auch offiziell den Schritt, der sich aufgrund der realen Entwicklungen in der Entwickler-Szene bereits angedeutet hat: Die Universal Windows Platform (UWP) ist jetzt als "deprecated", also veraltet, eingestuft.
Das bedeutet, dass die Plattform zwar noch gewartet, aber nicht mehr weiterentwickelt wird. Entwickler können hier noch damit rechnen, Patches und Bugfixes zu erhalten, wenn es sich anbietet - neue Features wird Microsoft hier allerdings nicht mehr nachlegen. Damit hat nun eine Übergangsphase begonnen, die von Programmierern vor allem genutzt werden sollte, auf alternative Modelle umzusteigen, bevor UWP dann in absehbarer Zeit komplett aus dem Support fällt. Wann dies sein wird, ist derzeit allerdings noch nicht genau bekannt.
Zumindest müssen Entwickler und Unternehmen, die noch UWP-basierte Anwendungen am Markt haben, nicht unmittelbar aktiv werden. Sie müssen allerdings auch damit leben, dass sie die jüngsten Entwicklungen bereits verpassen werden. WinUI 3, WebView 2, .NET 5 und eine vollständige Kompatibilität mit Windows 10 ab der Version 1809 beziehungsweise gar Windows 11 wird es nicht mehr geben.
UWP sollte es ermöglichen, dass Entwickler mit der gleichen Code-Basis Anwendungen auf zahlreichen Geräteklassen bereitstellen können, die mit Abwandlungen der Windows-Plattform ausgestattet sind - das reichte vom klassischen Desktop über Mobilgeräte, Spielekonsolen und auch Embedded-Systeme. Die Bereitstellung entsprechender Anwendungen erfolgt über den Microsoft Store.
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Zumindest müssen Entwickler und Unternehmen, die noch UWP-basierte Anwendungen am Markt haben, nicht unmittelbar aktiv werden. Sie müssen allerdings auch damit leben, dass sie die jüngsten Entwicklungen bereits verpassen werden. WinUI 3, WebView 2, .NET 5 und eine vollständige Kompatibilität mit Windows 10 ab der Version 1809 beziehungsweise gar Windows 11 wird es nicht mehr geben.
Der Weg ist klar
Insofern gibt Redmond den Weg hier klar vor: Anbieter von UWP-Anwendungen werden nicht im Regen stehen gelassen, sollen sich aber damit anfreunden, ihren Code in der nächsten Zeit zu überarbeiten. Hektik ist dabei nicht angesagt, Nachlässigkeit wäre aber auch nicht gut. Zumal es auch keinen harten Umbruch gegeben wird. Denn die Grundlage für die Entwicklung von Anwendungen auf Microsoft-Plattformen wird nun das Windows App SDK bilden, in das verschiedene Schlüsseltechnologien aus der UWP weitergegeben wurden.UWP sollte es ermöglichen, dass Entwickler mit der gleichen Code-Basis Anwendungen auf zahlreichen Geräteklassen bereitstellen können, die mit Abwandlungen der Windows-Plattform ausgestattet sind - das reichte vom klassischen Desktop über Mobilgeräte, Spielekonsolen und auch Embedded-Systeme. Die Bereitstellung entsprechender Anwendungen erfolgt über den Microsoft Store.
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Christian Kahle
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