Malaysia zerstört Bitcoin-Mining-Farm mit einer Dampfwalze
In Malaysia haben Behörden in einer spektakulären Aktion über 1.000 Krypto-Mining-Rigs zerstört. Vorausgegangen waren Razzien, bei denen illegale Farmen hochgenommen wurden, die den Strom für ihre Aktionen gestohlen hatten.
Der Fall erreicht große Aufmerksamkeit weltweit. Dem malaysischen Staat ist eine Gruppe Krypto-Miner ins Netz gegangen, die im großen Stil Strom gestohlen haben sollen, um ihre Schürf-Farmen zu betreiben. Die Rede ist von einem Schaden in Millionenhöhe: Bei sechs Razzien zwischen Februar und April dieses Jahres wurden etliche Geräte beschlagnahmt. Das Stromversorgungsunternehmen in der malaysischen Provinz beschuldigt die Minenbetreiber, den Strom für ihre Aktivitäten gestohlen zu haben und beziffert den Schaden auf 8,4 Millionen RM, also rund 2 Millionen Euro.
Die Hardware soll einen Wert von rund 5,3 Millionen RM, also etwa 1,2 Millionen Euro) gehabt haben.
Solche Stromdiebstähle für Krypto-Miner nehmen dabei immer mehr zu. Dabei sind die Dimensionen, wie jetzt in Malaysia, sicherlich immer noch eine Ausnahme. Die Stromdiebe sind nur durch die Großentnahmen aufgefallen. Sie hätten den Strom natürlich auch mit ihren Krypto-Gewinnen zahlen können, doch kriminelle Banden nehmen sich das Mining immer öfter vor und versuchen dabei den Profit zu steigern. Der Mining-Prozess verbraucht eine große Menge an Strom. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass an Orten, an denen Miner arbeiten, häufig über Energiediebstahl und illegale Stromanschlüsse berichtet wird. Infografik 125 TWh: Bitcoins Stromverbrauch übertrifft den der Ukraine
Beschlagnahmte Mining-Rigs werden zerstört
Die Behörde der Stadt in Sarawak hat nun in einer öffentlich zelebrierten Maßnahme die beschlagnahmten 1.069 Mining-Rigs zerstört. Man hat sie auf einem Platz aufgestellt und ist dann mit einer Dampfwalze darüber gefahren. Die Dampfwalze zermalmte die PC in viele kleine Stücke, berichtet das Online-Magazin Vice. Die Aktion wurde auf Video festgehalten:Zerstörung von Bitcoin-Mining-Hardware im Wert von über 1 Mio. Euro
Die Hardware soll einen Wert von rund 5,3 Millionen RM, also etwa 1,2 Millionen Euro) gehabt haben.
Solche Stromdiebstähle für Krypto-Miner nehmen dabei immer mehr zu. Dabei sind die Dimensionen, wie jetzt in Malaysia, sicherlich immer noch eine Ausnahme. Die Stromdiebe sind nur durch die Großentnahmen aufgefallen. Sie hätten den Strom natürlich auch mit ihren Krypto-Gewinnen zahlen können, doch kriminelle Banden nehmen sich das Mining immer öfter vor und versuchen dabei den Profit zu steigern. Der Mining-Prozess verbraucht eine große Menge an Strom. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass an Orten, an denen Miner arbeiten, häufig über Energiediebstahl und illegale Stromanschlüsse berichtet wird. Infografik 125 TWh: Bitcoins Stromverbrauch übertrifft den der Ukraine
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