Litecoin: Fake verhilft Kryptowährung zu einem 20-Prozent-Kurssprung
Kryptowährungen sind bekanntlich eine ziemlich volatile Angelegenheit, das bedeutet, dass wilde Kursschwankungen alles andere als ungewöhnlich sind. Diese Eigenheit kann aber im schlimmsten Fall auch missbraucht werden, um den Kurs zu manipulieren.
Letzteres kann man durchaus aus dem aktuellen Fall schließen. Denn Unbekannten gelang es, den Kurs von Litecoin um bis zu 20 Prozent in die Höhe zu treiben, und zwar mit Hilfe einer gefälschten Pressemitteilung. Wie The Verge berichtet, wurde in der mittlerweile gelöschten Aussendung behauptet, dass der US-amerikanische Handelsriese Walmart beginnen wird, Litecoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren.
Das wäre für die Kryptowährung eine kleine Sensation gewesen, denn die Akzeptanz von Bitcoin, Litecoin und Co. im Handel ist nach wie vor die vielleicht größte Schwachstelle dieser monetären Lösung. Erschienen ist die Fake-Pressemitteilung auf der Plattform GlobeNewswire, doch Kenner der Materie konnten recht leicht erkennen, dass es eine Fälschung war.
GlobeNewswire teilte mit, dass man die Fake-Mitteilung umgehend entfernt habe und weitere Schritte setzen wird, um Missbrauch künftig zu verhindern. Man will auch mit Behörden zusammenarbeiten, um kriminelle Aktivität in diesem Zusammenhang aufzuklären.
Ob und wie weit der 20-prozentige Kurssprung von Betrügern ausgenutzt wurde, ist derzeit nicht klar, denn Litecoin war nur kurz auf diesem "gefälschten" Niveau, es ist deshalb nicht bekannt, ob die Betrüger diese Manipulation auch rechtzeitig ausnutzen konnten. Es ist nicht einmal klar, ob Betrüger dahinter waren oder ob hier jemand beispielsweise zeigen wollte, wie leicht so etwas ist bzw. wäre.
Das wäre für die Kryptowährung eine kleine Sensation gewesen, denn die Akzeptanz von Bitcoin, Litecoin und Co. im Handel ist nach wie vor die vielleicht größte Schwachstelle dieser monetären Lösung. Erschienen ist die Fake-Pressemitteilung auf der Plattform GlobeNewswire, doch Kenner der Materie konnten recht leicht erkennen, dass es eine Fälschung war.
Leicht als Fälschung erkennbar
So gab es beispielsweise keinen dazugehörigen Eintrag bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC). Das wäre in so einem Fall eigentlich erforderlich gewesen, da Walmart ein öffentlich gehandeltes Unternehmen ist. Ebenfalls ein Hinweis war der Umstand, dass diese Mitteilung im Pressebereich von Walmart nicht zu finden war, schließlich setzt das Unternehmen auf Business Wire, um solche Aussendungen an die Öffentlichkeit zu bringen.GlobeNewswire teilte mit, dass man die Fake-Mitteilung umgehend entfernt habe und weitere Schritte setzen wird, um Missbrauch künftig zu verhindern. Man will auch mit Behörden zusammenarbeiten, um kriminelle Aktivität in diesem Zusammenhang aufzuklären.
Ob und wie weit der 20-prozentige Kurssprung von Betrügern ausgenutzt wurde, ist derzeit nicht klar, denn Litecoin war nur kurz auf diesem "gefälschten" Niveau, es ist deshalb nicht bekannt, ob die Betrüger diese Manipulation auch rechtzeitig ausnutzen konnten. Es ist nicht einmal klar, ob Betrüger dahinter waren oder ob hier jemand beispielsweise zeigen wollte, wie leicht so etwas ist bzw. wäre.
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