Pure Stromverschwendung: Wer Bitcoin nutzt, ist die echte Umwelt-Sau
Wer sich am Bitcoin-System beteiligt, ist mindestens ein ebenso großer Umwelt-Sünder wie Menschen, die einen Ölwechsel am nächsten Bach machen, Tropenholz-Möbel kaufen oder mit dem Flugzeug in den Urlaub reisen. Das zeigt eine neue Berechnung der Klima-Effekte.
Demnach wird der Energieverbrauch, der durch den Betrieb der Kryptowährung verursacht wird, allein durch die in China ansässigen Mining-Farmen weiter ansteigen und dort 2024 Kohlendioxid-Emissionen in Höhe von 130 Millionen Tonnen verursachen. Das haben Forscher der Tsinghua-Universität in Peking berechnet. Das ist ein höherer Treibhausgas-Ausstoß, als ihn beispielsweise ein komplettes Land wie Italien verursacht.
Grundlage der Berechnung waren prognostizierte Wachstumswerte, die sich aus den bisherigen Entwicklungen ableiteten. Dabei kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass das Bitcoin-Mining allein in China im Jahr 2024 voraussichtlich 297 Terawattstunden Energie verschlingen wird, wenn nicht gezielt gegengesteuert wird. Damit würde allein der Betrieb der Kryptowährung zu 5,4 Prozent der gesamten Kohlendioxid-Emissionen beitragen, die von der chinesischen Energiewirtschaft verursacht werden. Infografik 125 TWh: Bitcoins Stromverbrauch übertrifft den der Ukraine
Der überwiegende und stetig wachsende Teil der Rechenleistung wird dabei für die Abwicklung der Transaktionen benötigt. Die immer komplexer werdende Blockchain, in der jedes Bruchstück eines Bitcoins bis zu seiner Entstehung zurückverfolgt werden kann, verschlingt enorme Computing-Ressourcen. Das System ködert jene, die sie bereitstellen damit, dass hier immer wieder auch neu generierte Bitcoins herausfallen. Der glückliche Empfänger ist nach momentanem Kurs pro Bitcoin direkt über 48.000 Euro reicher.
Wie klimafeindlich jede einzelne Server-Farm in der chinesischen Bitcoin-Szene ist, hängt stark von ihrem Standort ab. Die Miner in Peking arbeiten beispielsweise hauptsächlich mit Strom aus Kohlekraftwerken, die besonders viel Kohlendioxid und andere Schadstoffe in die Luft blasen. Standorte im Süden des Landes beziehen ihren Strom hingegen meist von Wasserkraftwerken.
Grundlage der Berechnung waren prognostizierte Wachstumswerte, die sich aus den bisherigen Entwicklungen ableiteten. Dabei kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass das Bitcoin-Mining allein in China im Jahr 2024 voraussichtlich 297 Terawattstunden Energie verschlingen wird, wenn nicht gezielt gegengesteuert wird. Damit würde allein der Betrieb der Kryptowährung zu 5,4 Prozent der gesamten Kohlendioxid-Emissionen beitragen, die von der chinesischen Energiewirtschaft verursacht werden. Infografik 125 TWh: Bitcoins Stromverbrauch übertrifft den der Ukraine
Der überwiegende und stetig wachsende Teil der Rechenleistung wird dabei für die Abwicklung der Transaktionen benötigt. Die immer komplexer werdende Blockchain, in der jedes Bruchstück eines Bitcoins bis zu seiner Entstehung zurückverfolgt werden kann, verschlingt enorme Computing-Ressourcen. Das System ködert jene, die sie bereitstellen damit, dass hier immer wieder auch neu generierte Bitcoins herausfallen. Der glückliche Empfänger ist nach momentanem Kurs pro Bitcoin direkt über 48.000 Euro reicher.
Peak Bitcoin
Das Jahr 2024 wird von den Forschern dann allerdings auch als Peak Bitcoin angesehen. Denn selbst wenn sich der spekulative Kurs der Kryptowährung aus Sicht der Besitzer einiger Einheiten weiter positiv entwickelt, wird die ganze Sache dann zu einem nicht mehr lohnenden Geschäft. Denn die notwendigen Investitionen in Hardware und Energie können von den herausfallenden neuen Bitcoins nicht mehr gedeckt werden.Wie klimafeindlich jede einzelne Server-Farm in der chinesischen Bitcoin-Szene ist, hängt stark von ihrem Standort ab. Die Miner in Peking arbeiten beispielsweise hauptsächlich mit Strom aus Kohlekraftwerken, die besonders viel Kohlendioxid und andere Schadstoffe in die Luft blasen. Standorte im Süden des Landes beziehen ihren Strom hingegen meist von Wasserkraftwerken.
Siehe auch:
Thema:
BitCoin-Kurs
Videos zum Thema Bitcoin
Bitcoin Münze (24-Karat Gold-Überzug)
Beiträge aus dem Forum
-
Abfrage meiner Bitcoinadressen per Batsch Schleife
thielemann03 -
Ratenzahlung für Handy, bis heute keine Rate vom Konto abgezogen
Rionaa -
[erledigt] [V] ASRock H81 Pro BTC R2.0, CPU, Graka & DDR3
ephemunch -
Zahlungsoptionen im Xbox Store
DON666 -
EXCEL - Webseite für historische und aktuelle Währungsumrechnung
LutzM
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Phishing: Angreifer erbeuten hochsensible Daten von Neobank-Kunden
- Windows 11: Microsoft-Fehler erlaubt gerade Setup mit lokalem Konto
- Windows 11: Microsoft streicht Funktion für lokale PC-zu-PC-Migration
- Windows 11: Microsoft stellt sechs neue Recovery-Updates bereit
- Nur noch heute: Frische Weekend-Deals bei Media Markt & Saturn
- Diablo 5: Blizzard enthüllt den nächsten Serienteil in allererstem Trailer
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
"Windows 11 macht mich langsam wahnsinnig aber was macht ihr aben
Doodle - Heute 13:36 Uhr -
Die LibreOffice Conference :: 8 Konferenz-Tracks,
d-hubs - Gestern 23:29 Uhr -
Immich v 3.2.0 :: mit mittlerweile weit mehr als 2.000 Beiträgern
d-hubs - Gestern 08:50 Uhr -
CPU Lüfter für AMD Ryzen 9 5900x
landbastler - Vorgestern 19:38 Uhr -
GIMP 3.2.6 : seit GIMP 3.2.4 sind 871 commits
d-hubs - Vorgestern 13:34 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen