Reparierbarkeit: Microsoft wird aufgefordert, nachhaltiger zu werden

In den USA wird seit einigen Jahren viel Wind um das "Recht auf Reparatur" gemacht - zurecht, wenn man keine Hardware-Müllberge, sondern aufrüst- und reparierbare Geräte verwenden will. Bei Microsoft soll sich da nun auch mehr tun.
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In Sachen Nachhaltigkeit und bei der Reparierbarkeit von Geräten hat Microsoft Aufholbedarf. Nun fordert die Gruppe "As You Sow" in einem Aktionärsbeschluss, dass Microsoft die ökologischen und sozialen Vorteile mit einkalkuliert, wenn es darum geht, Geräte durch Maßnahmen wie die öffentliche Bereitstellung von Werkzeugen, Teilen und Reparaturanweisungen leichter zu reparieren.

Die "Recht auf Reparatur"-Bewegung

Die "Recht auf Reparatur"-Bewegung hat dabei große Tech-Unternehmen wie Microsoft so schon unter Druck gesetzt. Die Überwachungsorganisation "As You Sow" versucht nun Richtlinien einzufordern, die Microsoft für eine besser Reparierbarkeit von Produkten umsetzen soll.

"Microsoft positioniert sich als führend in Bezug auf Klima und Umwelt, erleichtert aber die vorzeitige Entsorgung seiner Geräte, indem der Zugang der Verbraucher auf die Reparatur von Geräten eingeschränkt wird", sagte Kelly McBee, Abfallprogrammkoordinatorin bei As You Sow. "Um echte Maßnahmen zur Nachhaltigkeit zu ergreifen und den Druck auf die Gewinnung begrenzter Ressourcen, einschließlich Edelmetalle, zu verringern, muss das Unternehmen die Nutzungsdauer seiner Geräte verlängern, indem es den breiten Zugang zu Reparaturen erleichtert.

Letztes Jahr hatte Microsoft angekündigt, bis zum Ende dieses Jahrzehnts kohlenstoffneutral sein zu wollen. Doch damit Microsoft seine Verpflichtung, bis 2030 kohlenstoffneutral zu sein, auch authentisch verfolgen kann, muss es den Verbrauchern die Reparatur ihres Geräts leichter machen als den Kauf eines neuen Geräts, meint die Umweltorganisation.

Siehe auch: Umweltexperten: Apple fördert Wegwerfkultur kurzlebiger Produkte
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