Eskalation in Australien: Google droht mit Suchmaschinen-Abschaltung
Ein geplantes Mediengesetz lässt den Streit zwischen Australien und Google eskalieren. Der US-amerikanische Internetkonzern soll für Nachrichteninhalte zukünftig bezahlen. Google hingegen wehrt sich und droht mit einer Abschaltung seiner Suchmaschine in Down Under.
Wie unter anderem die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, nimmt der Streit zwischen dem Google-Mutterkonzern Alphabet und der australischen Regierung neue Dimensionen an. Mit einem geplanten Mediengesetz will die dortige Regierung große Tech-Unternehmen zur Kasse bitten, sollten diese Nachrichteninhalte lokaler Medien verbreiten. Dazu sollen auch Links und Vorschauinhalte zählen, die unter anderem in der Google-Suche auftauchen. Wird der Gesetzentwurf angenommen, tendiert Alphabet zu drastischen Maßnahmen.
Google hatte bereits im Dezember 2020 eine Studie veröffentlicht, in der man den wirtschaftlichen Einfluss des Konzerns auf dem australischen Kontinent aufzeigt. Die Vorteile für die dortigen Unternehmen und Nutzer sollen in einer Höhe von 53 Milliarden australischen Dollar (ca. 33,9 Milliarden Euro) liegen. Der Mehrwert würde mit 39 Milliarden AUS vor allem im Business-Bereich liegen, wobei nicht nur die Google-Suchmaschine in die Statistik mit einfließt, sondern auch Dienste wie Google Maps, AdSense, der Android Play Store und Co. Verbraucher werden mit 14 Milliarden AUS ausgewertet, vor allem in Hinsicht auf die Zeitersparnis durch Services wie Google Drive, Docs, Fotos und oben genannten.
Der australische Ministerpräsident Scott Morrison gab zur Situation bekannt: "Lassen Sie mich eins klar sagen: Australien legt die Regeln fest für das, was man in Australien tun darf. Das geschieht in unserem Parlament. So läuft das hier in Australien."
Siehe auch:
"Keine andere Wahl": Google und Facebook wollen Konsequenzen ziehen
In einer Anhörung vor dem Senat gab die für Australien und Neuseeland verantwortliche Alphabet-Managerin Mel Silva zu verstehen: "In Verbindung mit dem unkalkulierbaren finanziellen und betrieblichen Risiko, wenn diese Version der Medienrichtlinien Gesetz werden sollte, würde uns keine andere Wahl bleiben, als die Google-Suche in Australien nicht länger zur Verfügung zu stellen." Auch Facebook-Manager Simon Milner kündigte Konsequenzen an. Das soziale Netzwerk würde bei einer Durchsetzung der Richtlinien sämtliche Nachrichteninhalte von seiner Plattform in Australien entfernen.Google hatte bereits im Dezember 2020 eine Studie veröffentlicht, in der man den wirtschaftlichen Einfluss des Konzerns auf dem australischen Kontinent aufzeigt. Die Vorteile für die dortigen Unternehmen und Nutzer sollen in einer Höhe von 53 Milliarden australischen Dollar (ca. 33,9 Milliarden Euro) liegen. Der Mehrwert würde mit 39 Milliarden AUS vor allem im Business-Bereich liegen, wobei nicht nur die Google-Suchmaschine in die Statistik mit einfließt, sondern auch Dienste wie Google Maps, AdSense, der Android Play Store und Co. Verbraucher werden mit 14 Milliarden AUS ausgewertet, vor allem in Hinsicht auf die Zeitersparnis durch Services wie Google Drive, Docs, Fotos und oben genannten.
Der australische Ministerpräsident Scott Morrison gab zur Situation bekannt: "Lassen Sie mich eins klar sagen: Australien legt die Regeln fest für das, was man in Australien tun darf. Das geschieht in unserem Parlament. So läuft das hier in Australien."
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