Musikindustrie-Eigentor: Google ignoriert Takedowns gegen MP3-Ripper
Der Musikindustrie sind so genannte Stream-Ripper seit jeher ein Dorn im Auge. Denn damit kann man etwa YouTube-Videos einfach abgreifen und nicht autorisiert als MP3s herunterladen. Doch zuletzt hat man den Bogen überspannt und das hat schwerwiegende Folgen.
Die Musikindustrie kämpft seit Jahren und Jahrzehnten gegen illegale Downloads und zuletzt sind hier vor allem Stream-Ripper populär geworden. Das sind Programme oder Web-Dienste, die das Herunterladen von Audio- oder Video-Dateien von YouTube und Co. ermöglichen und vereinfachen.
Das traf im vergangenen Herbst auch auf YouTube-DL zu. Doch hier ging alles nach hinten los. Denn die Recording Industry Association of America (RIAA) ist per DMCA-Takedown gegen das Open-Source-Projekt auf GitHub vorgegangen und hat es dort sperren lassen.
Das hat nun laut einem Bericht von TorrentFreak weitere Folgen und diese sind sogar noch schwerwiegender. Denn nach der Sache mit YouTube-DL weigert sich nun Google, DMCA-Takedowns gegen Stream-Ripping-Angebote zu berücksichtigen. Denn die Niederlage im Fall YouTube-DL hat bei der RIAA nicht etwa zu einem Umdenken geführt, man verschickte weiterhin solche Abmahnungen, um Links aus der Google-Suche zu entfernen.
RIAA bzw. die dort vertretenen Plattenfirmen verlangten die Entfernung von mehreren Dutzend Links - u. a. zu mp3-youtube.download, NoTube.net und noch einigen mehr. Doch der Suchmaschinenriese sagte Nope und reagierte auf die Takedown-Anfragen nicht (mehr).
Denn die beanstandeten URLs und Seiten werden mit einer "No action taken flag" versehen, Google berücksichtigt diese Art der DMCA-Beschwerde nicht länger. Das hängt sicherlich mit den Vorkommnissen rund um YouTube-DL zusammen, Google erachtet Takedowns gegen Stream-Ripper offenbar als nicht länger gültig.
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Das traf im vergangenen Herbst auch auf YouTube-DL zu. Doch hier ging alles nach hinten los. Denn die Recording Industry Association of America (RIAA) ist per DMCA-Takedown gegen das Open-Source-Projekt auf GitHub vorgegangen und hat es dort sperren lassen.
RIAA schoss sich ins eigene Knie
Allerdings führte das zu einem massiven Gegenwind der Entwickler-Community, man bekam auch Unterstützung von der Electronic Frontier Foundation (EFF) sowie GitHub-CEO Nat Friedman. Letztlich scheiterte die RIAA auf ganzer Linie, denn es wurde nicht nur das Repository wiederhergestellt, sondern man erlitt auch noch einen schweren Image-Schaden.Das hat nun laut einem Bericht von TorrentFreak weitere Folgen und diese sind sogar noch schwerwiegender. Denn nach der Sache mit YouTube-DL weigert sich nun Google, DMCA-Takedowns gegen Stream-Ripping-Angebote zu berücksichtigen. Denn die Niederlage im Fall YouTube-DL hat bei der RIAA nicht etwa zu einem Umdenken geführt, man verschickte weiterhin solche Abmahnungen, um Links aus der Google-Suche zu entfernen.
RIAA bzw. die dort vertretenen Plattenfirmen verlangten die Entfernung von mehreren Dutzend Links - u. a. zu mp3-youtube.download, NoTube.net und noch einigen mehr. Doch der Suchmaschinenriese sagte Nope und reagierte auf die Takedown-Anfragen nicht (mehr).
Denn die beanstandeten URLs und Seiten werden mit einer "No action taken flag" versehen, Google berücksichtigt diese Art der DMCA-Beschwerde nicht länger. Das hängt sicherlich mit den Vorkommnissen rund um YouTube-DL zusammen, Google erachtet Takedowns gegen Stream-Ripper offenbar als nicht länger gültig.
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