Parler: Google löscht Social-Media-App aus dem Store, Apple setzt Frist
Nachdem das Twitter-Konto von Donald Trump dauerhaft gesperrt wurde, kommunizieren zahlreiche Anhänger des US-Präsidenten über die Social-Media-App Parler. Nun haben Google und Apple auf die dort geposteten Gewaltaufrufe reagiert. Die App wurde aus dem Play Store entfernt.
Bei Parler handelt es sich um ein soziales Netzwerk, das vor allem in rechten Kreisen sehr verbreitet zu sein scheint. Auf der Plattform wurden Beiträge gepostet, die zu den gewaltsamen Protesten in den Vereinigten Staaten aufgerufen haben. So wurde die App von einigen Trump-Anhängern genutzt, um den Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar zu organisieren.
Wie BBC berichtet, denkt auch Apple darüber nach, Parler aus seinem Store zu entfernen. Der iPhone-Hersteller hat der Social-Media-Plattform eine Frist von 24 Stunden, in der alle "anstößigen Inhalte" aus der iOS-App entfernt werden sollen, gesetzt. Außerdem soll Parler dem Konzern einen schriftlichen Plan zur Moderation und Filterung der Inhalte vorlegen. Da Parler der Aufforderung vermutlich nicht nachkommt und einen hohen Wert auf die Freiheit der Nutzer legt, dürfte die App nach Ablauf der Frist nicht länger im App Store bereitstehen.
App verstößt gegen die Richtlinien
Aus diesem Grund hat Google die Android-App aus dem Play Store genommen. Die Anwendung kann also nicht mehr ohne weiteres von neuen Nutzern heruntergeladen werden. Damit möchte der Suchmaschinenkonzernen den gewaltsamen Ausschreitungen in den USA entgegenwirken. Die Richtlinien des Play Stores verbieten Apps mit nutzergenerierten Inhalten, die zu Gewalt aufrufen. Parler sieht sich selbst als unvoreingenommenes Medium, das sich für die Redefreiheit der Nutzer einsetzt. Daher werden die Gewaltaufrufe auch nicht gelöscht.Wie BBC berichtet, denkt auch Apple darüber nach, Parler aus seinem Store zu entfernen. Der iPhone-Hersteller hat der Social-Media-Plattform eine Frist von 24 Stunden, in der alle "anstößigen Inhalte" aus der iOS-App entfernt werden sollen, gesetzt. Außerdem soll Parler dem Konzern einen schriftlichen Plan zur Moderation und Filterung der Inhalte vorlegen. Da Parler der Aufforderung vermutlich nicht nachkommt und einen hohen Wert auf die Freiheit der Nutzer legt, dürfte die App nach Ablauf der Frist nicht länger im App Store bereitstehen.
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