Mehr Transparenz: Google beugt sich Apples Datenschutz-Regeln
Der Suchmaschinen-Konzern Google dementiert die Gerüchte rund um absichtliche Verzögerungen von App-Updates für iPhones und iPads. Nachdem Apple Entwickler zu mehr Datenschutz-Transparenz verpflichtet hat, wurde es still um die iOS-Apps von Gmail, Drive & Co.
Seit der Einführung neuer App Store-Richtlinien unter iOS und iPadOS müssen neu eingereichte und aktualisierte Programme für Apples mobile Betriebssysteme mit einem so genannten "Privacy Label" ausgestattet werden. Dieses soll Nutzer darauf hinweisen, welche persönlichen Daten von Unternehmen gesammelt und zu welchem Zweck diese verarbeitet werden. In einem Bericht spekuliert Fast Company, dass die seit dem 8. Dezember geltenden Regeln Google dazu angehalten haben könnten, Updates ihrer iOS-Apps absichtlich zu verzögern.
Google ist mit einer Vielzahl von Programmen im App Store von Apple iOS und iPadOS vertreten. Zu den bekanntesten Anwendungen gehören Dienste wie YouTube, Chrome, Gmail, Maps, Fotos und Google Drive. Laut TechCrunch gehören neben Google auch Unternehmen wie Amazon und Pinterest zu den Kandidaten, die aktuell auf eine Nutzung der Privacy Labels verzichten und somit (noch) nicht über die Privatsphäre und den Datenschutz für Nutzer aufklären. Von den meisten Entwicklern wird erwartet, dass sie passende Updates im Laufe des Januars veröffentlichen.
Siehe auch:
Verzögerte App-Updates vor den Feiertagen keine Seltenheit
Die Kollegen von TechCrunch erhielten auf Nachfrage eine Rückmeldung der Alphabet-Tochter, welche die Gerüchte dementieren. Ein Sprecher des Unternehmens gab bekannt, dass Google die Privacy Labels dem gesamten, eigenen iOS-App-Katalog hinzufügen wird und entsprechende Updates in dieser oder der nächsten Woche verteilt. Grund für die Verzögerung könnten unter anderem die Weihnachtsfeiertage gewesen sein, im Vorfeld derer nur selten Updates veröffentlicht werden. Entwickler wie Google wollen damit verhindern, dass eventuelle Fehler aufgrund dieser nicht rechtzeitig behoben werden können.Google ist mit einer Vielzahl von Programmen im App Store von Apple iOS und iPadOS vertreten. Zu den bekanntesten Anwendungen gehören Dienste wie YouTube, Chrome, Gmail, Maps, Fotos und Google Drive. Laut TechCrunch gehören neben Google auch Unternehmen wie Amazon und Pinterest zu den Kandidaten, die aktuell auf eine Nutzung der Privacy Labels verzichten und somit (noch) nicht über die Privatsphäre und den Datenschutz für Nutzer aufklären. Von den meisten Entwicklern wird erwartet, dass sie passende Updates im Laufe des Januars veröffentlichen.
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