Fortnite-Rauswurf: Epic Games reicht nun auch in EU Beschwerde ein
Der Fortnite-Macher Epic Games weitet sein Vorgehen gegen Apple und Google aus: Nach den USA und Australien hat der Spielekonzern nun auch in Großbritannien eine Wettbewerbsbeschwerde gegen beide Konzerne eingereicht.
Ziel ist es, eine Rückkehr von Fortnite auf die Smartphone-Plattformen in Großbritannien zu erzwingen und dann gegen wettbewerbswidriges Verhalten in der EU zu klagen. Das geht aus mehreren Medienberichten hervor. Wie nun Bloomberg berichtet wurde eine Beschwerde an das britische Competition Appeal Tribunal (CTA) eingereicht. Die Behörde beaufsichtigt den Markt in Großbritannien.
Epic verlangt, dass ihr Spiel inklusive ihres eigenen Paymentsystems zurück in iOS und den Android-Store kommen soll. Epic erwartet zudem nicht nur eine generelle Erlaubnis für sich selbst, sondern auch für andere Entwickler, die nicht am Apple- und Google-System in der jetzigen Form teilhaben wollen. Epic verlangt laut einer Stellungnahme keinen Schadensersatz von Apple oder Google in Großbritannien, Australien oder den USA, sondern strebt einen fairen Zugang und Wettbewerb an, von dem alle Verbraucher profitieren würden, heißt es.
Der Rechtsstreit zwischen Apple, Google und Epic über die neuen Fortnite-In-App-Käufe begann bereits im August 2020. Damals hatte der Entwickler eine direkte Zahlungsmethode für Nutzer eingeführt, um keine Provisionen an Apple und Google abzuführen, sondern nur direkt abzukassieren. Apple und Google betrachteten dies als Vertragsbruch, was dazu führte, dass das Spiel aus dem App Store entfernt wurde.
Siehe auch:
Epic Games trollt Apple mit einem "1984" Fortnite-Video
Die CTA muss nun prüfen
Epic behauptet in der Beschwerde, dass Apple den Wettbewerb auf unfaire Weise einschränkt, da es keine Möglichkeit für Alternativen gibt. Vor allem wird der Zwang zur Zahlungsabwicklung über Apple und die Gebühren auf Verkäufe gerügt. Gleiches gelte zudem für Google, auch wenn Entwickler da doch noch Alternativen haben, so Epic Games. Epic fordert nun zunächst einmal nur, dass die CTA den Fall prüfen und Apple und Google zur Wiederaufnahme von Fortnite zwingen solle.Epic verlangt, dass ihr Spiel inklusive ihres eigenen Paymentsystems zurück in iOS und den Android-Store kommen soll. Epic erwartet zudem nicht nur eine generelle Erlaubnis für sich selbst, sondern auch für andere Entwickler, die nicht am Apple- und Google-System in der jetzigen Form teilhaben wollen. Epic verlangt laut einer Stellungnahme keinen Schadensersatz von Apple oder Google in Großbritannien, Australien oder den USA, sondern strebt einen fairen Zugang und Wettbewerb an, von dem alle Verbraucher profitieren würden, heißt es.
Der Rechtsstreit zwischen Apple, Google und Epic über die neuen Fortnite-In-App-Käufe begann bereits im August 2020. Damals hatte der Entwickler eine direkte Zahlungsmethode für Nutzer eingeführt, um keine Provisionen an Apple und Google abzuführen, sondern nur direkt abzukassieren. Apple und Google betrachteten dies als Vertragsbruch, was dazu führte, dass das Spiel aus dem App Store entfernt wurde.
Siehe auch:
- Senf dazu: Apple und Google sind Goliath, aber Epic ist nicht David
- Epic-Chef Sweeney: Apple & Google haben teures 'Duopol' geschaffen
- Epic Games-Chef schimpft über Apple- und Google App-Store-Monopol
- Epic-Chef: Auch Android ist nur "fake-offen" - und das schadet allen
- Epic Store schadet sowohl Steam als auch dem PC-Spiele-Geschäft
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