Fix bringt fast nix: Epic Games Launcher belastet Ryzen-CPUs unnötig
Der Epic Games Launcher sorgt bei Ryzen-CPUs für unnötige Lasten. Zunehmend berichten Nutzer über steigende Prozessor-Temperaturen, selbst wenn das Programm im Hintergrund läuft. Die Entwickler liefern einen Hotfix, der bringt aber nur eine vorübergehende Lösung.
Wie Golem schreibt, kann man Nutzerberichte zu einem Ansteigen von bis zu 15 Grad, die alleine auf Aktivitäten des Launchers zurückzuführen sind, in einem eigenen Versuch nachvollziehen. So leistet ein Ryzen 9 5950X mit rund 40 Grad im Idle seinen Dienst, springt aber nach Start des Epic Games Launchers auf 55 Grad. Passend zu dieser Entwicklung fallen auch die Werte bei CPU-Last und Leistungsaufnahmen aus: diese steigen von ein auf drei Prozent und von 60 auf 85 Watt. Auch, wenn das Programm minimiert wird, zeigt sich ein ähnliches Bild.
Alle Belastungswerte fallen so aus, dass diese auf Desktop--PCs wohl nicht zu drastischen Leistungs-Einbrüchen sorgen dürften, trotzdem leistet sich Epic mit dem Verhalten seines Launchers auf Kosten der Nutzer eine aktuell wenig ausgereifte Optimierung. Wie die offizielle Roadmap des Unternehmens zeigt, ist seit Kurzem Hotfix v11.0.2 verfügbar, laut Golem bringt der aber nur eine Notlösung, die die zugrundeliegenden Fehler wohl nicht ausräumt.
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Epic Games Store gönnt sich richtig viel unnötige Leistung
Was soll ein Launcher leisten? Spiele und Freunde verwalten und möglichst wenig Ballast mitbringen ist wohl für viele die einfache Antwort. Beim Epic Games Store steht es in Sachen Gewicht für das System aktuell eher schlecht. So häufen sich Nutzerberichte zu ungewöhnlichen Dauerbelastungen bei Ryzen-CPUs von AMD, die auf die Software zurückzuführen sind. Eine der Folgen: Die Prozessor-Temperatur steigt sehr deutlich an.Wie Golem schreibt, kann man Nutzerberichte zu einem Ansteigen von bis zu 15 Grad, die alleine auf Aktivitäten des Launchers zurückzuführen sind, in einem eigenen Versuch nachvollziehen. So leistet ein Ryzen 9 5950X mit rund 40 Grad im Idle seinen Dienst, springt aber nach Start des Epic Games Launchers auf 55 Grad. Passend zu dieser Entwicklung fallen auch die Werte bei CPU-Last und Leistungsaufnahmen aus: diese steigen von ein auf drei Prozent und von 60 auf 85 Watt. Auch, wenn das Programm minimiert wird, zeigt sich ein ähnliches Bild.
Auch GPU belastet, Hotfix flickt nur
Und das war noch nicht alles: Nutzerberichte und Tests zeigen außerdem, dass sich der Epic Games Launcher im Vergleich mit anderen Clients sehr viel mehr GPU-Leistung für das Rendern seiner Oberfläche gönnt. Da die Software dasselbe Chromium Embedded Framework nutzt, das auch bei Steam, Battle.net und Co. zum Einsatz kommt, deutet auf jeden Fall an, dass auch diese Zusatzlast wohl auf schlampige Programmierarbeit von Epic zurückzuführen sein dürfte.Alle Belastungswerte fallen so aus, dass diese auf Desktop--PCs wohl nicht zu drastischen Leistungs-Einbrüchen sorgen dürften, trotzdem leistet sich Epic mit dem Verhalten seines Launchers auf Kosten der Nutzer eine aktuell wenig ausgereifte Optimierung. Wie die offizielle Roadmap des Unternehmens zeigt, ist seit Kurzem Hotfix v11.0.2 verfügbar, laut Golem bringt der aber nur eine Notlösung, die die zugrundeliegenden Fehler wohl nicht ausräumt.
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