Epic Store schadet sowohl Steam als auch dem PC-Spiele-Geschäft
Der noch junge PC-Spiele-Shop von Epic Games ist zwar bei vielen Anwendern alles andere als beliebt, feiert aber dennoch Erfolge. Das liegt auch an zahlreichen Exklusivdeals, die recht aggressiv angestrebt werden. Doch der PC-Gesamtmarkt leidet am Epic Games Store.
Konkurrenz belebt das Geschäft, das zumindest sagt ein altes Sprichwort. Doch das gilt nicht immer, wie das Thema PC-Gaming zeigt. Denn wie DualShockers berichtet (via derStandard) hat die durch den Epic Store ausgelöste Fragmentierung negative Folgen für den gesamten PC-Spielemarkt.
Denn laut Mat Piscatella, einem Analysten beim Marktforschungsunternehmen NPD Group, hat das gesamte Geschäft im vergangenen Jahr um zwei Prozent zulegen können, die Plattform PC musste hingegen einen Rückgang erleben. Der Gaming-Experte beruft sich hier auf die Zahlen seines eigenen Arbeitgebers sowie jene der Electronic Software Association (ESA). Infografik: Der Epic Games-Store in Zahlen
Piscatella spricht von den "großen PC-Distributionsplattform-Kriegen von 2019" und meint damit natürlich den Epic-Angriff auf Steam. Dieser habe der Bereitschaft der Konsumenten zum Geldausgeben "keinen Gefallen" getan, vor allem, weil die Fragmentierung des Geschäfts für viel Verwirrung gesorgt habe.
2019 könnte allerdings auch eine Art Geburtswehe gewesen sein, denn die oben erwähnte Dominanz von Steam hatte auch negative Seiten, da die Plattform auch ein De-facto-Monopolist war. Es ist also auch möglich, dass das vergangene Jahr ein umso erfolgreicheres 2020 zur Folge haben wird. Es ist aber ebenso denkbar, dass sich der eine oder andere aufgrund dieses neuen Zweikampfs vom PC in Richtung Konsole zurückzieht, weil sich die Drittanbieter dort seltener Exklusivdeals wie bei Epic erlauben (können).
Denn laut Mat Piscatella, einem Analysten beim Marktforschungsunternehmen NPD Group, hat das gesamte Geschäft im vergangenen Jahr um zwei Prozent zulegen können, die Plattform PC musste hingegen einen Rückgang erleben. Der Gaming-Experte beruft sich hier auf die Zahlen seines eigenen Arbeitgebers sowie jene der Electronic Software Association (ESA). Infografik: Der Epic Games-Store in Zahlen
Piscatella spricht von den "großen PC-Distributionsplattform-Kriegen von 2019" und meint damit natürlich den Epic-Angriff auf Steam. Dieser habe der Bereitschaft der Konsumenten zum Geldausgeben "keinen Gefallen" getan, vor allem, weil die Fragmentierung des Geschäfts für viel Verwirrung gesorgt habe.
Guter Monopolist?
DualShockers schreibt, dass die Marktdominanz von Steam im vergangenen Jahrzehnt zu einem konstanten Zuwachs geführt hat. Denn die "Konsolen-artige Allgegenwart" der Valve-Plattform habe dank Einfachheit und Einheitlichkeit das Wachstum gefördert.2019 könnte allerdings auch eine Art Geburtswehe gewesen sein, denn die oben erwähnte Dominanz von Steam hatte auch negative Seiten, da die Plattform auch ein De-facto-Monopolist war. Es ist also auch möglich, dass das vergangene Jahr ein umso erfolgreicheres 2020 zur Folge haben wird. Es ist aber ebenso denkbar, dass sich der eine oder andere aufgrund dieses neuen Zweikampfs vom PC in Richtung Konsole zurückzieht, weil sich die Drittanbieter dort seltener Exklusivdeals wie bei Epic erlauben (können).
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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