PlayStation 5-Scalper-Gruppe reagiert auf Kritik:
"Wir bereuen nichts"
Der Start der PS 5 war vor allem von Geräteknappheit und riesiger Nachfrage bestimmt, diese Kombination haben Geschäftemacher für sich ausgenützt. Mit Bots wurden massenweise PS5s bestellt, um diese weiterzuverkaufen. Die Beteiligten sehen aber keinen moralischen Verstoß.
Anfang der Woche wurde ein Detail des Launches der neuen Sony-Konsole bekannt, nämlich der Umstand, dass es Händler und Gruppen gibt, die die hohe Nachfrage ausnutzen, um mit Wieder- bzw. Weiterverkäufen einen Profit schlagen zu können. Konkret wurde berichtet, dass eine Gruppe namens CrepChiefnotify insgesamt rund 3500 Konsolen bestellen konnte, um diese auf Plattformen wie eBay für einen höheren Preis an Frau und Mann zu bringen. Konkret warb dieser Reseller damit, dass Mitglieder "sofortige Profite von 100 Pfund und mehr" generieren könnten.
Die Praxis wurde mit viel Empörung aufgenommen, CrepChiefnotify (CCN) wurde auf sozialen Netzwerken mit negativen Kommentaren überschüttet. Wenig überraschend waren vor allem Kunden, die im Handel regulär keine Konsole ergattern konnten, stinksauer.
"Viele Mitglieder unserer Community sind aufgrund der Pandemie beurlaubt, entlassen oder in irgendeiner Form benachteiligt worden. Diese Menschen haben es geschafft, ihre Rechnungen zu bezahlen, Essen auf den Tisch zu bringen und ihre Kinder mit Weihnachtsgeschenken zu versorgen. Es mag bedauerlich sein, dass ein Kind dieses Weihnachten nicht mit einer PS5 aufwacht, aber ein anderes Kind wäre vielleicht mit gar nichts aufgewacht." CrepChiefnotify stellt schließlich fest: "Wir bereuen nichts."
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Die Praxis wurde mit viel Empörung aufgenommen, CrepChiefnotify (CCN) wurde auf sozialen Netzwerken mit negativen Kommentaren überschüttet. Wenig überraschend waren vor allem Kunden, die im Handel regulär keine Konsole ergattern konnten, stinksauer.
"Bringt Essen auf den Tisch"
Doch die Reseller-Vereinigung, der praktisch jeder beitreten kann, verteidigte sich nun auf Facebook. In einem Statement schreibt CCN (via VideoGamesChronicle), dass die Weiterverkaufspraxis für viele Mitglieder die einzige Möglichkeit sei, in diesen Zeiten zu überleben."Viele Mitglieder unserer Community sind aufgrund der Pandemie beurlaubt, entlassen oder in irgendeiner Form benachteiligt worden. Diese Menschen haben es geschafft, ihre Rechnungen zu bezahlen, Essen auf den Tisch zu bringen und ihre Kinder mit Weihnachtsgeschenken zu versorgen. Es mag bedauerlich sein, dass ein Kind dieses Weihnachten nicht mit einer PS5 aufwacht, aber ein anderes Kind wäre vielleicht mit gar nichts aufgewacht." CrepChiefnotify stellt schließlich fest: "Wir bereuen nichts."
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