Enthüllt: Scalper greifen tausende PlayStation 5 mit Hilfe von Bots ab

Die neue Konsolengeneration erfreut sich großer Beliebtheit bei Kun­den weltweit. Die hohe Nachfrage führt allerdings dazu, dass ins­be­son­de­re die PlayStation 5 extrem schwer zu bekommen ist. Schuld daran sind nicht nur Lieferengpässe, sondern auch sogenannte Scal­per.
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Viele Gamer weltweit wollen aktuell eine brandneue Play­Sta­tion 5 (PS5) von Sony er­wer­ben, doch die Liefersituation ist äußerst bescheiden. Laut Angaben des japanischen Elek­t­ro­nik­rie­sen wer­den so viele Konsolen gefertigt wie irgend möglich, die Nachfrage lässt sich damit al­ler­dings bei Weitem nicht decken. Einem aktuellen Bericht nach liegt das auch an der ho­hen An­zahl von sogenannten Scalpern. Das sind dubiose Verkäufer, die sich gezielt die ak­tu­el­le Marktsituation zu Nutze machen wollen und versuchen, mit Hilfe von Bots eine gro­ße An­zahl von PS5-Konsolen zu ergattern. Gelingt das, so werden diese dann zu hor­ren­den Be­trä­gen deutlich über der Preisempfehlung auf Plattformen wie Ebay ver­scha­chert.

Schwarzhändler plaudert über seine Erfolge

Gemäß dem Artikel von Business Insider konnte Kontakt zu einem Händler hergestellt wer­den, der sich aktuell darauf fokussiert, via Bots PS5-Exemplare abzugreifen. Dieser be­stä­tig­te der Publikation gegenüber, auf diese Weise bislang rund 3500 Stück der Konsole er­gat­tert zu haben.

Angesichts dieser Zahlen und der Tatsache, dass Sonys Auf­trags­fer­tig­er alle Hän­de voll zu tun haben, hohe Stückzahlen der PS5 her­zu­stel­len, ist die au­gen­blick­liche Si­tu­a­ti­on auf dem Markt wenig verwunderlich. In­te­res­sen­ten an Sonys neuester Gaming-Ma­schi­ne werden wohl noch für eine Weile viel Geduld oder zumindest großes Glück be­nö­ti­gen, um sich zeitnah (für die UVP) ein Exemplar sichern zu können.

Geringe PS5-Stückzahlen sofort vergriffen

Die Kontaktperson von Business Insider verriet der Publikation darüber hinaus, dass sich die Schwarzmarkthändler in Foren koordinieren und für Bots bezahlen, die die Konsolen dann vollautomatisiert und legal aufkaufen. Zuletzt machte sich diese Masche am 19. November unter anderem in Deutschland bemerkbar, als Sony eigentlich eine weitere Vorbestellerwelle für die PS5 einleitete.

Sämtliche Online-Shops mit einem bestimmten Kontingent an Konsolen waren innerhalb kürzester Zeit leergekauft beziehungsweise quittierten sie unter der extrem hohen Anzahl an so künstlich generierten Aufrufen den Dienst. Sehr viele ehrliche Interessenten gingen damit erneut leer aus. Besonders ärgerlich ist diese Situation, da die PS5 zum Marktstart in keinem Ladengeschäft in Deutschland zu kaufen ist.

Geduldsspiel für alle ehrlichen Gamer

Sich gegen diese Scalper zur Wehr zu setzen ist für den gewöhnlichen Verbraucher äußerst schwierig. Immerhin wäre es ein Schritt in die richtige Richtung, wenn auf die überteuerten Angebote im Netz einfach nicht reagiert werden würde. Darüber hinaus können die Online-Shops selbst für einen gewissen Schutz sorgen. Das geschieht an vielen Stellen auch bereits in Form von sogenannten Captcha-Codes oder durch die Limitierung der Stückzahl der PlayStation 5, die sich ein Kunde sichern kann. Eine vollumfassende Bot-Abwehr stellen diese Maßnahmen jedoch nicht dar.

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