Corona verhilft kontaktlosem Bezahlen in Deutschland zum Durchbruch
In Deutschland hieß es immer wieder gerne "Nur Bares ist Wahres", kaum ein anderes Land hatte eine so große Skepsis zum Thema Kreditkarten und vor allem auch Bezahllösungen per Handy. Doch die Coronakrise hat das fundamental auf den Kopf gestellt.
Deutschland war für Anbieter von Kreditkarten und zuletzt auch Smartphone-basierten Bezahllösungen viele Jahre ein schwieriges Pflaster. Denn die Skepsis war hierzulande immer besonders groß - wobei natürlich auch die Akzeptanz im Handel alles andere als groß war ("Was? Sie wollen unter zehn Euro mit Karte zahlen?").
Auch die vor kurzem noch mit besonderer Skepsis betrachteten Smartphone-Lösungen von Apple Pay, Google Pay und Co. sind förmlich explodiert, wie der Bundesverband Informationswirtschaft herausgefunden hat: Jeder Dritte (33 Prozent) hat im Zeitraum im August mindestens einmal per NFC und Handy bezahlt, 16 Prozent nutzen Smartphone oder Smartwatch regelmäßig mehrmals pro Woche zum Bezahlen.
Der Grund ist natürlich, dass viele in Zeiten von Corona unnötige "öffentliche" Berührungen, also mit EC-Karten-Terminals oder ähnlichem, vermeiden wollen. Die Bitkom freut sich über diese Entwicklung. Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder dazu: "Digitale Bezahlverfahren sind nicht nur in der Pandemie eine sinnvolle Ergänzung zum Bargeld. Gerade das Smartphone eignet sich ideal zum Bezahlen: Wir haben es immer dabei und dank biometrischer Schutzmechanismen wie etwa dem Fingerabdruckscan ist es auch besonders sicher."
Corona ändert nahezu alles
Doch die Corona-Pandemie hat das nachhaltig geändert, wie man nun auch in einer Umfrage der Bitkom nachlesen kann. Dort heißt es, dass Bundesbürger Gefallen am digitalen Bezahlen gefunden hätten. Denn alleine im August hat mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) angegeben, dass sie beim Einkaufen vor Ort mindestens einmal kontaktlos mit der Giro- oder Kreditkarte bezahlt und die Karte nur kurz vor das Lesegerät gehalten hätten. Rund jeder Vierte (26 Prozent) macht das regelmäßig, also mehrere Male pro Woche.Auch die vor kurzem noch mit besonderer Skepsis betrachteten Smartphone-Lösungen von Apple Pay, Google Pay und Co. sind förmlich explodiert, wie der Bundesverband Informationswirtschaft herausgefunden hat: Jeder Dritte (33 Prozent) hat im Zeitraum im August mindestens einmal per NFC und Handy bezahlt, 16 Prozent nutzen Smartphone oder Smartwatch regelmäßig mehrmals pro Woche zum Bezahlen.
Der Grund ist natürlich, dass viele in Zeiten von Corona unnötige "öffentliche" Berührungen, also mit EC-Karten-Terminals oder ähnlichem, vermeiden wollen. Die Bitkom freut sich über diese Entwicklung. Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder dazu: "Digitale Bezahlverfahren sind nicht nur in der Pandemie eine sinnvolle Ergänzung zum Bargeld. Gerade das Smartphone eignet sich ideal zum Bezahlen: Wir haben es immer dabei und dank biometrischer Schutzmechanismen wie etwa dem Fingerabdruckscan ist es auch besonders sicher."
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