Mastercard: Limit für kontaktloses Bezahlen ohne PIN ist verdoppelt
Um es dem Coronavirus schwerer zu machen von einem Menschen zum anderen zu springen, versucht vor allem der Handel zunehmend die Nutzung von Bargeld zu vermeiden. Damit das besser funktioniert, hat Mastercard jetzt die Kontaktlos-Limits hochgesetzt.
Die sicherste Art der Bezahlung ist derzeit, die Geld- oder Kreditkarte nur kurz vor entsprechend ausgestattete Kassenterminals zu halten. Kleinere Beträge können hierbei transferiert werden, ohne dass noch die Eingabe einer PIN notwendig wird. Damit aber niemand mit einem mobilen Sensor Menschen im Vorbeigehen quasi das Geld aus der Tasche ziehen kann, ist diese Option bisher auf 25 Euro begrenzt.
Mastercard kündigte nun aber an, das Limit kurzfristig hochzusetzen. Zukünftig ist es möglich, mit Karten dieses Anbieters Beträge bis 50 Euro komplett kontaktlos zu bezahlen. Das sollte zumindest ausreichen, um einen halbwegs ausreichenden Einkauf, der je nach Haushaltsgröße einige Tage reichen kann, mitnehmen zu können.
Wer auch bei größeren Beträgen kontaktlos dabei sein will, kann dies auch unter Verwendung der üblichen Sicherheitsmerkmale tun. Dafür ist es notwendig, die Kreditkarte mit einem Smartphone-Bezahldienst zu koppeln. Dann genügt es, das Mobiltelefon vor das Terminal zu halten und sich gegenüber dem eigenen Gerät zu authentifizieren.
Mastercard kündigte nun aber an, das Limit kurzfristig hochzusetzen. Zukünftig ist es möglich, mit Karten dieses Anbieters Beträge bis 50 Euro komplett kontaktlos zu bezahlen. Das sollte zumindest ausreichen, um einen halbwegs ausreichenden Einkauf, der je nach Haushaltsgröße einige Tage reichen kann, mitnehmen zu können.
Höhere Beträge mit dem Smartphone
Laut Mastercard wird das Verfahren ohnehin bereits gut angenommen. 75 Prozent aller Mastercard-Transaktionen in Europa sind mittlerweile kontaktlos, teilte das Unternehmen mit. Mit der Verdoppelung des Freibetrages sollte der Anteil sich weiter steigern lassen. Die Änderung wird nicht nur in Deutschland wirksam, wo wahrscheinlich noch die geringsten Anteile auf kontaktloses Kreditkartenzahlen entfallen. In 29 europäischen Ländern ist man den gleichen Schritt gegangen und hat die Freibeträge im Wesentlichen überall verdoppelt.Wer auch bei größeren Beträgen kontaktlos dabei sein will, kann dies auch unter Verwendung der üblichen Sicherheitsmerkmale tun. Dafür ist es notwendig, die Kreditkarte mit einem Smartphone-Bezahldienst zu koppeln. Dann genügt es, das Mobiltelefon vor das Terminal zu halten und sich gegenüber dem eigenen Gerät zu authentifizieren.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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