Für nächste Demo: Xavier Naidoo rät, Smartphone in Alufolie zu packen
Im inoffiziellen Wettbewerb, welcher "Prominente" die hirnverbranntere Verschwörungsspinnerei verbreitet, hat zuletzt Attila Hildmann die Führung übernommen, doch nun schlägt Xavier Naidoo mit all seiner Erfahrung zurück und übernimmt wieder die Pole-Position.
Verschwörungsspinner haben seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie Hochkonjunktur und dabei wird in atemberaubenden Tempo jede Menge Unsinn verbreitet. Wie erwähnt sind dabei zwei Namen immer wieder zu lesen: Attila Hildmann und Xavier Naidoo. Beide würden nur zu gerne selbst Reichskanzler sein, dazu muss man aber natürlich die Massen mobilisieren.
Xavier Naidoo auf Telegram
Anfang August wurden auch drölfzig Millionen Menschen zur "Querdenken"-Demo in Berlin erwartet, stattdessen kamen aber gerade an die 20.000 Teilnehmer. Doch das liegt natürlich daran, dass die da oben™ erfolgreich verhindert haben, dass die Teilnehmer nach Berlin kommen.
Die Erklärung dafür sei, so Naidoo, dass die Signale der Handys der Demo-Teilnehmer erfasst worden seien und von "Sendemast zu Sendemast" gezählt wurden. Dadurch waren die Behörden informiert und haben verhindert, dass die Menschen nach Berlin kommen.
Deshalb rät Naidoo, dass alle, die zur nächsten Demo nach Berlin fahren, ihr Handy 100 Kilometer vor Berlin in Alufolie oder eine "gute Blechdose" packen sollen. Ausschalten alleine reiche nicht, warnt Naidoo. Dieser bittet auch, diesen Tipp unbedingt weiterzuverbreiten, damit bei der nächsten Demonstration am 29. August endlich die versprochenen bzw. erhofften Massen erscheinen. Wir sind gespannt, ob das klappt, wer Alufolie braucht, findet im Anschluss einen Produkttipp.
Xavier Naidoo auf Telegram
Anfang August wurden auch drölfzig Millionen Menschen zur "Querdenken"-Demo in Berlin erwartet, stattdessen kamen aber gerade an die 20.000 Teilnehmer. Doch das liegt natürlich daran, dass die da oben™ erfolgreich verhindert haben, dass die Teilnehmer nach Berlin kommen.
Angeblich 500.000 an der Anreise gehindert
Das jedenfalls meint Seine Durchgeknalltheit Xavier Naidoo (via derStandard). Denn der ehemalige Popstar hat auf seinem Telegram-Kanal behauptet, wie ein von xDasMottex veröffentlichter Screenshot zeigt, dass am 1. August 500.000 Menschen an der Einreise nach Berlin gehindert wurden, da die Autobahn A9 "dicht gemacht" worden sei. Dadurch seien viele Demonstranten nicht oder erst spät in die Stadt gekommen.Die Erklärung dafür sei, so Naidoo, dass die Signale der Handys der Demo-Teilnehmer erfasst worden seien und von "Sendemast zu Sendemast" gezählt wurden. Dadurch waren die Behörden informiert und haben verhindert, dass die Menschen nach Berlin kommen.
Deshalb rät Naidoo, dass alle, die zur nächsten Demo nach Berlin fahren, ihr Handy 100 Kilometer vor Berlin in Alufolie oder eine "gute Blechdose" packen sollen. Ausschalten alleine reiche nicht, warnt Naidoo. Dieser bittet auch, diesen Tipp unbedingt weiterzuverbreiten, damit bei der nächsten Demonstration am 29. August endlich die versprochenen bzw. erhofften Massen erscheinen. Wir sind gespannt, ob das klappt, wer Alufolie braucht, findet im Anschluss einen Produkttipp.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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