Corona-Effekt: Notebooks und AMD-CPUs mit massiven Engpässen
Dass Notebooks in Zeiten der Coronavirus-Pandemie hoch im Kurs stehen, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Jetzt kommt es nicht mehr nur zu einer hohen Nachfrage, sondern sogar zu deutlichen Engpässen, die letztlich vor allem Schüler und AMD-Fans betreffen werden.
Wie das US-Portal Axios berichtet, haben die Notebook-Hersteller massive Schwierigkeiten, die riesige Nachfrage aus dem Bildungsmarkt für meist günstige Laptops zu befriedigen. In den USA sind davon vor allem Chromebooks betroffen. So kann zum Beispiel Acer die zahlreichen Anfragen rund um seine günstigen Chrome-OS-basierten Notebooks "nicht mal annähernd" befriedigen, wie der US-Chef des taiwanischen Herstellers verlauten ließ.
Aus Kalifornien, Nevada und anderen Regionen seien Bestellungen über "Hunderttausende" Geräte eingegangen, heißt es. Marktbeobachtern zufolge hat die Zahl der in den USA verkauften Notebooks zuletzt in jeder einzelnen Woche um 20 bis 40 Prozent zugenommen, so dass das Interesse offensichtlich auch im Einzelhandel weiterhin riesig ist.
Aus Acers Heimat Taiwan ist unterdessen zu hören, dass die Notebook-Hersteller mit allen Mitteln versuchen, die extrem große Nachfrage zu bedienen. Einerseits würden die fertigen Geräte nicht mehr mit dem Schiff, sondern per Luftfracht in die jeweiligen Märkte geliefert. Auf der anderen Seite kämpfen die Hersteller regelrecht um Lieferungen der für den Bau ihrer Geräte benötigten Komponenten.
Neben den Komponenten für günstige Notebooks gibt es auch bei teureren Geräten Probleme: So soll AMD derzeit mit einer mangelnden Verfügbarkeit von Kapazitäten beim taiwanischen Vertragsfertiger TSMC zu kämpfen haben. Diese betreffen dem Vernehmen nach vor allem die im 7-Nanometer-Maßstab gefertigten neuen AMD-Prozessoren für Notebooks. Weil die Gerätehersteller diese in großen Mengen anfragen, reicht die zunehmend knappe Kapazität in der Fertigung bei TSMC derzeit nicht aus, heißt es.
Bei den "nur" im 14-Nanometer-Maßstab von Intel produzierten billigen Celeron-Chips für Chromebooks und andere Low-End-Laptops soll es unterdessen keine Engpässe in Sachen Verfügbarkeit mehr geben. Bei Acer geht man davon aus, dass die Probleme bei der Beschaffung von Komponenten in ausreichenden Mengen noch bis mindestens Anfang 2021 anhalten werden.
Aus Kalifornien, Nevada und anderen Regionen seien Bestellungen über "Hunderttausende" Geräte eingegangen, heißt es. Marktbeobachtern zufolge hat die Zahl der in den USA verkauften Notebooks zuletzt in jeder einzelnen Woche um 20 bis 40 Prozent zugenommen, so dass das Interesse offensichtlich auch im Einzelhandel weiterhin riesig ist.
Aus Acers Heimat Taiwan ist unterdessen zu hören, dass die Notebook-Hersteller mit allen Mitteln versuchen, die extrem große Nachfrage zu bedienen. Einerseits würden die fertigen Geräte nicht mehr mit dem Schiff, sondern per Luftfracht in die jeweiligen Märkte geliefert. Auf der anderen Seite kämpfen die Hersteller regelrecht um Lieferungen der für den Bau ihrer Geräte benötigten Komponenten.
Notebook-Hersteller buchen Kapazitäten auf Monate komplett
Weil die Zulieferer kaum noch Kapazitäten haben, verzichten die Notebook-Anbieter derzeit darauf, ihrerseits die Preise beim Einkauf von Komponenten zu drücken. Darüber hinaus buchen die Gerätehersteller sogar schon für 2021 umfangreiche Kapazitäten, um zum Beispiel Displays geliefert zu bekommen. So soll Lenovo die gesamte Kapazität für TN-Panels des chinesischen Hersteller BOE für das dritte Quartal 2020 gebucht haben, während sich HP die gesamte Kapazität für das vierte Quartal gesichert hat.Neben den Komponenten für günstige Notebooks gibt es auch bei teureren Geräten Probleme: So soll AMD derzeit mit einer mangelnden Verfügbarkeit von Kapazitäten beim taiwanischen Vertragsfertiger TSMC zu kämpfen haben. Diese betreffen dem Vernehmen nach vor allem die im 7-Nanometer-Maßstab gefertigten neuen AMD-Prozessoren für Notebooks. Weil die Gerätehersteller diese in großen Mengen anfragen, reicht die zunehmend knappe Kapazität in der Fertigung bei TSMC derzeit nicht aus, heißt es.
Bei den "nur" im 14-Nanometer-Maßstab von Intel produzierten billigen Celeron-Chips für Chromebooks und andere Low-End-Laptops soll es unterdessen keine Engpässe in Sachen Verfügbarkeit mehr geben. Bei Acer geht man davon aus, dass die Probleme bei der Beschaffung von Komponenten in ausreichenden Mengen noch bis mindestens Anfang 2021 anhalten werden.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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