CCleaner-Entwickler haben das Problem "vermutlich" verstanden
Die Entwickler des Reinigungs-Tools CCleaner haben jetzt auf den jüngsten Gegenwind aus Redmond reagiert. Man sei zuversichtlich, dass das eigene Produkt schon bald nicht mehr als unerwünschtes Programm gekennzeichnet wird.
Auf dem Twitter-Kanal, der für die Kommunikation von CCleaner-Nachrichten vorgesehen ist, haben sich die Piriform-Entwickler jetzt zu Wort gemeldet. Demnach arbeite man mit Microsoft daran, die Ursache dafür herauszufinden, warum die Software vom Windows Defender als "Potentially Unwanted Application" (PUA) - also möglicherweise unerwünschte Anwendung - eingestuft wurde.
Allerdings wirkt die Mitteilung nicht gerade danach, als sei man bereit, die Probleme wirklich mit aller Offenheit anzugehen. So heißt es weiter: "Wir vermuten, dass die Angelegenheit mit der Bündelung zu tun hat." Vermuten muss man hier gar nichts. Denn Microsoft hatte in der Sache schon vor Tagen klargestellt, dass die Einstufung erfolgte, weil CCleaner noch andere Programme von Drittanbietern im Gepäck hat. Wenn dem Nutzer einfach ungefragt weitere Anwendungen installiert werden, könne dies zu unerwarteten Softwareaktivitäten und einer negativen Benutzererfahrung führen, hieß es zur Begründung.
CCleaner war immerhin über lange Zeit eine recht angesehene Software - auch wenn solche Tuning-Tools vor allem in den Händen unerfahrener User nicht gerade harmlos sind und auch immer wieder mehr Probleme verursachten als sie lösten. Wenn man allerdings die Hintergründe verstand, konnte man mit dem Werkzeug durchaus einiges erreichen, wofür man sonst sehr viel mehr Zeit hätte investieren müssen.
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Allerdings wirkt die Mitteilung nicht gerade danach, als sei man bereit, die Probleme wirklich mit aller Offenheit anzugehen. So heißt es weiter: "Wir vermuten, dass die Angelegenheit mit der Bündelung zu tun hat." Vermuten muss man hier gar nichts. Denn Microsoft hatte in der Sache schon vor Tagen klargestellt, dass die Einstufung erfolgte, weil CCleaner noch andere Programme von Drittanbietern im Gepäck hat. Wenn dem Nutzer einfach ungefragt weitere Anwendungen installiert werden, könne dies zu unerwarteten Softwareaktivitäten und einer negativen Benutzererfahrung führen, hieß es zur Begründung.
Problem soll gelöst sein
Was die Bündelung mit anderer Software angeht, gibt es von den CCleaner-Entwicklern aber offenbar positive Signale. Man sei der Ansicht, dass man diese Sache inzwischen hinreichend adressiert habe, so dass das Produkt nicht länger als unerwünscht gekennzeichnet wird. Das müsste bedeuten, dass eine neue Ausgabe des Tools ohne zusätzliche Programme erhältlich sein sollte. Dies wäre im Grunde auch nötig, denn auf der aktuellen Grundlage dürfte es nicht möglich sein, die Anwendung weiterhin sinnvoll zu vermarkten.CCleaner war immerhin über lange Zeit eine recht angesehene Software - auch wenn solche Tuning-Tools vor allem in den Händen unerfahrener User nicht gerade harmlos sind und auch immer wieder mehr Probleme verursachten als sie lösten. Wenn man allerdings die Hintergründe verstand, konnte man mit dem Werkzeug durchaus einiges erreichen, wofür man sonst sehr viel mehr Zeit hätte investieren müssen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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