Microsoft geht auf Distanz zu CCleaner:
Tool kommt auf die Blacklist
Der Software-Konzern Microsoft geht jetzt auf maximale Distanz zum Tuning-Tool CCleaner. Dies geht nun sogar so weit, dass in den Support-Foren des Unternehmens bitte keine Hinweise auf diese Software mehr hinterlassen werden sollen.
In einer Nachricht an die Moderatoren, die im Rahmen einer freiwilligen Tätigkeit helfen, die Diskussionen in den Support-Foren im Rahmen zu halten, kommunizierte Microsoft jetzt eine Liste mit elf Domains, die in den Blacklist-Filter kommen. Solche Tools sind in Communities recht gebräuchlich, um unerwünschte Themen oder Begriffe schon herauszuhalten, wenn sie von einem Nutzer gepostet werden sollten.
Über die Inhalte der Mitteilung hat nun die italienische Seite HTNovo berichtet, deren Gründer Jo Val selbst ein Moderator in Microsofts Community-Bereich ist. Dieser legte nicht alle Domains offen, die in der Liste stehen, erklärte aber eben, dass die CCleaner-Webseite definitiv dazugehört. Wenn also ein entsprechender Link in einem Beitrag auftaucht, geht dieser gar nicht erst online.
Warum genau Microsoft zum jetzigen Zeitpunkt einen solchen Weg geht, ist unklar. Grundsätzlich ist das Unternehmen solchen Tools, die tief in das System eingreifen, ohnehin nicht besonders freundlich gesonnen. Insbesondere CCleaner hatte in der letzten Zeit aber durchaus auch weitergehende Probleme mit sich gebracht.
Siehe auch: Nächster Aufreger: CCleaner aktualisiert sich gegen Willen der Nutzer
Download Wise Registry Cleaner - Säuberung der Registry
Über die Inhalte der Mitteilung hat nun die italienische Seite HTNovo berichtet, deren Gründer Jo Val selbst ein Moderator in Microsofts Community-Bereich ist. Dieser legte nicht alle Domains offen, die in der Liste stehen, erklärte aber eben, dass die CCleaner-Webseite definitiv dazugehört. Wenn also ein entsprechender Link in einem Beitrag auftaucht, geht dieser gar nicht erst online.
Moderatoren sollen aufpassen
Des Weiteren wurden die Moderatoren gebeten, auch die sonstigen Inhalte entsprechend im Blick zu behalten. So ist es beispielsweise auch nicht mehr erwünscht, anderen Usern im Forum das Tool zu empfehlen. Sollte es doch einmal um die Software gehen sollen, müssen Moderatoren der Freischaltung eines entsprechenden Beitrages gesondert zustimmen. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn über mögliche Probleme eines CCleaner-Einsatzes und passende Lösungsansätze diskutiert werden soll.Warum genau Microsoft zum jetzigen Zeitpunkt einen solchen Weg geht, ist unklar. Grundsätzlich ist das Unternehmen solchen Tools, die tief in das System eingreifen, ohnehin nicht besonders freundlich gesonnen. Insbesondere CCleaner hatte in der letzten Zeit aber durchaus auch weitergehende Probleme mit sich gebracht.
Siehe auch: Nächster Aufreger: CCleaner aktualisiert sich gegen Willen der Nutzer
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Christian Kahle
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