Windows Package Manager: Microsoft erfüllt großen Entwickler-Traum

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Microsoft veranstaltet derzeit seine erste vollkommen virtuelle Build-Konferenz. Das Format ist also ungewohnt, die Anzahl an für Windows-Entwickler und -Fans interessanten Ankündigungen ist aber gewohnt groß. Dazu zählt auch der neue Windows Package Manager. In einem Blogbeitrag, der anlässlich der Microsoft-Entwicklerkonferenz Build 2020 freigeschaltet wurde, hat der Redmonder Konzern die Preview seines Windows Package Manager angekündigt.

Zunächst erklärt Demitrius Nelon, Senior Program Manager bei Microsoft, was das eigentlich ist: "Ein Paketmanager soll helfen, Zeit und Frust zu sparen. Im Wesentlichen ist das ein Set an Software-Tools, die dabei helfen, den Prozess zu automatisieren, mit dem man Software auf seine Maschine bekommt." Dabei wählt man aus, welche Apps man installiert haben möchte, der Manager übernimmt dann die Arbeit, die neueste (oder auch speziell gewünschte) Version zu finden und zu installieren.

Großer Wunsch vieler Entwickler

Ein Windows-nativer Paketmanager war auch der Wunsch von praktisch jedem Entwickler und "dieser Tag ist nun gekommen", so Nelon. Per "winget install"-Kommando kann man damit Komponenten und Programme installieren, als Beispiele nennt er die Abfolge "winget install terminal", "winget install powershell" und schließlich "winget install powertoys".
Windows Package Manager Preview Windows Package Manager Preview
Der Windows Package Manager steht ab sofort als Preview bereit. Eine weitere gute Nachricht hierbei ist, dass der Paketmanager auch komplett Open Source ist, den Code gibt es auf einem GitHub-Repository, er kann und soll auch getestet werden.

Es gibt insgesamt drei Wege, an den Windows Package Manager zu kommen: Als Windows Insider hat man diesen womöglich schon, denn in Previews ist er integriert. Es gibt aber auch ein spezielles Windows Package Manager Insider-Programm, diesem kann man hier beitreten (bzw. eine Anfrage stellen). Die dritte Möglichkeit haben wir schon erwähnt, den Client bekommt man auch über GitHub.

Große Unterschiede dieser drei Wege gibt es nicht, alle bekommen Updates automatisch. Die Details zu den Funktionalitäten sind in einer offiziellen Microsoft-Dokumentation zu finden, die Übersicht gibt es hier, spezielle Infos zur Entwickler-Version hier.

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