Supercomputer: Einer der schnellsten Fünf steht jetzt bei Microsoft

Künstliche Intelligenz, Ki, Roboter, Menschen Bildquelle: Public Domain
Microsoft liefert nicht nur Software, sondern bei Bedarf inzwischen sogar Supercomputer. Das Unternehmen hat für einen einzelnen Partner ein System entwickelt und gebaut, das sich im aktuellen Ranking unter die fünf schnellsten Rechner der Welt mischen würde. Gebaut wurde der Rechner für die Firma OpenAI. Diese hat sich der Aufgabe verschrieben, KI-Anwendungen zu erforschen und entsprechende Dienste zu entwickeln, die der Mensch­heit zunutze kommen können und ihr nicht schaden. Microsoft gehört neben dem Un­ter­neh­mer Elon Musk zu den wichtigsten Geldgebern des Unternehmens, wodurch sich auch die nun begonnene Zusammenarbeit erklärt.

Microsoft wird das neue System als Bestandteil seiner Azure-Cloud betreiben und OpenAI als Service zur Verfügung stellen, teilte man zum Start der Entwicklerkonferenz Build mit. Die enor­me Rechenleistung soll natürlich genutzt werden, um enorme Datenmengen zum Zwecke ei­nes Trainings von KI-Algorithmen zu analysieren. Denn wenn die zugrundeliegenden Modelle lei­stungs­fä­hi­ger werden sollen, ist es in erster Linie erforderlich, möglichst große Da­ten­men­gen ver­ar­bei­ten zu können.

Mehr Effizienz durch DeepSpeed

In dem neuen Supercomputer steht dafür nach Angaben Microsofts viel Rechenleistung zur Ver­fü­gung. In den zusammengeschlossenen Ser­vern kommt man auf insgesamt 285.000 CPU-Kerne, denen 10.000 GPUs als Be­schleu­ni­ger zur Seite stehen. Die einzelnen Server sind dabei jeweils mit 400 Gigabit pro Sekunde an ein gemeinsames Netzwerk angebunden. Von wem die Komponenten stammen ist unbekannt.

Auf welche Leistung der Supercomputer so insgesamt kommt, wurde nicht im Detail bekannt gegeben. Microsoft spricht lediglich davon, dass er in der aktuellen Top500-Liste der weltweit schnellsten Rechner unter den Top5 zu finden wäre. Das würde bedeuten, dass man auf rund 40 Petaflops oder mehr kommen würde.

Besonders stark soll diese Leistung dann in Verbindung mit einer neuen Version der Deep­Speed-Library zur Geltung kommen, die Microsoft ebenfalls vorstellte. Diese soll das Trai­ning von KI-Modellen im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren um das Zehnfache beschleunigen.

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