Konkurrenz zieht jetzt unter Volldampf an Microsofts Teams vorbei

Microsofts Freude über die steigenden Nutzerzahlen auf der Kommuni­ka­tions-Plattform Teams dürfte immer schneller versiegen. Nach anhal­ten­den Verbindungsproblemen muss man nun auch noch anschauen, wie der nächste Konkurrent einfach vorbeizieht.
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Microsoft
Teams ist Bestandteil der Office-Abonnements und war damit für viele Nutzer die nahe­lie­gen­de Wahl, als man plötzlich aufgrund der Corona-Krise auf eine digitale Kommunikation an­ge­wie­sen war. Auf diese Weise konnte man zumindest mehr User verzeichnen als der große Kon­kur­rent Slack, der allerdings eigenständig Kunden gewinnen muss und seine Sache dabei ziemlich gut macht.

Neue Daten zeigen nun aber, dass der vor der Corona-Krise nur bedingt bekannte Dienst Zoom die Microsoft-Plattform einfach mal in einer Staubwolke hinter sich zurücklässt. Laut den Erhebungen der Marktforscher von Apptopia explodierten die Zoom-Nutzerzahlen am ges­tri­gen Montag auf 4,84 Millionen User allein in den USA, berichtet die Nachrichtenagentur Reu­ters. Einer der Haupttreiber des Wachstums ist hier die Tatsache, dass viele Schüler auf das Tool zurückgreifen, um sich in Zeiten geschlossener Schulen mit ihren Mitschülern und Leh­rern zu vernetzen und Unterrichtseinheiten per Videokonferenz frei Haus zu bekommen.

Slack läuft hinterher

Microsofts Teams kam laut den Daten auf 1,56 Millionen User in den USA. Dabei handelt es sich wohl in erster Linie um Business-Anwender, die das Tool aufgrund ihrer Office-Installationen oh­ne­hin direkt auf dem Rechner hatten. Für Slack wurde die vergleichsweise niedrige Zahl von 500.000 Nutzern gemessen.

Zoom bietet wie auch andere Plattformen im Normalfall kostenlose Nutzungsmöglichkeiten. Zahlende Kunden bekommen dann einen er­wei­ter­ten Funktionsumfang geboten. Aufgrund der Corona-Krise sind verschiedene Limits bei der Gratis-Nutzung aktuell aber ausgesetzt. Das Unternehmen will den Betroffenen so helfen, die Lage besser zu bewältigen. Daher bleibt abzuwarten, wie sich die Zahlen ent­wi­ckeln, wenn die Pandemie irgendwann unter Kontrolle ist.

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