Tesla-Daten sind da: Musk nahm Corona-Infektionen billigend in Kauf
Tesla-Chef Elon Musk hat fahrlässig und wissentlich die Gesundheit der Mitarbeiter des Unternehmens aufs Spiel gesetzt, um die Produktion im Stammwerk des Konzerns möglichst umfassend weiterlaufen zu lassen. Das zeigen nun vorliegende Daten.
Wir erinnern uns: Anfang letzten Jahres setzten die kalifornischen Behörden einen Produktionsstopp mit Androhung polizeilicher Aktionen durch. Musk und sein Team gingen jedoch mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Maßnahme vor - bis die Verwaltung einknickte und das Werk in Fremont im Mai seine Arbeit wieder aufnehmen konnte.
Von da an wurden bis Dezember unter der rund 10.000-köpfigen Belegschaft 440 Fälle von Infektionen mit Covid-19 verzeichnet, berichtete die New York Times. Insbesondere zum Jahresende hin gingen die Zahlen deutlich nach oben. Um diese Zahlen einordnen zu können, bedarf es natürlich eines Vergleichs mit einer brauchbaren Kontrollgruppe: Im Verwaltungsbezirk Alameda County, in dem die Fabrik steht und in dem auch die meisten Beschäftigten wohnen, infizierten sich im genannten Zeitraum rund 3 Prozent der Menschen mit dem Corona-Virus. Bei Tesla lag der Anteil mit 4,4 Prozent deutlich höher.
Das Gericht wischte ihre Argumente allerdings als absurd zur Seite und ordnete die Herausgabe der Daten an. Es zeigt sich also, dass die Wiederaufnahme der Produktion mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest begünstigend für die Ausbreitung von Covid-Infektionen war. Tesla unterschied sich damit teils grundlegend von anderen Autoherstellern, die zwar auch im Mai öffneten, aber regelmäßig Daten an die Öffentlichkeit gaben und Teile der Fertigung geschlossen hielten, um die Ausbreitung von Infektionen möglichst zu unterbinden.
Von da an wurden bis Dezember unter der rund 10.000-köpfigen Belegschaft 440 Fälle von Infektionen mit Covid-19 verzeichnet, berichtete die New York Times. Insbesondere zum Jahresende hin gingen die Zahlen deutlich nach oben. Um diese Zahlen einordnen zu können, bedarf es natürlich eines Vergleichs mit einer brauchbaren Kontrollgruppe: Im Verwaltungsbezirk Alameda County, in dem die Fabrik steht und in dem auch die meisten Beschäftigten wohnen, infizierten sich im genannten Zeitraum rund 3 Prozent der Menschen mit dem Corona-Virus. Bei Tesla lag der Anteil mit 4,4 Prozent deutlich höher.
Datenfreigabe erzwungen
Die Zahlen lagen bisher nicht öffentlich vor, Tesla selbst machte natürlich keine Angaben zum Infektionsstand im Unternehmen und auch die zuständige Gesundheitsbehörde hielt sich bedeckt. Erst als mehrere Journalisten vor Gericht zogen, um an die Informationen zu kommen, gab es Fortschritte. Aber keineswegs freiwillig, die Behörde versuchte sich auch juristisch gegen die Forderungen der Pressevertreter zur Wehr zu setzen.Das Gericht wischte ihre Argumente allerdings als absurd zur Seite und ordnete die Herausgabe der Daten an. Es zeigt sich also, dass die Wiederaufnahme der Produktion mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest begünstigend für die Ausbreitung von Covid-Infektionen war. Tesla unterschied sich damit teils grundlegend von anderen Autoherstellern, die zwar auch im Mai öffneten, aber regelmäßig Daten an die Öffentlichkeit gaben und Teile der Fertigung geschlossen hielten, um die Ausbreitung von Infektionen möglichst zu unterbinden.
Siehe auch:
Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Tesla
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
- Tesla zeigt, wie man aus Model 3-Teilen Beatmungsgeräte herstellt
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- The Witcher: CD Projekt plant angeblich neues Multiplayer-Spiel
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen