Neue Baupläne: Märkischer Sand wird auch für Tesla zum Problem
Der Elektroauto-Hersteller muss bei seiner Bauplanung für das neue Werk in Brandenburg einige Umstellungen vornehmen. Denn es stellt sich heraus, dass der Untergrund die Fabrik in der bisher geplanten Bauweise unter Umständen nicht tragen würde.
Die mit den Planungen betrauten Bauingenieure müssen Veränderungen am Fundament vornehmen. Die bereits eingereichten Bauanträge wurden daher vorerst auf "ruhend gestellt", berichteten die Potsdamer Neuesten Nachrichten. Das bedeutet, dass die zuständige Behörde nicht weiter an ihnen arbeitet, bis die notwendigen Änderungen eingearbeitet sind. So soll doppelte Arbeit vermieden werden.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach rechnet aber ebenso wie Tesla selbst damit, dass im kommenden Jahr die ersten Autos vom Band laufen werden. Ob dies allerdings schon im Sommer 2021 der Fall sein wird, wie es bisher geplant war, ist erst einmal fraglich. Eine Verzögerung will derzeit niemand ausschließen. Denn die Anlage des Fundaments wird komplexer als vorgesehen.
Dies nutzt Tesla aber auch gleich für weitergehende Veränderungen an den Unterlagen. Das Unternehmen hatte beispielsweise auch auf die Kritik reagiert, dass man zu viel Wasser für die Produktion veranschlagt habe. In den umliegenden Orten führte das teils zu der Befürchtung, dass die Wasser-Infrastruktur überlastet werden könnte und es zu einer Verknappung kommt. Tesla hatte daraufhin die Planungen geändert und zugesichert, mit deutlich weniger Wasser auszukommen. Die konkretisierten Zahlen sollen nun ebenfalls noch in die Unterlagen eingearbeitet werden.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach rechnet aber ebenso wie Tesla selbst damit, dass im kommenden Jahr die ersten Autos vom Band laufen werden. Ob dies allerdings schon im Sommer 2021 der Fall sein wird, wie es bisher geplant war, ist erst einmal fraglich. Eine Verzögerung will derzeit niemand ausschließen. Denn die Anlage des Fundaments wird komplexer als vorgesehen.
Wasserplanung angepasst
Die Planer scheinen in der praktischen Umsetzung des Werkes auf das gleiche Problem gestoßen zu sein, mit dem auch schon andere Bauprojekte in der Region zu kämpfen hatten: Der berühmte märkische Sand. Daher sollen die Werkshallen jetzt auf Pfahlgründungen gestellt werden, die im ursprünglichen Bauantrag noch nicht enthalten waren. Dabei werden Pfähle so tief in den Boden eingearbeitet, bis sie auf tragfähigeren Schichten stehen. Da man hier aber eben tiefer in den Untergrund hineingeht, müssen die Bauanträge entsprechend geändert werden.Dies nutzt Tesla aber auch gleich für weitergehende Veränderungen an den Unterlagen. Das Unternehmen hatte beispielsweise auch auf die Kritik reagiert, dass man zu viel Wasser für die Produktion veranschlagt habe. In den umliegenden Orten führte das teils zu der Befürchtung, dass die Wasser-Infrastruktur überlastet werden könnte und es zu einer Verknappung kommt. Tesla hatte daraufhin die Planungen geändert und zugesichert, mit deutlich weniger Wasser auszukommen. Die konkretisierten Zahlen sollen nun ebenfalls noch in die Unterlagen eingearbeitet werden.
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Christian Kahle
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