Mobile World Congress: Droht eine Absage wegen des Coronavirus?
Am 24. Februar beginnt der Mobile World Congress. Und schon jetzt ist klar: Das wird die ungewöhnlichste Messe aller Zeiten. Denn zahlreiche Hersteller haben bereits wegen des Coronavirus abgesagt und so mancher fragt sich: Sollte man den MWC nicht besser absagen?
In genau zwei Wochen werden die Tore der Messehallen der Fira de Barcelona öffnen und Besuchern aus der ganzen Welt die neuesten Trends aus Mobilfunk und damit verwandten Technologien präsentieren. Das war jedenfalls der Plan. Denn die Realität ist, dass die sich öffnenden Pforten zunächst zu Sicherheitsvorkehrungen der besonderen Art führen werden. Wenn die Messe denn überhaupt stattfindet.
Denn das Coronavirus hat den MWC fest im Griff und das bevor die Messe überhaupt angefangen hat. Denn fast täglich gibt es neue Absagen. Den Anfang haben LG und ZTE gemacht, danach folgten Ericsson, Nvidia und Amazon, zuletzt musste der MWC die bislang prominenteste Absage verkraften, nämlich jene von Sony. Andere Unternehmen wie Samsung wollen zwar kommen, aber allenfalls eine Rumpfmannschaft entsenden. Weitere werden zweifellos folgen.
Veranstalter GSMA übt sich aktuell in Durchhalteparolen und hat auch zahlreiche spezielle Maßnahmen hinsichtlich des Coronavirus angekündigt. Aus der Provinz Hubei, wo "Ground Zero" Wuhan liegt, sind Besucher untersagt, wer zuletzt in China war, muss nachweisen, dass er oder sie sich mindestens zwei Wochen lang woanders aufgehalten hat. Man wird auch Fiebermessungen durchführen und hat auch erweiterte Hygienemaßnahmen angekündigt.
Täglich treffen bei uns neue Meldungen zum Coronavirus ein, welches auch die IT-Welt beschäftigt. Hier ist eine Übersicht unserer bisherigen Meldungen:
Update vom 11. Februar: Nachdem nun auch Intel, MediaTek, Gigaset und Vivo ihren Messenauftritt abgesagt haben, will sich der Veranstalter GSMA am Freitag (14.02.) darüber beraten, den Mobile World Congress in Barcelona für dieses Jahr gänzlich abzusagen.
In genau zwei Wochen werden die Tore der Messehallen der Fira de Barcelona öffnen und Besuchern aus der ganzen Welt die neuesten Trends aus Mobilfunk und damit verwandten Technologien präsentieren. Das war jedenfalls der Plan. Denn die Realität ist, dass die sich öffnenden Pforten zunächst zu Sicherheitsvorkehrungen der besonderen Art führen werden. Wenn die Messe denn überhaupt stattfindet.
Denn das Coronavirus hat den MWC fest im Griff und das bevor die Messe überhaupt angefangen hat. Denn fast täglich gibt es neue Absagen. Den Anfang haben LG und ZTE gemacht, danach folgten Ericsson, Nvidia und Amazon, zuletzt musste der MWC die bislang prominenteste Absage verkraften, nämlich jene von Sony. Andere Unternehmen wie Samsung wollen zwar kommen, aber allenfalls eine Rumpfmannschaft entsenden. Weitere werden zweifellos folgen.
Veranstalter GSMA übt sich aktuell in Durchhalteparolen und hat auch zahlreiche spezielle Maßnahmen hinsichtlich des Coronavirus angekündigt. Aus der Provinz Hubei, wo "Ground Zero" Wuhan liegt, sind Besucher untersagt, wer zuletzt in China war, muss nachweisen, dass er oder sie sich mindestens zwei Wochen lang woanders aufgehalten hat. Man wird auch Fiebermessungen durchführen und hat auch erweiterte Hygienemaßnahmen angekündigt.
Besser absagen?
Doch längst mehren sich die Stimmen, dass das alles nur Alibimaßnahmen sind, die eine Ansteckung nicht ansatzweise verhindern könnten. Ob die GSMA immer lauter werdenden Forderungen zu Absage nachgibt, ist aber höchst unwahrscheinlich, denn der MWC kostet schlichtweg zu viel und ist für die gesamte Branche als geschäftliches "Ground Zero" zu wichtig. Da nimmt man die Virus-Bedrohung wohl in Kauf.Täglich treffen bei uns neue Meldungen zum Coronavirus ein, welches auch die IT-Welt beschäftigt. Hier ist eine Übersicht unserer bisherigen Meldungen:
- Coronavirus: Notebook- und Smartphone-Produktion wird ausgebremst
- Coronavirus-"Scherz" eines Influencers zwingt Flieger zum Umkehren
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Thema:
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