Coronavirus: Huawei & Co. arbeiten allesamt wieder auf Hochtouren
Wahrscheinlich lässt sich trefflich darüber streiten, ob es nun besonders engagiert oder fahrlässig ist: Der chinesische Telekommunikations-Ausrüster Huawei hat trotz der Coronavirus-Epidemie seine Produktion wieder vollständig aufgenommen.
Coronavirus: Diese Länder sind betroffen
Sowohl Smartphones als auch Netzwerk-Systeme würden wieder im ganz normalen Umfang hergestellt. Die chinesische Regierung hatte zwar angeordnet, dass in einigen Städten und Provinzen die Produktion heruntergefahren wird und die Menschen besser zuhause bleiben sollen, um eine weitere Ausbreitung des Virus' zu verhindern, doch gibt es auch Ausnahmen für einige kritische Wirtschaftsbereiche, wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervorgeht.
Und auf die entsprechenden Sonderregelungen beruft sich auch Huawei - nicht ganz grundlos. Man würde annehmen, dass vor allem Unternehmen, die wichtige Aufgaben für den gesellschaftlichen Alltag leisten - also Kraftwerke oder Verkehrsbetriebe - entsprechende Genehmigungen erhalten. Huawei ist aber eben auch ein sehr wichtiges Kettenglied des internationalen Konkurrenzkampfs und China kann es sich kaum leisten, dass der Konzern durch Produktionsengpässe Marktanteile verliert.
Die Unternehmen betonten gegenüber Reuters, dass in den Belegschaften auch noch keine Corona-Infektionen verzeichnet wurden. Unabhängige Bestätigungen hierfür gibt es allerdings nicht. Nachdem die chinesischen Behörden anfangs auch versuchten, die gesamte Corona-Angelegenheit zu verschleiern, muss man hinsichtlich dessen skeptisch bleiben.
Täglich treffen bei uns neue Meldungen zum Coronavirus ein, welches auch die IT im Ganzen stark beschäftigt. Hier ist eine Übersicht unserer bisherigen Meldungen:
Coronavirus: Diese Länder sind betroffen
Sowohl Smartphones als auch Netzwerk-Systeme würden wieder im ganz normalen Umfang hergestellt. Die chinesische Regierung hatte zwar angeordnet, dass in einigen Städten und Provinzen die Produktion heruntergefahren wird und die Menschen besser zuhause bleiben sollen, um eine weitere Ausbreitung des Virus' zu verhindern, doch gibt es auch Ausnahmen für einige kritische Wirtschaftsbereiche, wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervorgeht.
Und auf die entsprechenden Sonderregelungen beruft sich auch Huawei - nicht ganz grundlos. Man würde annehmen, dass vor allem Unternehmen, die wichtige Aufgaben für den gesellschaftlichen Alltag leisten - also Kraftwerke oder Verkehrsbetriebe - entsprechende Genehmigungen erhalten. Huawei ist aber eben auch ein sehr wichtiges Kettenglied des internationalen Konkurrenzkampfs und China kann es sich kaum leisten, dass der Konzern durch Produktionsengpässe Marktanteile verliert.
Auch Auftragshersteller arbeiten weiter
Aus gleichem Grund gibt es auch eine Reihe anderer Unternehmen in der betroffenen Region, bei denen die chinesischen Behörden das Aufrechterhalten der Produktion wichtiger finden als den Seuchenschutz. Zu ihnen gehört beispielsweise das in der Stadt Wuhan tätige Yangtze Memory Technologies, einen Hersteller von Flash-Speicherkomponenten. Und auch der Auftragshersteller Semiconductor Manufacturing International (SMIC), einer der größten Konkurrenten der taiwanischen TSMC, fährt die volle Fertigungsleistung.Die Unternehmen betonten gegenüber Reuters, dass in den Belegschaften auch noch keine Corona-Infektionen verzeichnet wurden. Unabhängige Bestätigungen hierfür gibt es allerdings nicht. Nachdem die chinesischen Behörden anfangs auch versuchten, die gesamte Corona-Angelegenheit zu verschleiern, muss man hinsichtlich dessen skeptisch bleiben.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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