Coronavirus: Notebook- und Smartphone-Produktion wird ausgebremst
Das Coronavirus wird laut Angaben von Quellen aus Asien massive Auswirkungen auf die Laptop- und Smartphone-Produktion in China haben. Zum Ende der wegen des Virus verlängerten Ferien zum chinesischen Neujahr wird mit einem massiven Mangel an Arbeitskräften gerechnet.
Coronavirus: Diese Länder sind betroffen
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, gehen die aus Taiwan stammenden Notebook-Hersteller und Vertragsfertiger, die hauptsächlich Werke auf dem chinesischen Festland betreiben, davon aus, dass sie ihre Produktionskapazitäten nur zu 50 bis 70 Prozent nutzen können, sobald die Mitarbeiter in China nach dem Ende der verlängerten Neujahrsfeiertage ab dem 10. Februar wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren dürfen.
Die Fertigung in der vom Coronavirus bisher am stärksten betroffenen Stadt Wuhan wird wohl ohnehin erst ab frühestens 14. Februar 2020 wieder anlaufen, während andernorts bereits ab dem 10. Februar wieder gearbeitet werden darf. Die Standorte der Notebook-Fertiger befinden sich vor allem in den Regionen um die Städte Suzhou und Chongqing, doch derzeit ist noch immer unklar, wie viele Mitarbeiter tatsächlich aus den zwangsweise verlängerten Ferien zurückkehren.
Die Auswirkungen des Coronavirus werden offenbar den Abwärtstrend im Notebook-Markt noch zusätzlich verstärken. Nach dem starken Weihnachtsgeschäft geht es für die Hersteller ohnehin im ersten Quartal eines Jahres meist kräftig bergab, doch durch die erwarteten Produktionsausfälle werden die Stückzahlen wohl zusätzlich verringert. Unterdessen haben die Hersteller auch die Arbeit an neuen Geräten gestoppt, so dass derzeit keine weiteren neuen Notebooks von den ODMs entwickelt werden. Noch geht man aber weitestgehend davon aus, dass es sich nur um eine kurzzeitige Unterbrechung der Arbeiten handelt.
Eigentlich hatte Apple erst vor kurzem eine Steigerung der iPhone-Stückzahlen für die erste Jahreshälfte angeordnet, doch für die Vertragsfertiger und Zulieferer des US-Konzerns wird es durch die Krankheit wohl zunehmend schwierig, diese Anforderung zu erfüllen. Zwar werden derzeit wegen der Feiertage ohnehin deutlich reduzierte Stückzahlen gebaut, doch wird es den Fertigungspartnern wie Foxconn und Pegatron wohl nicht möglich sein, die Kapazitäten nach dem Ende der Feiertage wie geplant zu steigern.
Aktuell sollen nur noch geringe Mengen vieler iPhone 11-Modelle in den Lagern liegen, weshalb der Druck steigt, die Produktion rasch wieder zu steigern. Unterdessen versuchen die Hersteller, ihre Produktionsstätten frei von Infektionen zu halten. Da oft in direkter Nähe der Werke große Zahlen von Mitarbeitern in firmeneigenen Unterkünften untergebracht sind, müssen die Unternehmen sicherstellen, dass sich die Angestellten nicht untereinander anstecken.
Von Zulieferern war zu hören, dass die Behörden die Produktion grundsätzlich stoppen, wenn auch nur ein einziger Mitarbeiter eines Werks das Coronavirus in sich trägt. Erst nach einer allumfassenden Deskinfektion darf dann wieder gearbeitet werden. Allein Foxconn beschäftigt in seinen Werken weit über 400.000 Mitarbeiter, während bei Pegatron rund 200.000 Mitarbeiter an den Bändern tätig sind. Die Auswirkungen des Coronavirus werden übrigens auch andere Marken betreffen, da die Vertragsfertiger nicht nur für Apple, sondern auch für diverse andere Kunden deren Geräte bauen.
Täglich treffen bei uns neue Meldungen zum Coronavirus ein, welches auch die IT-Welt beschäftigt. Hier ist eine Übersicht unserer bisherigen Meldungen:
Coronavirus: Diese Länder sind betroffen
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, gehen die aus Taiwan stammenden Notebook-Hersteller und Vertragsfertiger, die hauptsächlich Werke auf dem chinesischen Festland betreiben, davon aus, dass sie ihre Produktionskapazitäten nur zu 50 bis 70 Prozent nutzen können, sobald die Mitarbeiter in China nach dem Ende der verlängerten Neujahrsfeiertage ab dem 10. Februar wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren dürfen.
Die Fertigung in der vom Coronavirus bisher am stärksten betroffenen Stadt Wuhan wird wohl ohnehin erst ab frühestens 14. Februar 2020 wieder anlaufen, während andernorts bereits ab dem 10. Februar wieder gearbeitet werden darf. Die Standorte der Notebook-Fertiger befinden sich vor allem in den Regionen um die Städte Suzhou und Chongqing, doch derzeit ist noch immer unklar, wie viele Mitarbeiter tatsächlich aus den zwangsweise verlängerten Ferien zurückkehren.
Produktion nach Weihnachten ohnehin niedriger, Virus verstärkt Abwärtstrend
Unter anderem wird eine erneute Verlängerung der "Feiertage" befürchtet, da sich das Virus bisher immer weiter ausbreitet. Aktuell versuchen ranghöhere Mitarbeiter der jeweiligen Standorte vor allem, die vor Beginn der Feiertage zum chinesischen Neujahrsfest fertiggestellten Geräte aus den Lagern auf den Weg zu den Abnehmern zu bringen.Die Auswirkungen des Coronavirus werden offenbar den Abwärtstrend im Notebook-Markt noch zusätzlich verstärken. Nach dem starken Weihnachtsgeschäft geht es für die Hersteller ohnehin im ersten Quartal eines Jahres meist kräftig bergab, doch durch die erwarteten Produktionsausfälle werden die Stückzahlen wohl zusätzlich verringert. Unterdessen haben die Hersteller auch die Arbeit an neuen Geräten gestoppt, so dass derzeit keine weiteren neuen Notebooks von den ODMs entwickelt werden. Noch geht man aber weitestgehend davon aus, dass es sich nur um eine kurzzeitige Unterbrechung der Arbeiten handelt.
Auch Smartphone-Hersteller wie Apple betroffen
Auch bei Smartphones wird das Coronavirus laut der Nikkei Asian Review wohl Folgen haben. So melden Quellen aus der Lieferkette von Apple, dass man sich auf massive Auswirkungen vorbereitet. So wird mit einer erheblichen Reduzierung der für die Produktion von iPhones und anderen Apple-Produkten verfügbaren Arbeitskräfte gerechnet. Hintergrund sind die Reisebeschränkungen der chinesischen Regierung, die eine Ausbreitung des Coronavirus verhindern sollen.Eigentlich hatte Apple erst vor kurzem eine Steigerung der iPhone-Stückzahlen für die erste Jahreshälfte angeordnet, doch für die Vertragsfertiger und Zulieferer des US-Konzerns wird es durch die Krankheit wohl zunehmend schwierig, diese Anforderung zu erfüllen. Zwar werden derzeit wegen der Feiertage ohnehin deutlich reduzierte Stückzahlen gebaut, doch wird es den Fertigungspartnern wie Foxconn und Pegatron wohl nicht möglich sein, die Kapazitäten nach dem Ende der Feiertage wie geplant zu steigern.
Aktuell sollen nur noch geringe Mengen vieler iPhone 11-Modelle in den Lagern liegen, weshalb der Druck steigt, die Produktion rasch wieder zu steigern. Unterdessen versuchen die Hersteller, ihre Produktionsstätten frei von Infektionen zu halten. Da oft in direkter Nähe der Werke große Zahlen von Mitarbeitern in firmeneigenen Unterkünften untergebracht sind, müssen die Unternehmen sicherstellen, dass sich die Angestellten nicht untereinander anstecken.
Von Zulieferern war zu hören, dass die Behörden die Produktion grundsätzlich stoppen, wenn auch nur ein einziger Mitarbeiter eines Werks das Coronavirus in sich trägt. Erst nach einer allumfassenden Deskinfektion darf dann wieder gearbeitet werden. Allein Foxconn beschäftigt in seinen Werken weit über 400.000 Mitarbeiter, während bei Pegatron rund 200.000 Mitarbeiter an den Bändern tätig sind. Die Auswirkungen des Coronavirus werden übrigens auch andere Marken betreffen, da die Vertragsfertiger nicht nur für Apple, sondern auch für diverse andere Kunden deren Geräte bauen.
Täglich treffen bei uns neue Meldungen zum Coronavirus ein, welches auch die IT-Welt beschäftigt. Hier ist eine Übersicht unserer bisherigen Meldungen:
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