Tödliches Coronavirus: KI hat als erste vor dem Ausbruch gewarnt
Die Welt hält den Atem an, denn in China breitet sich das Coronavirus aus und hat längst viele andere Länder erreicht. Experten sprechen bereits von einer Pandemie. Erste Berichte erreichten die Öffentlichkeit Ende der ersten Januar-Woche, KI-Forscher wussten es aber früher.
Die Pandemie, die in der chinesischen Großstadt Wuhan ihren Ausgang genommen hat, nimmt immer beängstigendere Ausmaße an, denn derzeit sieht es nicht so aus, als könnten die chinesischen Behörden die Krankheit kontrollieren oder gar stoppen. Zeit spielt hier eine entscheidende Rolle und ein Unternehmen, das mit KI-basierter Überwachung von Infektionskrankheiten arbeitet, konnte sowohl die WHO als auch die US-Seuchenbehörde CDC schlagen und das deutlich.
Bei BlueDot handelt es sich um ein Unternehmen, das KI-basierte Algorithmen verwendet, um fremdsprachige Nachrichten in auf Tieren und Pflanzen spezialisierten Netzwerken und offizielle Stellen zu durchkämmen. In Fällen wie dem Coronavirus spielt Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle, vor allem auch deshalb, weil die chinesischen Behörden alles andere als auskunftsfreudig sind. Auch aktuell liegen Berichte vor, dass China zuerst versucht hat, den Ausbruch zu vertuschen.
Der Algorithmus verzichtet auf die Erfassung von Social Media, hat aber ein sprichwörtliches As im Ärmel: Zugang zu globalen Flugticket-Daten. Damit konnte BlueDot korrekt den Weg des Virus voraussagen, nämlich von Wuhan nach Bangkok, Seoul, Taipeh und Tokio.
Erste Warnung bereits Ende 2019
Denn die Weltgesundheitsorganisation WHO hat am 9. Januar erstmals die Öffentlichkeit vor dem Coronavirus gewarnt, die US-Seuchenbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) war einige Tage früher dran, nämlich am 6. Januar 2020. Beide wurden allerdings von BlueDot geschlagen, wie Wired berichtet, denn hier gab es bereits am 31. Dezember 2019 die erste Warnung. Coronavirus: Diese Länder sind betroffen
Bei BlueDot handelt es sich um ein Unternehmen, das KI-basierte Algorithmen verwendet, um fremdsprachige Nachrichten in auf Tieren und Pflanzen spezialisierten Netzwerken und offizielle Stellen zu durchkämmen. In Fällen wie dem Coronavirus spielt Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle, vor allem auch deshalb, weil die chinesischen Behörden alles andere als auskunftsfreudig sind. Auch aktuell liegen Berichte vor, dass China zuerst versucht hat, den Ausbruch zu vertuschen.
"Nicht auf Regierungen verlassen"
WHO und CDC sind aber auf offizielle Mitteilung angewiesen, was die späte Reaktion erklärt. Kamran Khan, Gründer und CEO von BlueDot erklärt, wie der Ansatz seines Unternehmens funktioniert: "Wir wissen, dass wir uns nicht auf Regierungen verlassen können, dass diese zeitnah Informationen bereitstellen. Wir greifen Nachrichten möglicher Ausbrüche sowie Berichte in Foren oder Blogs auf, die auf ungewöhnliche Ereignisse hinweisen."Der Algorithmus verzichtet auf die Erfassung von Social Media, hat aber ein sprichwörtliches As im Ärmel: Zugang zu globalen Flugticket-Daten. Damit konnte BlueDot korrekt den Weg des Virus voraussagen, nämlich von Wuhan nach Bangkok, Seoul, Taipeh und Tokio.
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