Elektro-Autos: Der Verschleiß beim Akku ist erstaunlich gering
Eine der großen Sorgen bei der Kaufentscheidung für Elektroautos liegt bei der Lebensdauer des Akkus. Denn Ersatz ist ziemlich teuer. Allerdings zeigen auch neueste Langzeit-Daten aus der Praxis, dass die Bedenken ziemlich unbegründet sind.
Infografik: Diese Elektroautos rollen am weitesten
E-Autos werden erst seit relativ kurzer Zeit in größeren Mengen hergestellt und verkauft. Doch inzwischen kann man beispielsweise beim Model Tesla S auf Praxisdaten aus rund sieben Jahren zurückgreifen. Und auch hier bestätigt sich bisher die Prognose aus früheren Erhebungen: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Käufer eines Elektroautos niemals in die Verlegenheit kommen, den Akku austauschen zu müssen.
Vor allem die Erfahrungen mit Smartphones haben die Nutzer hier vorsichtig werden lassen. Denn bei den Systemen, die wahrscheinlich in ähnlicher Häufigkeit neu geladen werden müssen wie ein E-Auto, sind die Abnutzungserscheinungen sehr schnell spürbar. Nach den üblichen zwei Jahren wird unter anderem auch deshalb gern zu einem neuen Modell gegriffen, weil die Batterielaufzeiten merklich nachlassen.
Für die Analyse wurden Daten ausgewertet, die rund 600 Tesla S-Besitzer aus den USA an die Plattform "Plug In America" übermittelten. Der schlechteste Akkuwert wurde hier bei einem Fahrzeug ermittelt, das mit einem Alter von fast fünf Jahren nur noch auf rund 85 Prozent gegenüber dem Startwert kam. Allerdings war dieses Auto seit dem Kauf auch schon über 230.000 Kilometer gefahren, was klar eine überdurchschnittliche Nutzung darstellt - 46.000 Kilometer im Jahr war das Auto immerhin unterwegs.
Im Mittel fuhren die Teslas hingegen etwa 26.000 Kilometer jährlich. Und selbst das ist, zumindest aus deutscher Perspektive, recht viel. Hierzulande liegt die durchschnittliche Fahrleistung über die letzten Jahre hinweg bei um die 14.000 Kilometer pro Jahr, was den Akku eines Elektroautos entsprechend weniger belasten würde.
Siehe auch: Brandenburg wird E-Auto-Zentrum: Nach Tesla nun nächster Produzent
Infografik: Diese Elektroautos rollen am weitesten
E-Autos werden erst seit relativ kurzer Zeit in größeren Mengen hergestellt und verkauft. Doch inzwischen kann man beispielsweise beim Model Tesla S auf Praxisdaten aus rund sieben Jahren zurückgreifen. Und auch hier bestätigt sich bisher die Prognose aus früheren Erhebungen: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Käufer eines Elektroautos niemals in die Verlegenheit kommen, den Akku austauschen zu müssen.
Vor allem die Erfahrungen mit Smartphones haben die Nutzer hier vorsichtig werden lassen. Denn bei den Systemen, die wahrscheinlich in ähnlicher Häufigkeit neu geladen werden müssen wie ein E-Auto, sind die Abnutzungserscheinungen sehr schnell spürbar. Nach den üblichen zwei Jahren wird unter anderem auch deshalb gern zu einem neuen Modell gegriffen, weil die Batterielaufzeiten merklich nachlassen.
Sehr langsame Abnutzung
Der Stromspeicher im Elektroauto ist allerdings anders aufgebaut und das Management der Zellennutzung sorgt dafür, dass es wesentlich weniger stark zu einem Alterungsprozess kommt. Die Daten zum Tesla S zeigen beispielsweise, dass die durchschnittliche Akku-Leistung nach einer Nutzung über sieben Jahre hinweg auf 93 Prozent gefallen ist. Pro Lebensjahr verliert die Batterie also gut ein Prozent ihrer Speicherkapazität.Für die Analyse wurden Daten ausgewertet, die rund 600 Tesla S-Besitzer aus den USA an die Plattform "Plug In America" übermittelten. Der schlechteste Akkuwert wurde hier bei einem Fahrzeug ermittelt, das mit einem Alter von fast fünf Jahren nur noch auf rund 85 Prozent gegenüber dem Startwert kam. Allerdings war dieses Auto seit dem Kauf auch schon über 230.000 Kilometer gefahren, was klar eine überdurchschnittliche Nutzung darstellt - 46.000 Kilometer im Jahr war das Auto immerhin unterwegs.
Im Mittel fuhren die Teslas hingegen etwa 26.000 Kilometer jährlich. Und selbst das ist, zumindest aus deutscher Perspektive, recht viel. Hierzulande liegt die durchschnittliche Fahrleistung über die letzten Jahre hinweg bei um die 14.000 Kilometer pro Jahr, was den Akku eines Elektroautos entsprechend weniger belasten würde.
Siehe auch: Brandenburg wird E-Auto-Zentrum: Nach Tesla nun nächster Produzent
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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