Lithium-Schwefel-Akkus: Alte Hürden verschwinden - Tests gehen voran
Ein Forscher-Team ist mit der Ansage an die Öffentlichkeit getreten, nicht nur den bisher effizientesten Lithium-Schwefel-Akku bauen zu können. Man habe auch den ökologischen Faktor verbessert und ein extrem preiswertes Fertigungsverfahren gefunden.
Lithium-Schwefel-Akkus haben zumindest in der Theorie mit die höchsten Energie-Speicherpotenziale. Bis vor einiger Zeit krankte die Technik allerdings vor allem hinsichtlich der Lebensdauer. Seit einigen Jahren hat man dieses Problem nun aber ein gutes Stück in den Griff bekommen. Bekommt man nun auch noch die Produktion gut hin, dürfte ein echter Konkurrent zu den bewährten Lithium-Ionen-Batterien entstehen.
Die Forscher der Monash University in Australien haben erfolgreich verbesserte Zellen in Form von Prototypen produziert, die bei gleicher Baugröße wie die typischen Energiespeicher in der Praxis deutlich mehr Energie vorhalten können. Die Kapazitäten würden reichen, um Smartphones zu bauen, die man nur alle fünf Tage ans Stromnetz hängen müsste. Oder auch Elektroautos mit über tausend Kilometern Reichweite.
Auch das wird aber wahrscheinlich noch nicht in einem Umfang möglich sein, der einer realen Massenproduktion entspricht. Da auch die Lithium-Ionen-Akkus immer besser und billiger werden, dürfte es noch dauern, bis sie in allen Aspekten eingeholt werden können.
Siehe auch: E-Auto mit 2500 km Reichweite: Alu-Luft-Batterie vor neuem Anlauf
Die Forscher der Monash University in Australien haben erfolgreich verbesserte Zellen in Form von Prototypen produziert, die bei gleicher Baugröße wie die typischen Energiespeicher in der Praxis deutlich mehr Energie vorhalten können. Die Kapazitäten würden reichen, um Smartphones zu bauen, die man nur alle fünf Tage ans Stromnetz hängen müsste. Oder auch Elektroautos mit über tausend Kilometern Reichweite.
Produktion wird erprobt
Die Besonderheit zu vielen anderen Fortschritten in der Erforschung von Akku-Technologien liegt in der bereits erprobten praktischen Umsetzung. Partner von der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft haben mit ihren Industriekontakten bereits für die Herstellung der Prototypen in normalen Industriebetrieben gesorgt. Dies funktioniert wirtschaftlich problemlos und bei Bedarf auch in größeren Mengen. Daher gehen die australischen Wissenschaftler davon aus, dass man bereits im Laufe dieses Jahres erste Akkus für E-Autos oder als Pufferspeicher in Solarkraftwerken bereitstellen kann.Auch das wird aber wahrscheinlich noch nicht in einem Umfang möglich sein, der einer realen Massenproduktion entspricht. Da auch die Lithium-Ionen-Akkus immer besser und billiger werden, dürfte es noch dauern, bis sie in allen Aspekten eingeholt werden können.
Siehe auch: E-Auto mit 2500 km Reichweite: Alu-Luft-Batterie vor neuem Anlauf
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