E-Autos: Akkus mit Lebensdauer über eine Million Meilen sind machbar
Lithium-Ionen-Akkus, die auch nach 4000 Ladezyklen noch fast die volle Leistung bringen, würden die Gesamtkosten eines Elektroautos noch einmal ein ordentliches Stück drücken. Und solche Stromspeicher sind sogar kurzfristig umsetzbar.
In einem jüngst veröffentlichen Forschungspapier werden diverse Details beschrieben, mit denen sich eine Batterie konstruieren lässt, die in Elektrofahrzeugen über eine gesamte Fahrstrecke von über einer Million Meilen (1,6 Millionen Kilometer) durchhält. Ein solcher Akku würde problemlos die Lebensdauer eines entsprechenden Fahrzeugs überdauern und müsste entsprechend nie ausgetauscht werden.
Herkömmliche PKW kommen normalerweise nicht einmal annähernd in einen solchen Bereich. Es gibt aber durchaus auch Ausnahmen - nämlich Fahrzeuge, die im Grunde immer oder zumindest den größten Teil des Tages im Einsatz sind. Dazu gehören Taxen, Shuttles oder Lieferfahrzeuge. Diese können durchaus mal in entsprechende Bereiche vorstoßen. Und durch die entsprechenden Akkus könnte das problemlos möglich werden, ohne dass der Stromspeicher je getauscht werden müsste.
Das Forscherteam hinter der Technologie war in den letzten Jahren eigentlich exklusiv für Tesla tätig. Durch die nun erfolgte Veröffentlichung der genauen Zusammensetzung der Akkus setzt man jetzt durchaus Maßstäbe für die gesamte Industrie. Allerdings gibt Tesla damit keineswegs einen seiner wichtigsten Vorteile im Konkurrenzkampf preis. Vielmehr scheint man bei dem Unternehmen schon vor der Umsetzung einer noch besseren Technologie zu stehen - darauf deuten zumindest jüngste Patentanmeldungen hin.
Siehe auch: Praxisdaten: Akkus in Tesla-Autos altern viel langsamer als gedacht
Herkömmliche PKW kommen normalerweise nicht einmal annähernd in einen solchen Bereich. Es gibt aber durchaus auch Ausnahmen - nämlich Fahrzeuge, die im Grunde immer oder zumindest den größten Teil des Tages im Einsatz sind. Dazu gehören Taxen, Shuttles oder Lieferfahrzeuge. Diese können durchaus mal in entsprechende Bereiche vorstoßen. Und durch die entsprechenden Akkus könnte das problemlos möglich werden, ohne dass der Stromspeicher je getauscht werden müsste.
Exklusiv bei Tesla
Bei den langlebigen Speicherzellen handelt es sich im Grunde um ganz gewöhnliche Lithium-Ionen-Batterien. Die Forscher von der Dalhousie University habe diese allerdings in verschieden Bereichen optimiert. So kommen Legierungen zum Einsatz, die bei den Be- und Entladungen deutlich langsamer altern. Und auch der Graphit-Teil wird durch künstlich in Form gebrachten Kohlenstoff optimiert. So kommt letztlich ein Akku heraus, der nach über 4000 Ladezyklen noch mindestens 90 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität aufweisen soll.Das Forscherteam hinter der Technologie war in den letzten Jahren eigentlich exklusiv für Tesla tätig. Durch die nun erfolgte Veröffentlichung der genauen Zusammensetzung der Akkus setzt man jetzt durchaus Maßstäbe für die gesamte Industrie. Allerdings gibt Tesla damit keineswegs einen seiner wichtigsten Vorteile im Konkurrenzkampf preis. Vielmehr scheint man bei dem Unternehmen schon vor der Umsetzung einer noch besseren Technologie zu stehen - darauf deuten zumindest jüngste Patentanmeldungen hin.
Siehe auch: Praxisdaten: Akkus in Tesla-Autos altern viel langsamer als gedacht
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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