Ubisoft bezeichnet das Geschäftsmodell von Steam als "unrealistisch"

Store, Epic Games, Plattform, Epic, Epic Games Store, Games Store Bildquelle: Epic Games
Steam genoss lange Zeit ein Quasi-Monopol im Bereich der PC-Spiele-Distribution, GOG.com war der einzige Konkurrent, doch dieser konnte Valve nicht wirklich zusetzen. Seit dem Start des Epic Games Store ist das anders, dieser geht aggressiv mit Exklusiv-Deals vor und kann Steam sicherlich mehr als ärgern. Der Epic Games Store ist bei Spielern alles andere als unumstritten, viele bemängeln die Funktionsarmut, die dort immer noch herrscht. Auch die Exklusivdeals sind vielen ein Dorn im Auge. Doch die Publisher sind Epic alles andere als abgeneigt, im Gegenteil. Hauptgrund ist natürlich die geschäftliche Seite, denn Epic Games behält sich nur zwölf Prozent, der Rest geht an die Publisher. Der "Cut" von Steam liegt hingegen bei 30 Prozent.

Ubisoft ist zwar auch auf Steam vertreten, der französische Publisher hat aber Epic Games von Anfang an seine Unterstützung ausgesprochen, auch bei Google Stadia dachte Ubisoft nicht lange nach. Kurzum: Die Franzosen sind für Steam-Alternativen mehr als offen.


"Unrealistisch"

Und man gibt auch offen zu, dass man in Paris mit dem Anteil von Valve an den Verkäufen alles andere als glücklich ist. In einem Interview mit der New York Times sagte Chris Early, Chef des digitalen Publishing-Geschäfts von Ubisoft: "Das aktuelle Geschäftsmodell von Steam ist unrealistisch." Early meint, dass es nicht widerspiegelt, "wo die Welt heute in Sachen Spieledistribution steht".

Natürlich geht es hier ums Geld. Early und viele seiner Kollegen aus der Industrie hätten wohl gerne, dass sich die zwölf Prozent von Epic zum neuen Standard entwickeln. Ein Anteil von 30 Prozent ist allerdings auch außerhalb der Spieledistribution die Regel, Apple, Google und viele andere behalten sich denselben Cut.

Der Druck auf Steam wächst jedoch und Valve hat auch schon Ende des Vorjahres reagiert. Seit vergangenem November reduziert man den Anteil auf 25 Prozent, sobald ein Spiel mehr als zehn Millionen Dollar umsetzt, ab 50 Millionen geht es auf 20 Prozent herunter.

Ob das Wort "unrealistisch" bei Steam grundsätzlich das richtige ist, sei dennoch dahingestellt, Ubisoft würde eben gerne mehr verdienen. Auf eine Steam-Präsenz verzichten können die Franzosen allerdings auch nicht.

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