Ubisoft bezeichnet das Geschäftsmodell von Steam als "unrealistisch"

Steam genoss lange Zeit ein Quasi-Monopol im Bereich der PC-Spiele-Distribution, GOG.com war der einzige Konkurrent, doch dieser konnte Valve nicht wirklich zusetzen. Seit dem Start des Epic Games Store ist das anders, dieser geht aggressiv mit ... mehr... Store, Epic Games, Plattform, Epic Games Store, Epic, Games Store Bildquelle: Epic Games Store, Epic Games, Plattform, Epic Games Store, Epic, Games Store Store, Epic Games, Plattform, Epic Games Store, Epic, Games Store Epic Games

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Wenn man sich mal überlegt, von was für Summen wir hier sprechen, ist es nur mehr als verständlich, dass da natürlich auf Teufel komm raus gefeilscht wird.
 
Kaufe Spiele mittlerweile nur noch direkt beim Hersteller und benutze dann den Launcher von denen. Falls kein eigener vorhanden -> Steam.
 
@Niyo: Es "muss" also ein Launcher existieren? Denke du meinst es anders, liest sich aber so ;D
 
@Motverge: Ich nutze gerne Launcher, vorallem wegen der Cloud Save Funktion. Ziehe es also schon vor, ein Spiel in einem Launcher zu registrieren.
 
@Niyo: Ah oki. Also doch so wie geschrieben. Japp, Launcher haben schon div. Vorteile. Blöder Nachteil (mein Fall). Paar Games über Origin gekauft. Ist schon Jahre her. Passwort vergessen, E-Mailadresse existiert nicht mehr und lässt sich auch nicht neu anlegen (eine @arcor-Adresse). Natürlich keine Sicherheitsfrage. Keine Bongs der Spielkäufe und Dank Paranoia natürlich auch keine korrekten Personendaten hinterlegt. Ist nun natürlich alles weg. Eigene Dummheit, bin ich mir vollkommen bewusst, keine Frage. Hätte ich damals aber lieber einen Datenträger geholt wäre das jetzt aber kein Problem gewesen.
 
@Motverge: ganz ehrlich geschieht dir Recht ! wer so paranoia schiebt gehört es nicht anders...
 
@Niyo: Wenn die Hersteller dann wenigstens etwas günstiger wären, aber das sind sie ja auch nicht. Ob ich bei Ubi kaufe oder bei Steam oder bei Epic, die Preisschwankungen sind, sofern sie sich überhaupt unterscheiden, minimal. Bei einigen Indies die auch selbst verkaufen sieht es anders aus, sind aber nicht viele.
Deswegen bevorzuge ich weiterhin Steam. Ab und zu kaufe ich auch bei humble bundle und geb den share an die Charity Aktionen dort.
 
für mich ohne steam kein kauf. einzig battlenet akzeptiere ich noch
 
@Razor2049: In den ersten 5 Jahren von Steam war die vorherrschende Meinung noch "Nur mit Steam? Ohne mich!" und es wurde massiv gegen Entwickler und Publisher gehated, wenn diese eine Steam-Aktivierung vorausgesetzt haben um das Spiel spielen zu können. Das zeigt mal wieder, dass es im Endeffekt eben doch nur einen langen Atem benötigt, um neue Plattformen gegen Widerstand durchzubringen und schließlich sogar so zu verankern, dass die Leute nicht mehr ohne wollen.
 
@mh0001: Konditionierung, hat schon mit so vielen Sachen gut geklappt. Mehr benötigt es nicht. Lootboxen wird in 5-10 Jahren völlig normal sein.
 
@Motverge: Würde wetten wenn der Publisher nicht EA wäre hätte das genau Niemanden Interessiert denn bei Valve mit CS GO ist das seit Jahren völlig Normal.
 
@Razor2049: Werde diese Haltung nie verstehen können. Wenn möglich greife ich zur Alternative von Steam. Ich verabscheue das, was aus Valve geworden ist. Ich war ein Fan ihrer Spiele und fand es toll, dass sie so fortschrittlich waren, die Ära der digitalen Käufe einzuläuten, aber dass sie nur noch "Mittelsmann" sind aber kaum noch eigene Inhalte produzieren, nur auch auf Gewinnmaximierung aus sind, ist nichts was ich unterstützen will.

Klar zielen auch Epic, Ubisoft und Co auf höhere Gewinne ab, aber man muss nicht deren Cashcows kaufen. Valve hingegen bietet mittlerweile (leider) nichts anderes mehr (zB die tolle Neuentwicklung Artifact, oder Dauerbrenner DOTA 2 etc.). Mal schauen, ob sie sich mit den VR Titeln retten können.
 
"Ubisoft ist zwar auch auf Steam vertreten ..."
Neue Titel sind von Ubisoft nicht mehr auf Steam vertreten.
Mit Ausnahme von Anno 1800 dürfte das alle Titel seit spätestens März diesen Jahres (Anfang machte Division 2) betreffen.
 
@Tical2k: Heißt aber nicht, dass sie nicht doch noch zu steam kommen. So wie es aussieht will Ubi wohl etwas verhandeln und baut so etwas Druck auf, wir werden sehen ob das gelingt :)
 
Man könnte ja z.B. auf die Idee kommen, die aktuell schon in anderen Stores gesparten Abgaben dort auch an den Kunden weiterzugeben, statt 59,99€ auf allen Plattformen zu verlangen, egal ob der Betreiber 30% oder 12% abzwackt.
Aber ja, wie der Artikel auch schon sagt: Es geht eben überhaupt nicht darum, kundenfreundlichere Konditionen zu schaffen, sondern einzig und allein darum, die 18% Unterschied selber einstreichen zu können. Selbst wenn die Plattform komplett gratis wäre, würden für das Spiel wohl noch immer die gleichen 59,99€ angesetzt werden.
Das einzige, wo man als Kunde wirklich einen Preisvorteil durch Epic Store und andere erhalten kann, scheinen mir Keyshops zu sein. Werden Keys dort für mehrere Stores verkauft, ist der Steam-Key häufig der teuerste und Epic Keys deutlich günstiger. Muss man dann eben konsequent ausnutzen.
 
Die sollen mal drüber nachdenken wieviel Prozent sie am erlös verlieren wenn sie es Klassisch im Laden verkaufen, mit großhändler, zwischenhändler usw da werden sie sicher mehr als 30% los.

ich hab früher mal gedacht wenn all die zwischenhändler wegfallen, und wir die games online direkt vom hersteller kaufen, müsste ja der endkundenpreis mal fallen... mann war ich naiv.
 
@sadira: Stagnierende Preise seit gut 30-40 Jahren. Vergleich das mal mit Brot
 
@Motverge: es gibt gleichzeitig aber auch immer mehr spieler ;)
 
@blgblade: Gibt auch grundsätzlich immer mehr potenzielle Käufer in so vielen Bereichen. Dennoch ist die Spieleindustrie ein von wenigen, die trotz massiv gesteigerten Ausgaben ihre Endpreise weitestgehend kontinuierlich beibehält
 
@blgblade: Die Kosten sind auch deutlich höher als zu Vorkriegszeitwn.

GTA V> 250.000.000 Dollar Entwicklungskosten bei gleichbleibenden Preisen für Endkunden

Wenn man die Inflationsrate auf die Preise von vor 30 Jahren drauf rechnet, müssten Games heute deutlich teurer sein
 
@Motverge: Welche Zutaten/Rohstoffe brauch man nochmal für Brot und welche für eine digitale Kopie einer Software? Merkste selber.
 
@sadira: Das war damals exakt der Grundtenor, wenn es um den digitalen Vertrieb ging. Und auch beim digitalen Vertrieb von Filmen war es der gleiche: "Dort fällt die halbe Vertriebskette weg, es werden kosten gespart, alles wird günstiger". Filme online ausleihen ist heute selten genauso günstig wie in der Videothek (ja, ist bequemer, dafür ist die qualität schlechter). Die Einsparungen werden so gut wie nie an den Kunden weitergeleitet. Weder beim digitalen Kauf, noch bei Steam, Epic, oder sonstwo. Schön wär's.
 
Wieso wird eigentlich nie Origin in diesem Kontext erwähnt?
 
@tommy1977: Kannst du deine Frage bitte konkretisieren?
Dass Origin ebenfalls wie bei Steam (und auch GoG) 30% behält, wenn externe Publisher dort Spiele anbieten und der Publisher somit 70% erhält?
Dass Origin eine Konkurrenz zu Steam sein soll?

Im Vergleich ist Origin Stand heute eher ein DRM und Launcher für EA-Spiele. Der Großteil nutzt das nicht als tatsächliche Konkurrenz zu Steam und da dürften selbst Discord und Twitch/Amazon - insbesondere wenn man den Zeitaspekt betrachtet - als Konkurrenz besser vertreten sein.
 
@Tical2k: Damit hast du meine Frage eigentlich auch schon beantwortet. Dass über Origin hauptsächlich EA-Titel an den Mann gebracht werden, habe ich bisher so noch nicht realisiert. Das kann aber daran liegen, dass es mir grundsätzlich egal ist, welcher Entwickler und welcher Publisher für ein Game zuständig ist...am Ende kommt es mir auf das Stück Software ansich an.
 
Immer wieder lustig wie selbstverständlich die Entwickler und Publisher den enormen Funktionsumfang von Steam halten. Reviews, Forum, Mods, Save-Games, Community-Hub, Ankündigungen, Sales, Items,...usw. sind sonst nirgends in dem Umfang vorhanden (Gog ist noch am nächsten dran). Natürlich kann mann auch sein Spiel auf einer Minderwertigeren Platform mit weniger Nutzern verkaufen, wenn einem seine Community egal ist oder man doch noch die CEO-Bonis erhöhen will.

Fakt ist, wer mehr bietet kann auch mehr Fordern. Warum sollte Steam seinen Preis an ein Objektiv schlechterem Produkt anpassen? Davon abgesehen dass 25-30% Branchen Standard ist.

Das ganze wäre überhaupt kein Problem wenn z.b Epic nicht mit Consumer schädlichen Exclusiv-Titeln sondern einem besseren Launcher gegen Steam antreten würde. Aber das würde ja mehr als nur Fortnite-Kiddy Money erfordern....
 
es ist zwar ärgerlich, mehrere Launcher verwenden zu müssen, aber aus Kundensicht ist ein Monopol nie wünschenswert.

Gefühlt fehlt Steam seit längerem auch ein bisschen der Antrieb, wirklich Innovationen umzusetzen.

persönlich finde ich Origin und UPlay inzwiwchen deutlich komfortabler und ansprechender als Steam.
 
Was spricht dagegen, die Spiele überall anzubieten und die Nutzer selbst entscheiden zu lassen was sie wollen, wie es CD Project Red zum Beispiel macht? EA, Ubisoft und Epic geben doch ein Schei* darauf, was die eigene Nutzerbasis will...

Witzig finde ich aber auch, dass Steam auf dem PC massiv angegriffen wird, obwohl man hier einfach Alternativen anbieten oder zusätzliche Angebote bieten kann, die Konsolenbetreiber aber bei dieser ganzen Disskusion ausgeklammert werden. Nehmen die nicht auch 30%?
 
@SayWhatTF: Dass man mehr abgibt, wenn der Nutzer sich dafür entscheidet z. B. bei Steam zu kaufen, wenn das Spiel von Ubisoft ist.
Das spricht für Publisher in der Regel dagegen, wie bei vielen Themen in der Finanzwelt geht es um die eigene Gewinnmaximierung.

Die 30% sind an sich überall üblich - Konsolen wie Xbox und PS weiß ich grade nicht, aber Android Play Store, iOS AppStore, Windows Store am PC, Origin, GoG, usw. haben alle die 30% und da bietet Steam aus meiner Sicht noch die meisten Funktionen für die Publisher/Entwickler auf der Plattform - mal ganz zu schweigen von dem großen Markt, den insbesondere kleinere ohne Weiteres sonst nicht erreichen würden.
 
Wenn sich Distributor und Publisher ums Geld streiten.. die Einzigen, die es wirklich verdient hätten, sind die Devs, die mit unzähligen Überstunden Jahre mit der Entwicklung solcher Games verbringen. Denen würden ich allen die 18% Differenz als Gehaltserhöhung gönnen. ^^
 
@Trashy: Nur blöd das bei denen niemals die 18% ankommen werden wenn sie einen Publisher haben. Höchstens Indie Studios hätten davon einen vorteil, diese würden aber auch von der größeren Käuferschaft auf Steam profitieren.
 
@Trashy: Selbst wenn das Entwicklungsstudio mehr vom Kuchen abbekommt (bei den Großen ist das Entwicklungsstudio und der Publisher meist eh in derselben Hand), würde das doch eh wieder beim Management landen.
Spielentwickler erhalten regulär ein Fixgehalt - wird auch hier noch Ausnahmen geben oder eben zumindest Bonusregelungen oder eben wie bei Indie-Studios, wo die Entwickler eben auch die "Manager" sind.
 
@Trashy: Du unterschätzt, welchen Anteil "Marketing und Vertrieb" am Erfolg einer Software haben.

Ein geniales Stück Software nützt genau gar nichts, wenn es im Backup des Entwicklers verschimmelt.
 
Wäre ich ein Publisher, würde ich die netto-Einnahmen bei allen Plattformen gleich hoch setzten und dann die Kommission der Vertriebsplattform oben drauf kalkulieren. Dann wäre Valve die teuerste Plattform und der Konsument kann entscheiden, wo er es schlussendlich kaufen will. Netto habe ich überall gleich viel im Sack. Oder ich vertreibe das Spiel die ersten Monate dort wo es die kleinste Kommission gibt.
 
Jeder will gerne mehr verdienen, das sehe ich durchaus ein.
Man muss aber auch bedenken, dass Valve mit Steam ein Hundermal größeres und besseres Angebot biete, als Epic. Seien es die Features, der größere Kundenstamm und die Features die diesen Kundenstamm vernetzen und dadurch zusätzliche Werbung durch "Mundpropaganda" erzeugt.
All das Kostet und von all dem profitieren die Publisher, denn die Kunden wollen und Nutzen zum Größten Teil diese Funktionen!
Nicht nur das. Auch die Entwickler und Publisher selber nutzen z.B. die Steam Foren, da viele die hauseigenen Foren heute nicht mehr besuchen. Die Foren von Steam sind halt im Client integriert. Das bekommt z.B. Ubisoft beim eigenen Launcher nicht gebacken!
 
Das Volk der preußischen Anpasser rennt meistens jedem größeren Prahlhans nach wie die Historie und die aktuelle politische Situation zeigt.

Demzufolge wird es auch einige Wanzen geben die bei Epic wegen den kostenlosen Spielködern landen, da sie nicht begreifen dass es hier nicht um Steam Konkurrenz, sondern um eine den Aufbau einer parallelen Monokultur geht. Steam hat nie unterbunden, dass Spiele irgendwo anders verkauft werden können und das ist eben der gravierende Unterschied.

Hier regen sich Spieler auf was Steam verdient - einfach lachhaft.
Ich kann mich weder erinnern, dass Steam an der Börse ergo irgendeiner Aktienverluste macht oder noch sonstig irgendeinen der Spieler negativ beeinflusst.

Seit es Steam gibt sahnt man höchstens regelmässig Spiele für 1-5 EUR ab, welche früher selbst im Grabbeltisch noch 15-20 EUR gekostet hatten. Aber dass ist selbst diesen Gezkrägen an Spielern noch zu viel.
 
Seit den schnüffel attacken vom Epic Launcher und der Tatsache das 48% der Firma seit 2012 Tencent gehören bin ich nicht sonderlich scharf auf den Epic Store.
Allerdings "Konkurrenz belebt das Geschäft".

Unrealistisch ist allerdings nur Ubisofts kack Launcher, den man bei vielen Games auch noch braucht, weshalb ich Ubisoft games, die den Launcher benötigen, meide.
Gibt ja genug andere gute Publisher.
 
Witzig das gerade Ubisoft mimimi macht. Als nächstes kommt noch EA und heult auch rum. :D Sollen doch ihren eigenen Launcher machen....oh wait.
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