Wenn Skynet kommt, ist Microsoft wahrscheinlich nicht unschuldig
Wenn die technologischen Entwicklungen schief laufen und tatsächlich eines Tages eine Art Skynet entsteht und sich gegen die Menschheit richtet, dürfte Microsoft mit hoher Wahrscheinlichkeit schuld sein. Aber auch verschiedene andere Technologie-Konzerne gehören zu den möglichen Verursachern einer solchen Katastrophe.
Das Szenario aus den "Terminator"-Filmen dürfte den meisten Nutzern bekannt sein: Die technische Entwicklung mündete in autonomen Kampfrobotern, deren Steuerungs-KI eines Tages zu dem Schluss kam, dass die Menschen selbst die größte Bedrohung für sie sind. Daraufhin wandte sich das ganze System gegen seine Erschaffer und löschte das Leben auf der Erde weitgehend aus.
Vollständig unrealistisch ist eine solche Zukunft sicherlich nicht - wenn auch ziemlich unwahrscheinlich. Die Probleme beginnen allerdings auf einem viel niedrigeren Niveau. Immerhin besteht ein tiefgehendes ethisches Problem, wenn man autonome Waffensysteme entwickelt, die selbstständig über Leben und Tod von Menschen entscheiden. Diverse Kräfte weltweit fordern daher schon seit einiger Zeit eine völlige Ächtung solcher Systeme und um öffentlichen Druck auf die beteiligten Kräfte aufzubauen, hat die niederländische Organisation Pax nun eine Analyse veröffentlicht, in der die Rolle von 50 Unternehmen bewertet wird, die in der Erforschung der notwendigen Technologien eine entscheidende Rolle spielen.
In die Wertung ist dabei allerdings nicht nur die Arbeit an den fraglichen Technologien eingeflossen, sondern auch die Frage, ob Firmen sogar schon mit dem Militär zusammenarbeiten und welche Position sie in der gesamten Auseinandersetzung einnehmen. Und hier steht Microsoft nicht besonders gut da - wenn auch nicht als einziges Unternehmen.
Bei Microsoft sieht das durchaus anders aus. Für die Redmonder ist das US-Militär schon lange Zeit ein wichtiger Kunde und aktuell bewirbt man sich auch für den JEDI-Großauftrag, in dessen Rahmen eine Cloud-Infrastruktur für die Streitkräfte betrieben werden soll. Im Gegensatz zu einigen anderen High Tech-Unternehmen hat Microsoft darüber hinaus auch nicht klar erklärt, dass man aktuell nicht an Technologien für autonome Kampfsysteme arbeite. Eine eindeutige Antwort blieb auch Amazon schuldig - neben Microsoft der zweite aussichtsreiche JEDI-Bewerber.
Wenig Probleme sehen die Pax-Leute hingegen bei Google. Denn der Suchmaschinenkonzern fiel nicht nur durch die entsprechenden Diskussionen auf, sondern verfügt auch über festgeschriebene ethische Prinzipien, die eine Beteiligung an entsprechenden Projekten untersagen.
Siehe auch: Elon Musk, DeepMind und andere: Keine Killerroboter, versprochen!
Vollständig unrealistisch ist eine solche Zukunft sicherlich nicht - wenn auch ziemlich unwahrscheinlich. Die Probleme beginnen allerdings auf einem viel niedrigeren Niveau. Immerhin besteht ein tiefgehendes ethisches Problem, wenn man autonome Waffensysteme entwickelt, die selbstständig über Leben und Tod von Menschen entscheiden. Diverse Kräfte weltweit fordern daher schon seit einiger Zeit eine völlige Ächtung solcher Systeme und um öffentlichen Druck auf die beteiligten Kräfte aufzubauen, hat die niederländische Organisation Pax nun eine Analyse veröffentlicht, in der die Rolle von 50 Unternehmen bewertet wird, die in der Erforschung der notwendigen Technologien eine entscheidende Rolle spielen.
In die Wertung ist dabei allerdings nicht nur die Arbeit an den fraglichen Technologien eingeflossen, sondern auch die Frage, ob Firmen sogar schon mit dem Militär zusammenarbeiten und welche Position sie in der gesamten Auseinandersetzung einnehmen. Und hier steht Microsoft nicht besonders gut da - wenn auch nicht als einziges Unternehmen.
Nicht einmal ein Dementi
Es gibt auch andere Beispiele. Bei Google beispielsweise gibt es innerhalb des Unternehmens zumindest eine intensive Auseinandersetzung um die Frage, inwieweit sich der Konzern an militärischen Projekten beteiligen soll. Als es vor einiger Zeit darum ging, die hochentwickelten Bildanalyse-KIs fit dafür zu machen, die Aufnahmen militärischer Drohnen zu untersuchen, ging die Belegschaft auf die Barrikaden, bis die Konzernführung die Zusammenarbeit mit dem Pentagon einstellte.Bei Microsoft sieht das durchaus anders aus. Für die Redmonder ist das US-Militär schon lange Zeit ein wichtiger Kunde und aktuell bewirbt man sich auch für den JEDI-Großauftrag, in dessen Rahmen eine Cloud-Infrastruktur für die Streitkräfte betrieben werden soll. Im Gegensatz zu einigen anderen High Tech-Unternehmen hat Microsoft darüber hinaus auch nicht klar erklärt, dass man aktuell nicht an Technologien für autonome Kampfsysteme arbeite. Eine eindeutige Antwort blieb auch Amazon schuldig - neben Microsoft der zweite aussichtsreiche JEDI-Bewerber.
Wenig Probleme sehen die Pax-Leute hingegen bei Google. Denn der Suchmaschinenkonzern fiel nicht nur durch die entsprechenden Diskussionen auf, sondern verfügt auch über festgeschriebene ethische Prinzipien, die eine Beteiligung an entsprechenden Projekten untersagen.
Siehe auch: Elon Musk, DeepMind und andere: Keine Killerroboter, versprochen!
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