Elon Musk, DeepMind und andere:
Keine Killerroboter, versprochen!
Alle, die sich mit den Themen Künstliche Intelligenz und Roboter beschäftigen, haben die mehrteilige Dokumentation Terminator gesehen, in der Prof. Dr. Arnold Schwarzenegger erzählt, was passiert, wenn die per "Skynet" gesteuerten Maschinen die Weltherrschaft übernehmen. Das wollen die Forscher von heute verhindern.
James Camerons Terminator ist natürlich ein fiktionaler Sci-Fi-Thriller und dennoch sind die Filme für die meisten im Bereich von KI-Forschung und Robotik ein abschreckendes Beispiel dafür, was passieren könnte, wenn man im Umgang mit Maschinen zu fahrlässig agiert. Erst vor kurzem musste Google nach heftigen Protesten seiner Mitarbeiter ein Drohnen-Projekt mit dem US-amerikanischen Verteidigungsministerium abblasen.
Deshalb unterzeichnen die auf der Seite angeführten Personen und Firmen, dass die Entscheidung, einem Menschen das Leben zu nehmen, niemals einer Maschine übertragen werden darf. Aus pragmatischer Sicht sei außerdem anzumerken, dass die Verbreitung solcher Waffensysteme "eine gefährliche Destabilisierung für jedes Land und Individuum wäre".
Zu den Unterzeichnern gehören Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk, die drei DeepMind-Gründer Demis Hassabis, Shane Legg und Mustafa Suleyman, Skype- und Kazaa-Gründer Jaan Tallinn und zahlreiche in der KI-Forschung und Informatik tätige Professoren und Wissenschaftler. Die vollständige (lange) Liste der Unterzeichner und ihrer Firmen bzw. Forschungseinrichtungen ist auf der Seite dieses Schwurs zu finden.
Schwur gegen autonome KI-Waffen
Eine Gruppe aus prominenten Wirtschaftstreibenden und Forschern hat nun ein Abkommen bzw. Versprechen unterzeichnet, in dem man sich gegen "tödliche autonome Waffen" ausspricht. In der gemeinsamen Erklärung heißt es, dass Künstliche Intelligenzen auch in militärischen Systemen eine immer größere Rolle spielen sollen. Es gebe aber eine dringende Notwendigkeit für Bürger, politische Entscheidungsträger und Anführer zwischen akzeptablen und nicht akzeptablen Anwendungen von KI zu unterscheiden.Deshalb unterzeichnen die auf der Seite angeführten Personen und Firmen, dass die Entscheidung, einem Menschen das Leben zu nehmen, niemals einer Maschine übertragen werden darf. Aus pragmatischer Sicht sei außerdem anzumerken, dass die Verbreitung solcher Waffensysteme "eine gefährliche Destabilisierung für jedes Land und Individuum wäre".
Zu den Unterzeichnern gehören Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk, die drei DeepMind-Gründer Demis Hassabis, Shane Legg und Mustafa Suleyman, Skype- und Kazaa-Gründer Jaan Tallinn und zahlreiche in der KI-Forschung und Informatik tätige Professoren und Wissenschaftler. Die vollständige (lange) Liste der Unterzeichner und ihrer Firmen bzw. Forschungseinrichtungen ist auf der Seite dieses Schwurs zu finden.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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