Raspberry Pi 4: Viele neue Details zur nächsten Version des Mini-PCs
Der Einplatinenrechner Raspberry Pi ist eine Erfolgsgeschichte sondergleichen. Der Kleinst-PC, der Amateur- wie Profi-Bastler gleichermaßen anzieht, hat sich seit seinem Start vor gut sieben Jahren millionenfach verkauft. Eben Upton, Gründer der Raspberry Pi Foundation, hat nun über die vierte Ausgabe gesprochen.
Raspberry Pi kann man sicherlich als eine Art Work-in-Progress bezeichnen, denn die Macher des so erfolgreichen Mini-Rechners veröffentlichen immer wieder kleine Revisionen des jeweiligen Hauptmodells, diese werden gerne mit Buchstaben und ähnlichem gekennzeichnet. Entsprechend ist die aktuellste Version der Raspberry Pi 3A+, dieses Update wurde im vergangenen Herbst vorgestellt und bietet im Vergleich zum Modell 3B+ vor allem eine geringere Größe.
Und das vielleicht wichtigste ist es, den Preis niedrig zu halten bzw. die gewohnten 35 Dollar nicht zu übersteigen. Denn so viel hat die erste Ausgabe vom Raspberry Pi gekostet und daran soll sich auch nichts ändern (und das berücksichtigt nicht einmal die Inflation, denn 35 Dollar von 2012 sind heute 38 Dollar gleichzusetzen).
Ein Mehr an Geschwindigkeit wird es sicherlich geben, das will man beim Raspberry Pi 4 aber auch bzw. vor allem über den Arbeitsspeicher erreichen. Der Mini-Rechner braucht mehr als die aktuellen 1 GB, hier denkt Upton über zwei oder sogar vier Gigabyte nach. Auch die Netzwerkanschlüsse sollen schneller werden, ein weiterer Faktor auf der Wunschliste vieler ist USB 3.0. USB-C erteilte Upton indes eine Absage, da dieser Connector nicht "robust genug" sei.
Planungsphase
Nun hat aber Raspberry Pi-Gründer und -Chef Eben Upton in einem Interview mit Tom's Hardware ausführlich über den Raspberry Pi 4 gesprochen. Derzeit ist die vierte Hauptgeneration allerdings erst in der Planungsphase, Upton spricht also nicht über ein fertiges Stück Hardware, sondern eher über die Ziele, die man verfolgt.Und das vielleicht wichtigste ist es, den Preis niedrig zu halten bzw. die gewohnten 35 Dollar nicht zu übersteigen. Denn so viel hat die erste Ausgabe vom Raspberry Pi gekostet und daran soll sich auch nichts ändern (und das berücksichtigt nicht einmal die Inflation, denn 35 Dollar von 2012 sind heute 38 Dollar gleichzusetzen).
Vermutlich 28nm-CPU
Das Herzstück des Raspberry Pi ist natürlich der Prozessor. Konkret nennt Upton noch kein Modell, sagte aber, dass es kein 40-Nanometer-Chip mehr sein wird. Man sollte sich aber jetzt auch definitiv keine 7nm-CPU erwarten (da das zu teuer wäre), der Raspberry Pi-Chef rechnet, dass man letztlich bei der 28-Nanometer-Architektur landen wird.Ein Mehr an Geschwindigkeit wird es sicherlich geben, das will man beim Raspberry Pi 4 aber auch bzw. vor allem über den Arbeitsspeicher erreichen. Der Mini-Rechner braucht mehr als die aktuellen 1 GB, hier denkt Upton über zwei oder sogar vier Gigabyte nach. Auch die Netzwerkanschlüsse sollen schneller werden, ein weiterer Faktor auf der Wunschliste vieler ist USB 3.0. USB-C erteilte Upton indes eine Absage, da dieser Connector nicht "robust genug" sei.
Spätes 2020
Bei zwei Punkten legt sich Eben Upton indes fest: Der nächste Mini-Rechner wird definitiv Raspberry Pi 4 heißen und soll auch nicht größer sein als der aktuelle Raspberry Pi 3B+. Mit einer Veröffentlichung dieses Jahr sollte man aber definitiv nicht rechnen, realistisch ist ein Termin in der zweiten Jahreshälfte von 2020.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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