Kampfansage an Samsung: Huawei will 2019 Smartphone-König werden
Ungeachtet der Auseinandersetzungen mit den USA und auch anderen westlichen Staaten hat der chinesische Telekommunikations-Ausrüster Huawei neue Ziele vor Augen. Nachdem das letzte Jahr unterm Strich doch ziemlich gut lief, will man sich nun auf den Weg machen und die Marktführung bei Smartphones erobern.
Im vergangenen Jahr hatte Huawei ein ziemlich starkes Wachstum hingelegt und zog dabei im langjährigen Zweitplatzierten Apple vorbei. Auf dem ersten Rang steht aber nach wie vor Samsung Electronics. Doch die Südkoreaner hatten zuletzt auch Probleme, sich gegen die chinesische Konkurrenz zu behaupten und verzeichneten sinkende Marktanteile.
Huawei liegt zwar noch ein gutes Stück hinter dem Marktführer zurück, verbuchte aber ein sattes Wachstum. Daher sieht man es durchaus als realistische Prognose an, dass man es im Laufe dieses Jahres schaffen könnte, den Spitzenplatz zu erreichen - und das trotz des zuletzt wieder schärfer gewordenen Gegenwindes aus den USA, wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervorgeht. Von dort kommt immer wieder der Vorwurf, Huawei würde in den westlichen Telekommunikations-Infrastrukturen spionieren und die Erkenntnisse an den chinesischen Staat weitergeben - was der Konzern aber dementiert.
Das spiegelt sich durchaus auch in den Zahlen wider. Das Privatkundengeschäft legte im vergangenen Jahr beim Umsatz um 50 Prozent zu und die Einnahmen kletterten hier erstmals über die Marke von 50 Milliarden Dollar. Und mit verschiedenen Neuerungen - auf der Branchenmesse MWC will man unter anderem Geräte mit faltbaren Displays und 5G-Chipsatz zeigen - soll der Schwung aufrecht erhalten werden.
Siehe auch: Trump will Einsatz von Huawei-Technik komplett verbieten
Huawei liegt zwar noch ein gutes Stück hinter dem Marktführer zurück, verbuchte aber ein sattes Wachstum. Daher sieht man es durchaus als realistische Prognose an, dass man es im Laufe dieses Jahres schaffen könnte, den Spitzenplatz zu erreichen - und das trotz des zuletzt wieder schärfer gewordenen Gegenwindes aus den USA, wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervorgeht. Von dort kommt immer wieder der Vorwurf, Huawei würde in den westlichen Telekommunikations-Infrastrukturen spionieren und die Erkenntnisse an den chinesischen Staat weitergeben - was der Konzern aber dementiert.
"Die Kunden vertrauen uns"
Ohnehin betrifft dies in der Regel eher die Netzwerkanlagen, Smartphones sind hier eine ganz andere Geschichte. "Unsere Kunden haben Vertrauen in uns", erklärte Richard Yu, der das Privatkundengeschäft des Unternehmens leitet. "Es sind letztlich nur die Politik-Leute, die versuchen, uns unter Druck zu setzen."Das spiegelt sich durchaus auch in den Zahlen wider. Das Privatkundengeschäft legte im vergangenen Jahr beim Umsatz um 50 Prozent zu und die Einnahmen kletterten hier erstmals über die Marke von 50 Milliarden Dollar. Und mit verschiedenen Neuerungen - auf der Branchenmesse MWC will man unter anderem Geräte mit faltbaren Displays und 5G-Chipsatz zeigen - soll der Schwung aufrecht erhalten werden.
Siehe auch: Trump will Einsatz von Huawei-Technik komplett verbieten
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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