YouTube-Jahresrückblick: In 7 Tagen unbeliebtester Clip aller Zeiten
Für die Marketing-Abteilung der Videoplattform YouTube dürfte dieses Weihnachten wohl damit verbunden sein, statt vor Kälte eher aus Angst um den Job zu zittern. Denn die dort tätigen Leute haben einen maximalen Misserfolg gelandet: Das Jahresrückblicks-Video ist nur wenige Tage nach der Veröffentlichung der unbeliebteste Clip aller Zeiten.
YouTube Rewind ist inzwischen schon ein wenig eine Institution. In jedem Jahr stellt man beim Betreiber der weltweit größten Video-Plattform einen Clip zusammen, der einen Rückblick auf die wichtigsten Videos, Musikstücke und Trends des letzten Jahres bietet. Und in diesem Jahr taugt die Veröffentlichung wohl nicht, um die schönsten Momente der YouTube-Nutzung noch einmal ins Bewusstsein der Zuschauer zu holen.
Stattdessen sammelt YouTube Rewind 2018 eine Flut an negativen Reaktionen. Binnen nur einer Woche sammelte der Clip immerhin fast 10 Millionen Daumen-Runter-Bewertungen. Das sind bereits etwas mehr als der bisherige Spitzenreiter - Justin Biebers "Baby" - binnen der letzten acht Jahre einsammelte. Der Clip bringt es auch schon auf 9,8 Millionen Dislikes.
Auf YouTube ansehen
Das Fehlen mehrerer großer YouTuber dürfte darauf zurückzuführen sein, dass diese in der Vergangenheit zuweilen schlicht für Schlagzeilen sorgten, die die PR-Leute YouTubes nicht gerade als positive Werbewirksamkeit verbuchen würden. Für viele Nutzer der Plattform drückt sich darin allerdings ein generelles Problem im Umgang mit jenen aus, die besonders großen Einfluss auf das Publikum haben. Stattdessen, so steht es zumindest als Eindruck im Raum - werden jene Produzenten hofiert, die besonders wenig Reibungspunkte bieten.
Stattdessen sammelt YouTube Rewind 2018 eine Flut an negativen Reaktionen. Binnen nur einer Woche sammelte der Clip immerhin fast 10 Millionen Daumen-Runter-Bewertungen. Das sind bereits etwas mehr als der bisherige Spitzenreiter - Justin Biebers "Baby" - binnen der letzten acht Jahre einsammelte. Der Clip bringt es auch schon auf 9,8 Millionen Dislikes.
Auf YouTube ansehenNegativ-Reaktionen haben Gründe
Und betrachtet man die Kommentare, haben die Bewertungen durchaus auch ihren Grund: Während völlig klar ist, dass die Marketing-Abteilung der Plattform sicher nicht alle User zufriedenstellen kann, ist doch auffällig, dass wichtige YouTuber unberücksichtigt bleiben. So kommt PewDiePie, der den größten YouTube-Channel betreibt, wie schon in den vorhergehenden Jahren nicht in dem Video vor.Das Fehlen mehrerer großer YouTuber dürfte darauf zurückzuführen sein, dass diese in der Vergangenheit zuweilen schlicht für Schlagzeilen sorgten, die die PR-Leute YouTubes nicht gerade als positive Werbewirksamkeit verbuchen würden. Für viele Nutzer der Plattform drückt sich darin allerdings ein generelles Problem im Umgang mit jenen aus, die besonders großen Einfluss auf das Publikum haben. Stattdessen, so steht es zumindest als Eindruck im Raum - werden jene Produzenten hofiert, die besonders wenig Reibungspunkte bieten.
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Christian Kahle
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