YouTube: Neues Werbekonzept mit weniger Unterbrechungen im Test
Bei der Platzierung von Werbung die Interessen von Plattformbetreibern, Inhalte-Anbietern und Nutzern unter einen Hut zu bekommen gleicht einer Quadratur des Kreises. Google will dem auf seiner Videoplattform YouTube aber zumindest ein Stück näher kommen: Die Werbe-Einnahmen sollen nicht sinken, die User aber weniger genervt werden.
Aktuell testet man ein neues Konzept, das ganz ähnlich wie im Fernsehen mit Werbeblöcken arbeitet. Es werden also mehrere Anzeigen gebündelt und nacheinander abgespielt. Im Gegenzug soll es deutlich weniger Unterbrechungen während der Wiedergabe eines Videos geben. Bis zu 40 Prozent weniger Pausen beim Anschauen der eigentlich gewählten Inhalte sollen hier im Durchschnitt die Folge sein.
Das ist nach den Daten, die Google über das Nutzungsverhalten sammelt, durchaus ein lohnenswerter Ansatz. Denn hier zeigt sich, dass jede Unterbrechung bei den Nutzern nicht besonders gut ankommt - und letztlich kommt es da dann weniger darauf an, wie lang die Pause ist. Insofern ist es durchaus sinnvoller, den Anwender einmal während eines Videos für zwei Minuten in eine Werbepause zu schicken, als die Wiedergabe vier Mal für einen jeweils 30 Sekunden dauernden Spot zu pausieren.
Daher läuft auf YouTube nun ein Test mit jeweils zwei Spots im Paket. Auch bei diesen soll es dann natürlich wieder die Option geben, sie bei mangelndem Interesse nach einigen Sekunden wieder zu überspringen. Die Probephase beginnt jetzt auf Desktop-Systemen und wird anschließend auch auf die Mobile-Plattform und die Fernseher-Apps ausgeweitet. Und wer das alles überhaupt nicht will, hat immer noch die Option, gegen Zahlung einer Abogebühr ein werbefreies YouTube zu buchen.
Siehe auch: Mit Werbung - Kinofilme lassen sich bald kostenlos auf YouTube ansehen
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Das ist nach den Daten, die Google über das Nutzungsverhalten sammelt, durchaus ein lohnenswerter Ansatz. Denn hier zeigt sich, dass jede Unterbrechung bei den Nutzern nicht besonders gut ankommt - und letztlich kommt es da dann weniger darauf an, wie lang die Pause ist. Insofern ist es durchaus sinnvoller, den Anwender einmal während eines Videos für zwei Minuten in eine Werbepause zu schicken, als die Wiedergabe vier Mal für einen jeweils 30 Sekunden dauernden Spot zu pausieren.
Besser für alle
Am Ende ist das nicht nur für die Nutzer weniger nervig, sondern bringt auch YouTube und den Video-Anbietern mehr. Denn die Metriken weisen darauf hin, dass jede Unterbrechung ein hohes Risiko birgt, dass der User einfach wegklickt. Bleibt er in den ersten Sekunden nach dem Beginn der Werbeeinblendung aber am Ball, sinkt die Gefahr und es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass die gezeigten Werbungen auch angesehen werden - was dann höhere Einnahmen für die Beteiligten bringt.Daher läuft auf YouTube nun ein Test mit jeweils zwei Spots im Paket. Auch bei diesen soll es dann natürlich wieder die Option geben, sie bei mangelndem Interesse nach einigen Sekunden wieder zu überspringen. Die Probephase beginnt jetzt auf Desktop-Systemen und wird anschließend auch auf die Mobile-Plattform und die Fernseher-Apps ausgeweitet. Und wer das alles überhaupt nicht will, hat immer noch die Option, gegen Zahlung einer Abogebühr ein werbefreies YouTube zu buchen.
Siehe auch: Mit Werbung - Kinofilme lassen sich bald kostenlos auf YouTube ansehen
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